Tourenübersicht Kreisverband Harburg e.V.

Sie haben Spaß am Fahrradfahren? Sie interessieren sich für geführte Radtouren in landschaftlich reizvoller Umgebung? Sie möchten wissen, welche ADFC Ortsgruppe wann, wohin und in welcher Länge Radtouren anbietet? Dann schauen Sie auf unseren Öffnet internen Link im aktuellen FensterTerminkalender oder laden Sie sich Leitet Herunterladen der Datei einhier unsere Gesamtübersicht als PDF Datei auf Ihren PC. Aktuelle Tourankündigungen, Touränderungen und Hinweise entnehmen Sie bitte den Seiten der Ortsgruppen.

Wir würden uns freuen, Sie im kommenden Jahr auf unsereren Touren begrüßen zu dürfen.

Urlaub zuhause – fahren Sie doch mal Rad mit dem ADFC


Was gibt es schöneres als bei herrlichem Sommerwetter mit dem Fahrrad die Umgebung zu erkunden? Urlaub zuhause und aktiv sein, eine gute Kombination für Körper und Geist. Radfahren hat so viele Vorteile, die jeder kennt. Lange nicht jeder kennt aber die schönsten Touren per Fahrrad im Landkreis Harburg.

Testen Sie doch mal den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) Kreisverband Harburg e.V. mit seinen fünf Ortsgruppen. Alle bieten kurze Feierabendtouren, schöne Tagestouren im Landkreis oder darüberhinaus an. Die Teilnehmer haben nichts vorzubereiten, anmelden muss man sich auch nicht, jeder mit verkehrssicherem Fahrrad kann spontan teilnehmen. Wetterfeste Kleidung, ein Getränk und einen Snack für kleine Pausen unterwegs sollte man mitbringen. Alles andere bereiten die ADFC Tourenleiter vor.

Gefahren wird im gemütlichen Tempo beispielsweise an die Elbe, rund um Tostedt, um den Schaalsee, zum Hamburger Hafenmuseum, nach Neuland, zum Hardrock Café und vielen anderen Zielen. Die Einzelheiten finden Sie auf der Internetseite www.adfc-kreis-harburg.de. Die Tourenleiter kennen herrliche Routen. Es werden meist autoarme Straßen oder Wege durch die Region gewählt. Besonderheiten, schöne Aussichtspunkte, manchmal geschichtliche Aspekte werden besucht und erklärt.

Der ADFC ist nicht nur die politische Vertretung der Radfahrer. Der Verband bietet für Urlaub und Freizeit ein enormes Angebot für alle Altersklassen durch rein ehrenamtliche Arbeit und trägt dadurch zur Stärkung der Region bei. Kommen Sie mit und radeln lokal, aber zu überraschenden Zielen oder auf unbekannten Wegen. Rückfragen werden gerne im ADFC Infoladen in Brackel beantwortet, Tel. 04185 – 80 89 59.

Karin Sager im Juni 2016

Antrag des ADFC an die Fraktionen des Kreistages

zur Bereitstellung finanzieller Mittel zur Umsetzung der Ziele des Radverkehrskonzeptes im Landkreis Harburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist allen bekannt, dass die Infrastruktur für Radfahrende im Landkreis Harburg nicht nur schlecht sondern weitreichend katastrophal ist. Der Fokus im Bereich Mobilität wurde bisher rein auf den MIV (motorisierten Individualverkehr) gelegt. In der Folge fehlen benutzbare Radwege zwischen den Orten im Kreis Harburg, Fahrradparkplätze und gute Schutzstreifen innerorts. Die Beschilderung in den Dörfern ist fast überall 30 Jahre oder älter und entspricht nicht den Vorschriften der seit fast 20 Jahren geltenden Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Der Landkreis hat ein Radverkehrskonzept in Auftrag gegeben, das die Mängel und die Erfordernisse für eine bedarfsgerechte Radverkehrsinfrastruktur aufzeigen wird. Es wird eine Prioritätenliste erarbeitet, die dann auch umgesetzt werden muss. Dafür muss Geld bereitgestellt werden.

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. fordert für einen Anschub zur Umsetzung der ersten Maßnahmen eine Bereitstellung von 10 EUR pro Einwohner und Jahr (2017), um die schwersten Schäden (Gefahrenstellen) zu beheben und Baumaßnahmen der höchsten Priorität zu ermöglichen. Zu lange wurde gar nichts repariert. Für die weiteren Jahre sollten jeweils mindestens 6 EUR pro Einwohner zur Verfügung stehen.

Schon der Nationale Radverkehrsplan 2020 des Bundesministeriums schätzt den Mittelbedarf der Kommunen (Städte und Gemeinden) für den Neubau, der Erhaltung und den Betrieb der Infrastruktur auf etwa 6 bis 15 EUR. Bei dem Ziel, einen guten Standard zu erreichen, wird von 8 bis 19 EUR pro Einwohner ausgegangen (Seite 63). Für die Landkreise geht man von einem Bedarf von 1 bis 6 EUR pro Einwohner und Jahr aus, je nach Ausgangsniveau.

Die ausgewiesenen Radwege im Landkreis sind so schlecht, dass sie größtenteils als Gefahrenstellen beschildert sind. Viele Wege sind so schmal, dass nicht mal die Mindestbreite gemäß ERA 2010 erfüllt wird. Wir gehen im Landkreis Harburg damit von einem untersten Ausgangsniveau aus.

Der Landkreis Harburg gehört zur Metropolregion Hamburg. Velorouten aus Hamburg führen bis an die Stadtgrenze. Der Radverkehr in der Stadt nimmt sehr stark zu. Es wird in Hamburg ein Bündnis für Radverkehr angestrebt (http://hamburg.adfc.de/news/hamburg-strebt-buendnis-fuer-den-radverkehr-an/). Alle Signale für umweltfreundliche Mobilität stehen dort auf grün.

Der Landkreis Harburg kann vom Fahrradboom in Hamburg profitieren. Die Hälfte der Städter hat kein eigenes Auto und großes Interesse an komfortablen Radwegen in die Metropolregion. Fahrräder werden immer schneller. Pedelecs und S-Pedelecs werden die Metropolregion erobern, wenn Infrastruktur da ist.

Viele touristische Ziele im Naturpark Rosengarten, in der Lüneburger Heide und an der Elbe können Tagestouristen oder Wochenendtouristen per Fahrrad aus Hamburg anlocken. Es fehlen dafür nur die guten Wege und sichere Fahrradparkplätze. Die Züge des Metronoms bieten komfortable Fahrradwagen, mit denen man weiter in die Region fahren kann. Heide- und Elbshuttle kosten schon Geld und holen erfolgreich Radfahrer in die Region. Wer allerdings in Buchholz, Winsen oder anderen Haltestellen aussteigt und Radwege zu seinen Zielen benutzt wird kaum wieder kommen. Wer sein Ziel dann mehr schlecht als recht erreicht, weiß nicht, wo er sein Fahrrad sicher abstellen kann. Überall findet man riesige Parkplätze für PKW aber gar keine für Fahrräder. So entsteht ein schlechter Ruf, der schwer zu reparieren ist.

Jeder wird die Erfahrung gemacht haben, dass Infrastruktur genutzt wird, wenn sie angeboten wird. Der ADFC Bundesverband hat gerade die Radreiseanalyse der Bundesbürger veröffentlicht, http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/adfc-radreiseanalyse-11-prozent-mehr-radurlauber-. Danach werden bereits 10% der Gesamtinlandsübernachtungen von Radfahrern gebucht, mit steigender Tendenz. Warum soll der Landkreis auf diese Einnahmequelle verzichten?

Ohne Einsatz von Geld wird dies alles nichts. Deshalb bitten wir alle im Kreistag vertretenen Parteien um die Zustimmung zum Antrag des ADFC Kreisverband Harburg e.V.

Gerne möchten wir auf die AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen) hinweisen und empfehlen dort beizutreten (http://www.agfk-niedersachsen.de/). Hier werden kommunale Radverkehrsinteressen verfolgt und Fördermittel akquiriert.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.


 

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Bett+Bike-App

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Die Bett+Bike-App gibt es kostenfrei in der iPhone-Version im App-Store bei iTunes und in der Android-Version im Play Store (demnächst verfügbar)! Lesen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier bitte mehr.

Quelle: bettundbike.de, erstellt: Webmaster 04.03.2016

 

ADFC startet zuversichtlich in die Fahrradsaison 2016

 

Gute Stimmung herrschte auf der Mitgliederversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Kreisverband Harburg e.V. 30 Mitglieder und ein Gast haben sich am 1. Februar abends im Hotel Sellhorn in Hanstedt zur Mitgliederversammlung 2016 eingefunden. Nach den üblichen Formalien berichtete die Vorsitzende Karin Sager über die Aktivitäten des ADFC Kreisverbands im vergangenen Jahr. Neben den beliebten geführten Radtouren der fünf Ortsgruppen gab es viel Aktivität im verkehrspolitischen Bereich. Aktuelle Informationen über Möglichkeiten der Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität konnten durch die Teilnahme an Fahrradkommunalkonferenzen, sowie an ADFC internen Versammlungen und Seminaren gesammelt werden.

 

Hauptthema im Landkreis ist noch immer der schlechte Zustand der vorhandenen Radwege an Landes- und Kreisstraßen. Es gab eine Fahrradtour mit Frau Svenja Stadler (MdB), eine Beteiligung an der Radtour der SPD durch die Samtgemeinde Hanstedt, mehrere Gespräche mit den Verkehrsbehörden und die Teilnahme an den Sitzungen zum Radverkehrskonzept des Landkreises. Der ADFC wurde beteiligt und hat eine Liste mit akuten Forderungen eingereicht.

 

Die schönste Meldung war, dass der Verband im Landkreis Harburg im letzten Jahr die Mitgliederzahl von 801 erreicht hat. Das Radfahren nimmt zu und immer mehr Leute interessieren sich für die Stärkung des Radverkehrs und die Verbesserung der Infrastruktur. Unterstrichen wurde dies durch einen Antrag an die Versammlung, dass der ADFC Kreisverband sich aktiv für die Verlängerung der Velorouten in Hamburg durch Harburg und in den Landkreis einsetzen soll.

 

Die Schatzmeisterin Alexa Vetter berichtete über die Finanzen des Vereins. Der Finanzplan für 2016 wurde besprochen und angenommen.

 

Ein besonderer Dank ging an Familie Dierksen, Hotel Sellhorn. Dort wird der ADFC Fahrradanhänger „rundum“ und unkompliziert betreut.

 

Aus den fünf Ortsgruppen wurde vorwiegend über durchgeführten Radtouren und die intensive Arbeit in den Helferkreisen für Flüchtlinge berichtet. Der ADFC freut sich weiterhin über gespendete Fahrräder, die verkehrssicher aufbereitet werden können (Spendenhotline 04185-80 89 59 / ADFC Infoladen).

 

Die Delegierten zur ADFC Landesversammlung wurden gewählt. Karin Sager (Asendorf), Arno Neumann (Winsen) und Joachim Franke (Neu Wulmstorf) werden den Landkreis Harburg auf Landesebene vertreten.

 

Zum Abschluss der Versammlung wurde über die Planungen zur 25-Jahr-Feier in 2017 gesprochen. Der Festausschuss startet mit den Vorbereitungen.

 

Karin Sager, Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V., Februar 2016


 


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Radwegschäden im Landkreis Harburg gefährden Radfahrer

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. fordert die Beseitigung der erheblichen Radwegschäden im Landkreis.

Es ist beinahe egal, welchen Radweg man außerorts befährt. Mit nur wenigen Ausnahmen kann man andere Orte nur über ausgewiesene Gefahrenstellen erreichen.

Dieser Zustand widerspricht der vom Landkreis angegeben Förderung des Radverkehrs und bedeutet Gefahr für alle Radfahrenden.

Fraglich ist hier die rechtliche Situation. Darf eine Benutzungspflicht für Radfahrer auf Gefahrenstellen überhaupt angeordnet werden.

Wir meinen „NEIN“.  

Es sind nicht nur die Wege der sog. Alltagsradler betroffen. Viele der schadhaften Strecken sind Anfahrtsrouten zu touristischen Wegen oder auch touristische Wege. Die Gastronomie in der Nordheide bietet Fahrradmietsysteme an. Viele Touristen kommen mit teuren Pedelecs und können diese Wege nicht sicher befahren. Unfälle und Unzufriedenheit bei den Gästen sind vorprogrammiert. Pedelecs fahren schneller und benötigen glatte und breite Wege.

Die Anzahl der Radfahrer steigt ohnehin in der Metropolregion, massiv unterstützt durch die große Zahl von Flüchtlingen, die Fahrräder zur Verfügung haben.

Wir sehen hier ein Problem, das unter hoher Priorität in Angriff genommen werden muss. Alle Teile des Landkreises sind betroffen.

Weitere Links zum Thema:

- Öffnet externen Link in neuem FensterFörderung des Radverkehrs in Landkreis Harburg

- Öffnet externen Link in neuem FensterVerfall des Radwegenetzes (Quelle: shz.de)

- Öffnet externen Link in neuem FensterADFC Diepholz


© 2016 ADFC Kreis Harburg


Neues aus dem KV

  • Tourankündigungen
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  • Urlaub zuhause.....
    ...fahren Sie doch mal Rad mit dem ADFC