Dunkelheit = Beleuchtungszeit

Sie ist wieder da: die dunkle Jahreszeit. 

Neben dem Gefahrenpunkt "Blätterschichten auf Radwegen" ist es jetzt genauso wichtig zu sehen und gesehen zu werdenGute Beleuchtung am Rad ist nicht nur Pflicht sondern lebenswichtig.

Aber was ist erlaubt? Woran muss man denken? Öffnet externen Link in neuem FensterHier eine Übersicht dazu.

Quelle: adfc.de
erstellt: Webmaster, 17.10.2017

Bericht Abendblatt: "Mehr Schub für den Radverkehr"

Von Rolf Zamponi (Hamburger Abendblatt)

Für die Radwege im Landkreis Harburg liegt jetzt ein Konzept vor, mit dem die Strecken in den nächsten Jahren deutlich aufgewertet werden sollen. Kreis-Bauausschuss stellt eine Million Euro für besseres Netz bereit. Neue Trasse soll auf ehemalige Bahnlinie.

Das Radfahren soll im Landkreis Harburg in den kommenden Jahren deutlich attraktiver werden. Dazu hat der Bau- und Planungsausschuss am Mittwochabend nicht nur das vom Büro shp-ingenieure erstellte Radwegekonzept zur Kenntnis genommen, sondern gleich auch weitergehende Entscheidungen getroffen. Dabei geht es um eine Machbarkeitsanalyse für einen Radweg auf der alten Bahntrasse zwischen Buchholz und Lüneburg und eine Initiative für einen weiteren Radschnellweg von Tostedt über Buchholz bis Hamburg. Diese Strecke hat die Metropolregion derzeit zurückgestellt.

Für Maßnahmen aus dem Konzept sollen für die Jahre 2018 und 2019 als Einstieg jeweils 500.000 Euro bereit gestellt werden. "Wir alle wollen, dass schnell etwas passiert", sagte Wilfried Geiger, der dazu für die CDU und die Wählergemeinschaft einen Antrag eingebracht hatte (Abendblatt berichtete). Norbert Stein (SPD) konnten sich sogar die doppelte Summe vorstellen.

Doch für den Radwegeausbau reicht es allein nicht aus, Geld bereit zu stellen. "Wir können über Summen erst seriös sprechen, wenn wir in den Planungsprozess eingestiegen sind und wir wissen, welche Ressourcen wir brauchen", sagte Kreisrätin Monika Scherf. Ihre Mannschaft sei mit den laufenden Aufgaben ausgelastet. Möglich wäre es, finanzielle Mittel später in einem Nachtragshaushalt 2018 bereit zu stellen. "Ohne Geld geht es aber nicht", entgegnete Geiger.

Schließlich wurde der von ihm avisierte Zeitraum von fünf auf zwei Jahre mit je 500.000 Euro verkürzt. Der Beschluss fiel bei zwei Enthaltungen von Grünen und Linken, die sich wegen der Planungsproblematik allenfalls für ein Jahr festlegen wollten.

Zeitlich sehr eng dürfte es nach Auffassung von Scherf und Stabsstellenleiter Alexander Stark auch bei der Beurteilung der Bahnstrecke werden. "Wir wollen, dass sich der Landkreis für die Strecke Marxen – Lüneburg dem Kreis Lüneburg anschließt", sagte Karina Kressel (Grüne). Die Lüneburger hätten für die Wandlung in einen Radweg eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Erste Ergebnisse erwartet Kressel zur nächsten Ausschusssitzung am 13. November. "Bis dahin können wir allenfalls eine erste grobe Einschätzung der Möglichkeiten geben", so Scherf. Alle Belange des Naturschutzes, Eigentumsverhältnisse und Kosten abzuschätzen, sei eher "ein Programm für eineinhalb Jahre."

Beim Radschnellweg soll nun Landrat Rainer Rempe seinen Einfluss auf die Metropolregion nutzen, damit ein drittes Projekt im Süden in die Machbarkeitsstudien aufgenommen wird. "Ein wünschenwertes Ziel", sagte Stark. Immerhin bestehe hier die Möglichkeit, in den kommenden zwei Jahre weiter eine 80 prozentige Förderung zu erhalten. "Bei dem Thema kommt es auch darauf an, welche Ressourcen Hamburg bereitstellt, weil die Strecken dorthin angeschlossen werden müssen", sagt der Stabsstellenleiter.

Nach dem Radwegeverkehrskonzept sind derzeit 28 Kilometer Radwege, davon 19 Kilometer auf Kreisstraßen in einem schlechten Zustand. Dazu kommen aber auch Mängel an Straßen, die als mittelmäßig eingestuft werden. Netzlücken gibt es auf neun Kilometern, von denen aber nur vier Kilometer zum Alltagsradnetz und nicht zu den touristisch genutzten Wegen zählen. Auf 29 Kilometer an Kreisstraßen sind Radwege zu schmal.

An 43 Stellen sollten Querungshilfen neu angelegt werden", sagte Peter Bischoff, Projektleiter bei shp-Ingenieure, der das Konzept im Ausschuss vorstellte. Dies ist deshalb notwendig, weil Radwege außerhalb von Orten nur auf einer Seite existieren und die Nutzer in den Ortschaften oftmals auf die andere Straßenseite wechseln müssen. "Bei einer Querung kann man in der Mitte Halt machen und die Autofahrer nehmen ihren Fuß vom Gas", erklärte Bischoff. Zum Abstellen von Fahrrädern hält der promovierte Ingenieur 4500 neue Haltebügel für notwendig.

Zur Finanzierung schlägt Bischoff eine Summe von 1,5 Millionen Euro vor. Das entspricht sechs Euro pro Einwohner des Landkreises. Flankierend zu den Projekten müsse es aber auch eine entsprechenden Personal-Stellenschlüssel geben, heißt es in dem Konzept. Für die Umsetzung geht der Projektleiter von mindestens zehn Jahren aus: "Die Folge wird ein zunehmender Radverkehr im Alltag, in der Freizeit sowie von Touristen sein und es wird positive Auswirkungen auf die Umwelt und den Verkehr geben."

Offen ist jedoch, ob die nur grob für den Streckenausbau geschätzten Kosten ausreichen werden. "Die Schätzung ist mit Vorsicht zu genießen. Werden Wege verbreitert, führt das oft sogar zum Neubau. Wir müssen Grundstücke erwerben und dann gibt es immer wieder nicht absehbare Unwägbarkeiten", sagte der für den Radverkehr beim Kreis zuständige Ingenieur Stephan Zins. "Die Erfahrung zeigt so", sagte Uwe Karsten, der Leiter des Betriebs Kreisstraßen, "dass die Kosten schnell explodieren können."

Bevölkerung ist um 10.000 gestiegen

Die Kreisverwaltung soll prüfen, wie sich die Bevölkerung im Kreis Harburg zuletzt entwickelt hat. Das hat der Bau- und Planungsausschuss des Kreises am Mittwochabend einstimmig beschlossen. Mit Blick auf die Verkehrsverhältnisse und den zusätzlichen Bedarf an Schulen und Kindergärten scheine es, dass es seit 2008 "nicht ein moderates sondern eher ein dynamisches Wachstum gegeben" habe, begründeten CDU und Wählergemeinschaft ihren Antrag. Zuletzt hatte das Forschungs- und Beratungsinstitut Empirica 2011 die Bevölkerungsentwicklung auf der Basis von 2008 bis 2040 prognostiziert. Seit 2011 ist die Zahl der Einwohner von rund 240.000 auf 249.687 (zum 30. Juni 2016) gestiegen. Die Auswertung soll bei Beschlüssen zur Infrastruktur helfen.

Quelle: abendblatt.de
erstellt: Webmaster, 20.10.2017

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Hier ist mehr Aufklärung nötig

Von Bianca Wilkens

Jeder, der mit dem Rad im Landkreis Harburg unterwegs ist, weiß um den schlechten Zustand vieler Radwege. Schlaglöcher und Wurzelaufbrüche machen viele Wege zur Holperpiste. Das Paradoxe ist, dass Verkehrsschilder die Radfahrer trotzdem verpflichten, diese schlechten Wege zu nutzen und weitere Schilder aufgestellt wurden, um auf die Gefahrenstellen hinweisen. So sind also die Radfahrer gezwungen, sich sehenden Auges auf Gefahrenstellen zu begeben.

Der Grund ist ein Sanierungsstau. Bereits seit 2013 ist dem Kreis bekannt, dass 43 Prozent der insgesamt 300 Kilometer Radwege an Kreisstraßen sanierungsbedürftig sind. Dennoch stehen die Investitionen immer noch aus. Zugleich hält der Landkreis vielerorts an der Radwegebenutzungspflicht fest, obwohl die Radfahrer laut Gesetzgeber schon seit 20 Jahren auf die Fahrbahn und eben nicht auf den Radweg gehören. Eine sinnvolle Verkehrsführung sieht anders aus.

Nun ist der Kreis offenbar wild entschlossen, das Versäumte nachzuholen, schafft es dabei aber nicht, die Bürger mitzunehmen. Das wird am Streit um die Nutzung des Fußweges an der Wulmstorfer Straße besonders gut sichtbar. Die Radwegebenutzungspflicht aufzuheben und ein im Übrigen ziemlich verwirrendes Verkehrsschild aufzustellen, schafft noch längst keine Akzeptanz. Ein Besuch vor Ort machte deutlich: Nicht einer, der mit dem Fahrrad unterwegs war, fuhr auf der Straße. Die Radfahrer ignorieren das neue Verkehrsschild schlicht und fahren nach wie vor auf dem Fußweg in Richtung Neu Wulmstorf.

Beide Seiten – sowohl die Autofahrer als auch die Fahrradfahrer – müssen über das Verkehrsrecht besser aufgeklärt werden. Gerade weil die wenigsten Autofahrer wissen, dass die Radfahrer gleichberechtigt auf der Straße fahren dürfen, kommt es zu knappen Überholmanövern und gefährlichen Situationen. So lange es an der Aufklärung fehlt, bleibt auch die Toleranz auf der Strecke. Das macht ein faires Miteinander auf der Straße unmöglich. Kein Wunder, dass die Angst siegt und die meisten Radfahrer die Straße meiden.

Quelle: abendblatt.de
erstellt: Webmaster, 12.10.2017

Neu Wulmstorf: Fußweg oder Straße? Posse um Radweg

"Lebensfremd" sei die neue Verkehrsregel an der Wulmstorfer Straße, sagen Matthias Groth (DLRG), Tobias Handtke (SPD), Hartmut Wiegers (Schützenverein), Joachim Czychy (TVV) und Pastor Florian Schneider

Bergauf soll der Fußweg benutzt werden, bergab aber die Fahrbahn – das sorgt bei Anliegern nur noch für Kopfschütteln.

Die Lage ist kompliziert. Berg hoch dürfen die Radfahrer, die in Richtung Wulmstorf unterwegs sind, zwar den Fußweg an der Wulmstorfer Straße nutzen. In umgekehrter Richtung hingegen müssen sie auf der Straße fahren. Eigentlich sollte die neue Regelung für mehr Verkehrssicherheit sorgen. In Neu Wulmstorf sind jedoch viele Menschen vom Gegenteil überzeugt.

Am diesem Fall in Neu Wulmstorf wird einer der größten Streitpunkte in der Radverkehrspolitik sichtbar: Die Frage, wo die Radfahrer am besten aufgehoben sind – auf der Straße oder auf dem Fuß- und Radweg? Die Fronten sind verhärtet, und die Angst vor Unfällen ist groß.

Diese Angst schwingt mit, wenn die Vereinsvertreter, die ihren Standort in der Nähe der Wulmstorfer Straße haben, über die neue Verkehrsvorschrift sprechen. Fast die gesamte Jugendarbeit der Gemeinde hat dort ihren Standort. Der TVV, die DLRG, die Feuerwehr, der Schützenverein und die Lutherkirche sind dort ansässig. Alle wollen, dass die Kinder und Jugendlichen, die ihrem Hobby nachgehen und den Konfirmandenunterricht besuchen, auf ihren Fahrrädern hin- und wieder zurück nach Hause kommen.

Vereine sehen junge Radfahrer in Gefahr

Seitdem die neue Regel gilt zweifeln die Vereine jedoch an der Verkehrssicherheit. "Wenn die Kinder und Jugendlichen womöglich noch im Dunkeln auf der Straße fahren müssen, ist das eine immense Gefährdung", sagt Hartmut Wiegers, Vorsitzender des Schützenvereins.

Zuvor mussten sich die Radfahrer mit den Fußgängern den Weg an der Wulmstorfer Straße teilen. Richtig war das nicht, da die Rechtslage bundesweit längst eine andere war. Die Radwegbenutzungspflicht wurde bereits 1997 nach einer Novelle der Straßenverkehrsordnung abgeschafft. Das heißt: Statt auf dem Bürgersteig sollen Fahrradfahrer ab elf Jahren gleichberechtigt auf der Straße fahren.

Da die Radfahrer damit ins Blickfeld der Autofahrer gelangen, versprechen sich Verkehrsplaner davon sinkende Unfallzahlen. Ausnahmen soll es nur aus Sicherheitsgründen geben. Der Allgemeinde Deutsche Fahrrad Club (ADFC) wies in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder auf die geänderte Rechtslage hin und ermahnte den Landkreis Harburg, die Verkehrsregelungen endlich anzupassen. Ebenso kritisierte der ADFC, dass der Kreis die Radfahrer gemeinsam mit Fußgängern auf viel zu schmale und holprige Wege zwänge. Zuletzt schrieb der Radfahrerverband einen offenen Brief an Landrat Rainer Rempe und forderte ihn auf, endlich nachzubessern.

Genau das machte der Landkreis dann, unter anderem eben auch an der Wulmstorfer Straße in Neu Wulmstorf: Doch nachdem er die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben hatte, reagierten die Vereine empört. "Die Fahrradfahrer sind auf der Straße nicht zu sehen", sagte Matthias Groth, Vorsitzender der DLRG.

"Während des Trainingsbetriebs ist auch die Hauptverkehrszeit auf der Wulmstorfer Straße. Dann wird es richtig brenzlig", sagte TVV-Präsident Joachim Czychy. Pastor Florian Schneider von der Lutherkirchengemeinde mag jungen Besuchern des Konfirmandenunterrichts und älteren Gottesdienstbesuchern ebenso wenig zumuten, auf der Straße zu fahren.

Der SPD-Kreisfraktionsvorsitzende Tobias Handtke schaltete sich ein, weil auch er die Sicherheit der Radfahrer gefährdet sah. "Die Kurvenlage vor der Bedarfsampel mit der Kreuzung am Bredenheider Weg ist sehr schlecht einsichtig und sollte nur den Radfahrern vorbehalten sein, die sich dort auch sicher fühlen", sagte er. Handtke forderte die Kreisverwaltung Mitte Mai auf, zu prüfen, ob die Radfahrer mit dem Hinweisschild "Radfahrer frei" wieder auf dem Fußweg der Wulmstorfer Straße fahren dürften.

Sie dürfen. Der Kreis lenkte ein. Allerdings gilt das nur für bergauf, aber nicht bergab. Die Verkehrsbehörde stimmte einer Freigabe auf der linken Seite im Gegenverkehr wegen des zu schmalen Fußwegs und der vielen Einmündungen nicht zu. "Fährt der Radfahrer auf der Fahrbahn, hat er lediglich die Einmündung am Bredenheider Weg zu beachten. Fährt der Radfahrer auf dem linken Radweg, sind mindestens drei Einmündungen sowie diverse Grundstückseinfahrten zu passieren, welche klar als erhebliche Gefahrenpunkte erkannt sind", lautete die Aussage der Verkehrsbehörde.

Darauf folgte eine zweite Welle der Empörung. Damit sei besonders viel Verwirrung gestiftet worden, sagte Tobias Handtke und hielt an seinem Antrag fest, die Regelung auch bergab anzuordnen. Die Vereinsvorsitzenden unterstützten ihn. Doch im Kreistag vor wenigen Tagen lehnten CDU, Wählergemeinschaft, FDP und Grüne seinen Antrag ab. Zurück bleiben ein wütender Tobias Handtke, verärgerte Vereinsvertreter und unsichere Eltern. Handkte kritisiert, dass die Stellungnahmen der Vereine und Verbände nie dem Fachausschuss vorgelegt worden seien. Die Lösung selbst findet er "total halbherzig. "So schafft man keine Akzeptanz für die neue Regel, sondern nur Skepsis."

Gegen diese Skepsis versucht der ADFC jetzt anzugehen. Mit ihrer Forderung an die Kreisverwaltung, Fahrradpiktogramme auf der Wulmstorfer Straße anzubringen, drang Elisabeth Steinfeld, stellvertretende Vorsitzende des ADFC in Neu Wulmstorf, zwar nicht durch. Aber in den nächsten Tagen will der ADFC Aufklärung betreiben und unter anderem Postkarten verteilen.

Auf einem abgegrenzten Weg zu fahren, gebe den Radfahrern nur eine trügerische Sicherheit, sagte Steinfeld. "Die meisten Unfälle passieren auf dem Radweg, weil Autofahrer die Fahrradfahrer an Straßeneinmündungen übersehen", sagt sie. Sie widerspricht der Aussage, Radfahrer seien auf der Straße nicht sichtbar. "Radfahrer sind sichtbar. Es sind nur die Autofahrer, die zu schnell und rücksichtslos fahren", sagte sie.

Klare Regeln

Ein blaues Verkehrszeichen, das ein Fahrrad abbildet, bedeutet: Hier muss der Radweg benutzt werden. Die Verkehrsbehörden dürfen es nur bei einer "besonderen örtlichen Gefahrenlage" aufstellen und nur, wenn der Radweg keine Schäden aufweist und breit genug ist.

Radwege ohne dieses Schild müssen von Radfahrer auch nicht benutzt werden. Wer möchte, darf auf der Straße fahren.

Kinder bis zum 8. Geburtstag müssen mit dem Fahrrad immer den Gehweg benutzen, auch, wenn ein Radweg vorhanden ist. Kinder zwischen acht und zehn Jahren können zwischen Rad- und Gehweg wählen.

Quelle: abendblatt.de
erstellt: Webmaster, 12.10.2017

Radfahrer auf die Fahrbahn in Buxtehude

Heute erschienen in der Kreiszeitung Wochenblatt, Ausgabe Buxtehude, zwei Berichte zum Thema "Radfahren auf der Fahrbahn".

Im Bericht Leitet Herunterladen der Datei ein"Mit mehr Toleranz unterwegs" gibt die Stadtverwaltung Hinweise zu den Regeln der Beschilderung und zum besseren Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Der Bericht Leitet Herunterladen der Datei ein"Radler auf die Straße" gibt einen Einblick, wie ein Radwegekonzept in der Gemeinde Horneburg umgesetzt wird.

Hier zeigt sich, was machbar ist wenn Politik und engagierte Bürger zusammen arbeiten.

Quelle: kreiszeitung-wochenblatt.de
erstellt: Webmaster, 04.10.2017

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Quelle: kreiszeitung-wochenblatt.de

Quelle: kreiszeitung-wochenblatt.de

Bitte Freimachen - Parken Sie nicht auf Geh-und Radwegen

Der ADFC Niedersachsen und die Landesverkehrswacht stellten die zeitgleich startende Aktion: „Bitte Freimachen! Parken Sie nicht auf Geh-und Radwegen“ vor. Die Aktion wird vom Ministerium für Inneres und Sport sowie der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen unterstützt.

„Es geht um die Sensibilisierung der Autofahrer für dieses wichtige Thema“ erklärte der ADFC-Landesvorsitzende Dieter Schulz. „Der Fahrradklimatest 2016 zeigte eine große Unzufriedenheit der niedersächsischen Radfahrer hinsichtlich falschen Parkens auf Geh- und Radwegen. Daraus ergab sich für den ADFC Niedersachsen Handlungsbedarf.“ Heiner Bartling von der Landesverkehrswacht (sagte, erklärte o.Ä.) „…“.

Falschparker sollen mit der Aktion auf Ihr Fehlverhalten hingewiesen werden. Zu diesem Zweck werden Informationspostkarten unter die Scheibenwischer verkehrswidrig abgestellter Fahrzeuge geklemmt. Auf der Postkarte wird der betroffene Falschparker über die Problematik der Gefährdung aufgeklärt. Auf eine Belehrung mit dem erhobenen Zeigefinger wird bewusst verzichtet. Ein positiver und aufklärender Hinweis soll das Bewusstsein schärfen und für mehr Rücksicht und mehr verständnisvolles Miteinander im Straßenverkehr werben. Denn Radfahrer und Fußgänger werden - vor allem in den Städten - tagein tagaus mit parkenden Autos auf Ihren Wegen konfrontiert. Zugestellte Straßeneinmündungen, Lieferverkehr auf Radfahrstreifen und Radwegen prägen das Bild im Straßenverkehr und führen zu großem Frust bei betroffenen Radfahrern und Fußgängern. Oft werden Personen, die zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs sind, durch solche Regelverstöße erheblich gefährdet. Besonders betroffen durch Falschparker sind schwächere Verkehrsteilnehmer wie ältere Menschen, Rollstuhlfahrer und Kinder. Neben dem Aspekt der Gefährdung spielt auch die Akzeptanz der zugewiesenen Flächen für den Rad- und Fußverkehr eine wichtige Rolle. Die Akzeptanz der Aufteilung des Verkehrsraums geht einher mit einer Anerkennung von Radfahrern und Fußgängern als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Die individuellen Interessen des Autofahrers hinsichtlich des Parkens und Haltens auf diesen Flächen dürfen nicht sorglos über die Interessen der Allgemeinheit und anderer Verkehrsteilnehmer gestellt werden.

Öffnet externen Link in neuem FensterLesen Sie hier mehr zu der Aktion.

erstellt: Webmaster, 26.09.2017

Radfahrer - Anarchisten in Funktionskleidung

Radfahrer sind die Guten: Sie sparen Sprit und tun was für ihre Gesundheit. Radfahrer sind aber auch die Bösen, wenn sie rücksichtslos über Bürgersteig und rote Ampeln fegen. Ein Feature über das Leben zwischen allen Rädern... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Öffnet externen Link in neuem FensterHier gelangen Sie direkt zur Audiodatei

Quelle: deutschlandfunk.de
erstellt: Webmaster, 02.10.2017

ADFC Berlin: Die Politik ist am Zug

Lkw sind die Hauptverursacher von tödlichen Radunfällen. Wie können diese Unfälle verhindert werden? NIKOLAS LINCK hat beim Unfallforscher Siegfried Brockmann nachgefragt... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: radzeit.de
erstellt: Webmaster, 28.09.2017

Das sind die neuen Tempo-30-Zonen in Hannover

Die Hannoveraner werden künftig auf vielen neuen Straßenabschnitten vom Gas gehen müssen. An 130 Standorten von Schulen, Kindergärten, Kliniken und Altenheimen richtet die Stadtverwaltung künftig eine Tempo-30-Zone ein. 750 Einrichtungen seien überprüft worden, sagt Stadtbaurat Uwe Bodemann... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: haz.de
erstellt: Webmaster, 24.09.2017

Leserbrief Kreisverband Harburg

Fahrradstadt Hamburg?

Interview mit Philine Gaffron, Mobilitätsexpertin der Technischen Universität Hamburg-Harburg Sabrina Knoll/TUHH, Harburg.

Philine Gaffron ist Oberingenieurin am Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Die Expertin spricht über gespaltene Verkehrs-persönlichkeiten, erklärt, warum das Thema Fahrradstadt so emotional diskutiert wird – und was sie mit dem Fußball-Bundestrainer gemeinsam hat... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: elbe-wochenblatt.de
erstellt: Webmaster, 24.09.2017

 

Pressemitteilung ADFC Bundesverband zum Fahrrad-Monitor 2017

Fahrrad-Monitor 2017: 87 Prozent finden Bundesregierung nicht fahrradfreundlich

Unter Radverkehrsexperten ist man einig, dass das weit verbreitete Unsicherheitsgefühl die zentrale Hürde für die Radverkehrsförderung ist. Besonders schlecht schneidet im Fahrrad-Monitor 2017 das notgedrungene Fahren auf der Kfz-Fahrbahn ab („Mischverkehr“) – hier fühlen sich 85 Prozent der Radfahrenden unsicher. „Zu viel Verkehr“ macht 71 Prozent unsicher, „zu wenig separate Radwege“ 70 Prozent, „rücksichtslose Autofahrer“ 65 Prozent und „zu schnelles Fahrtempo“ 59 Prozent... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: adfc.de
erstellt: Webmaster, 20.09.2017

Beliebtheit des Fahrrades deutlich gestiegen - "Fahrrad-Monitor 2017" für Deutschland veröffentlicht

Am 18. September 2017 wurde der nunmehr dritte Fahrrad-Monitor für Deutschland veröffentlicht. Der Fahrrad-Monitor erhebt alle zwei Jahre das subjektive Stimmungsbild der Radfahrenden in Deutschland. Die Bürgerinnen und Bürger wurden von der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums befragt. Der Fahrrad-Monitor wird im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 vom BMVI gefördert. Die Erhebung fand - nach 2013 und 2015 - 2017 zum dritten Mal statt und wurde inhaltlich, territorial sowie hinsichtlich der Zahl der Befragten ausgeweitet... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: nationaler-radverkehrsplan.de
erstellt: Webmaster, 20.09.2017

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  • 26.09.2017
    Bitte Freimachen - Parken Sie nicht auf Geh-und Radwegen
    Eine gemeinsame Aktion von ADFC, Verkehrswacht und Innenministerium Nds.

  • 20.09.2017
    Fahrrad-Monitor 2017 - Pressemitteilung ADFC und Monitor-Ergebnisse
  • 05.09.2017
    Bericht "Aktion "Veloroute Buchholzer Bahn""