Tourenübersicht Kreisverband Harburg e.V.

Sie haben Spaß am Fahrradfahren? Sie interessieren sich für geführte Radtouren in landschaftlich reizvoller Umgebung? Sie möchten wissen, welche ADFC Ortsgruppe wann, wohin und in welcher Länge Radtouren anbietet? Dann schauen Sie auf unseren Öffnet internen Link im aktuellen FensterTerminkalender oder laden Sie sich Leitet Herunterladen der Datei einhier unsere Gesamtübersicht als PDF Datei auf Ihren PC. Aktuelle Tourankündigungen, Touränderungen und Hinweise entnehmen Sie bitte den Seiten der Ortsgruppen.

Wir würden uns freuen, Sie im kommenden Jahr auf unsereren Touren begrüßen zu dürfen.

Vorbeugung gegen Fahrraddiebstahl

POL-WL: Polizei ermittelt wegen Serie von Fahrraddiebstählen, weitere Geschädigte gesucht

18.08.2016 – 13:17

Winsen (ots) - Die Polizei Winsen ermittelt derzeit gegen einen Mann und eine Frau (beide 43), die im Verdacht stehen, mindestens 14 Fahrräder im Winsener Stadtgebiet gestohlen und zum Teil weiter verkauft zu haben.

In mehreren Fällen wurden die Fahrräder über ein Kleinanzeigenportal im Internet zum Kauf angeboten und dort von den Geschädigten wieder entdeckt. Bei zwei Scheinkäufen, die von der Polizei begleitet wurden, konnten die beiden Beschuldigten vorläufig festgenommen werden. Ein Haftbefehl erging bislang nicht.

Die Beamten gehen davon aus, dass die Zahl der entwendeten Fahrräder noch höher liegen dürfte. Geschädigte, die einen Fahrraddiebstahl bislang nicht zur Anzeige gebracht haben, werden gebeten, sich an die Polizei Winsen zu wenden und dieses nachzuholen. Die Telefonnummer lautet 04171 7960.
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Der Kreisverband des Allgemeinen Deutsche Fahrradclub (ADFC) bietet regelmäßig Fahrradcodierungen in seinen Ortsgruppen an. Nähere Informationen erhalten Sie Öffnet internen Link im aktuellen FensterhierDiebe haben es schwerer, codierte Fahrräder zu verkaufen. Bei codierten Fahrrädern kann der Besitzer durch die Polizei ermittelt werden. 

erstellt: Webmaster, 19.08.2016

Die Lüneburger Heide erfindet sich neu

Der traditionelle Tourismus mit Wanderung und Kutschfahrt schwächelt. Doch es gibt Ideen, um neue Urlauber anzulocken. Lesen Sie hier bitte mehr.

Leitet Herunterladen der Datei einBericht Abendblatt v. 10.08.2016 (als PDF)

Leitet Herunterladen der Datei einLeserbrief Kreisverband Harburg e.V. (als PDF)

erstellt: Webmaster, 11.08.2016

Pressemitteilung "Veloroute durch den Landkreis Harburg – (k)ein Traum?"

NRW ist am Bauen, Hamburg auch, in Holland und Dänemark ist die Infrastruktur für das Fahrrad sehr viel weiter. Soll der Landkreis Harburg in Automassen erstarren? Mächtige Staus auf den Autobahnen in der Metropolregion um Hamburg sind bereits Normalzustand. Schwere Unfälle an den Stauenden gehen gerade durch die Schlagzeilen. Familien wurden ausgelöscht, Überlebende mit schwersten Verletzungen werden immer wieder aus völlig zertrümmerten Fahrzeugen gerettet. Wollen wir das wirklich akzeptieren?

Mike Sinyard (US-Amerikanischer Fahrradbauer) hat mal gesagt: „Zeigen Sie mir ein Problem dieser Welt und ich gebe Ihnen das Fahrrad als Teil der Lösung.“

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Kreisverband Harburg e.V. fordert die umgehende Verbesserung der Infrastruktur für das Fahrrad. Heute sind technisch hervorragende Fahrräder unterwegs, motorunterstützte Pedelecs beschleunigen den Radverkehr. Aber wo sollen diese Menschen sicher fahren? Innerhalb der Ortschaften kann die Fahrbahn benutzt werden; dies sollte der Regelfall sein. Wenn die Verkehrszeichen aber tatsächlich der seit fast 20 Jahren geltenden StVO-Novelle nicht angepasst werden, ist dies kaum möglich. Im Landkreis Harburg müssen Radfahrer noch immer auf handtuchbreiten Hoppelwegen durch Ortschaften sogar auf der linken Seite auf Fußwegen fahren. Warum?

Zwischen den Orten sollten Radwege sein, die breit genug und mit guter Oberfläche jeden einladen, ihn zu benutzen und tatsächlich das Auto aus dem Stau zu holen. Wo sind aber diese glatten Wege? Der Regelfall ist so, dass üble Radwege mit Gefahrstellenschildern ausgewiesen sind, gleichzeitig aber die Beschilderung Radfahrer verpflichtet, diese Wege zu benutzen. Warum?

Der Bundesverkehrsminister hat nach vielen Verhandlungen und Eingaben die neuen Radschnellwege in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und endlich die Zuständigkeit des Bundes erklärt. Erst mal ein ganz kleiner Schritt – aber einer in die Richtung umweltfreundlicher Mobilität. Schnelle Fahrräder auf guten Wegen können 10 bis 15 Km Arbeitsweg ohne weiteres fast im Fluge vergehen lassen. Bevor ein Parkplatz gefunden ist, sitzt der Radfahrer schon am Arbeitsplatz oder ist abends früher zuhause.

Stressfrei und ohne nennenswerte Unfallgefahr lassen sich Radschnellwege oder gut ausgebaute Velorouten nutzen.

Der Landkreis Harburg hat im RROP (Regionales Raumordnungsgramm) die Träger öffentlicher Belange beteiligt. Der ADFC Kreisverband hat die Chance genutzt und in Zusammenarbeit mit dem VCD eine Stellungnahme abgegeben und gefordert, dass die stillgelegte Bahnstrecke von Lüneburg nach Buchholz als Trasse für eine Veloroute unabhängig vom Straßenverkehr vorgehalten wird. Diese Trasse, auch bekannt als Breimeiertrasse, wäre eine direkte Verbindung für den Radverkehr zwischen Lüneburg und Buchholz. Die Samtgemeinden im Landkreis Harburg könnten sich von allen Seiten an diese Route anbinden.

Radverkehr zwischen den Städten durch den Landkreis kann sich entwickeln. Durch die Anbindung der Gemeinden würden schnelle Querverbindungen entstehen. Sichere Routen ohne Autoverkehr ermöglichen das Radfahren auch für Kinder und Senioren, die sich im Straßenverkehr unsicher fühlen. Vor allem Berufspendler können diese Strecken nutzen, um auf schnellstem Weg den nächsten Bahnhof für die Fahrt nach Hamburg zu erreichen.

Touristen aus Hamburg (50% der Haushalte leben in der Stadt ohne eigenes Auto) könnten solche Routen wunderbar für Tagesausflüge in die Heide befahren. Der Metronom bietet ausgezeichnete Fahrradwagen. Es fehlen im Landkreis Harburg nur noch die Velorouten, um sicher und mit Fahrspaß von den Bahnhöfen an die touristischen Ziele zu kommen.

Weniger Autoverkehr bedeutet weniger Tote und Verletzte, bessere Luft, weniger Lärm, viel mehr Platz für Menschen, Lebensqualität, Kommunikation und soziale Teilhabe, Gesundheitsfürsorge und vor allem Spaß am Fahren.

Warum wird die Infrastruktur für den Radverkehr im Landkreis Harburg so stiefmütterlich behandelt? Warum werden bei der Beschilderung noch immer die Regeln der StVO nicht eingehalten?

Immer mehr Leute fahren trotzdem Rad und lassen sich nicht aufhalten. Es liegt nun an den Kommunen, die Infrastruktur bereit zu stellen, um Unfälle zu vermeiden.

Karin Sager im August 2016

Hinweise an Redaktion

• Ein Dossier mit Materialien zu unserem Parlamentarischen Abend Radschnellwege finden Sie in unserem Newsbereich: http://www.adfc.de/news/parlamentarischer-abend-radschnellwege

• Fotos vom Radschnellweg Ruhr finden Sie auf den Seiten des Regionalverbands Ruhr
http://www.rs1.ruhr/

• Hintergrundinfos zu Radschnellwegen gibt es in der „Fachbroschüre Radschnellwege“ auf den Seiten der AGFS
http://www.agfs-nrw.de/fachthemen/radschnellwege/fachbroschuere-radschnellwege.html

Radschnellwege im Bundesverkehrswegeplan!

ADFC: Großer Schritt für smarte Mobilität
Radschnellwege im Bundesverkehrswegeplan!

Berlin, 3. August 2016
017/16 

Heute verabschiedet das Kabinett den Bundesverkehrswegeplan 2030. Auf Initiative von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt findet sich dort – anders als in den Entwurfsfassungen vorgesehen – auch ein Passus zur Zukunft des Radverkehrs. Demnach wird der Bund sich im Rahmen seiner verfassungsrechtlichen Möglichkeiten in Zukunft stärker am Bau von Radschnellwegen beteiligen. Das hatte der ADFC seit Jahren gefordert, bisher lehnte der Bund allerdings die Zuständigkeit ab. 

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Wir sind ja sonst als Mahner bekannt, aber diese kleine Passage im Bundesverkehrswegeplan ist ein großer Schritt für die Zukunft des Radverkehrs in Deutschland. Wir sind begeistert, dass der Bundesverkehrsminister verstanden hat, dass Premium-Radinfrastruktur, wie wir sie aus den Niederlanden und Flandern schon lange kennen, wirklich massive Stauentlastung bringen kann. Und dass sie zügige, komfortable und nachhaltige Mobilität in dichter werdenden Metropolen überhaupt erst ermöglicht. Toll!“ 

25 Prozent Rad-Pendler sind möglich

In Deutschland fahren etwa 11 Prozent der Berufstätigen mit dem Rad zur Arbeit – und niederländischen Regionen mit gut ausgebauten Radschnellwegen sind es über 25 Prozent. 300 Kilometer Radschnellwege gibt es in den Niederlanden schon, 600 weitere Kilometer sind in Planung. In Deutschland sind es nur zwischen 10 und 40 Kilometer, je nach Auslegung des Begriffs. 

Ko-Finanzierung vom Bund gefordert

Für das ambitionierteste deutsche Projekt, den RS.1 quer durch das Ruhrgebiet, wurde per Machbarkeitsstudie errechnet, dass durch den Radschnellweg täglich 52.000 PKW-Fahrten mit über 400.000 Kilometern eingespart werden können. Außer im Ruhrgebiet liegen Pläne für Radschnellwege in den Großräumen Hannover, Frankfurt, Nürnberg und München vor. Der ADFC geht davon aus, dass alle diese Projekte durch die Unterstützungszusage des Bundes zusätzlichen Schub bekommen und nun tatsächlich in Angriff genommen werden können. Stork: „Den finanziellen Kraftakt zum Bau von überregionalen Radschnellwegen können Länder und Kommunen nicht alleine stemmen. Wir brauchen vom Bund jetzt eine Ko-Finanzierung für 300 Kilometer Radschnellwege pro Jahr – ein Kilometer kostet etwa 1,5 Millionen Euro.“ 

Zügig und komfortabel – auch über längere Distanzen

Radschnellwege werden in den Niederlanden („Snelfietsroutes“) und in Flandern („Fietsostrades“) bereits seit einigen Jahren erfolgreich als Alternative für Pendler, Lastentransporte und Freizeitfahrten genutzt. Kerngedanke solcher überregionalen Radverkehrsverbindungen ist, das komfortable und zügige Fahrradfahren auch über längere Distanzen zu ermöglich. Dafür werden Radschnellwege separat vom Kfz-Verkehr mit einem leichtläufigen Belag, großzügiger Breite und einer weitgehend geraden, kreuzungsfreien Streckenführung ausgestattet. Ziel ist, dass sich die Radstrecke als Alternative zum Autofahren bewähren kann – und dass darauf auch längere Strecken (10-15 km) als sonst mit dem Rad üblich (bis 5 km) zurückgelegt werden.

Hinweise an Redaktionen

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Aktuelle Kampagne »Schon gecheckt« - auf dem richtigen Weg sicher ankommen

Fahrradfahren macht Spaß, ist gesund und umweltfreundlich. In der Stadt ist das Fahrrad außerdem oft das schnellste Verkehrsmittel. Ein wichtiger Faktor für die Fahrradnutzung ist die Verkehrssicherheit, die wir mit »schon gecheckt« weiter erhöhen wollen.

Die Aktion ist eine gemeinsame Initiative von

  • ADFC Hamburg
  • FHH, Landesbetrieb Verkehr
  • FHH, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
  • Polizei Hamburg
  • Unfallkasse Nord

unter dem Dach des Forums Verkehrssicherheit, das seit 2016 durch den Landesbetrieb Verkehr koordiniert wird. Polizei, Behörde für Wirtschaft, ‪Verkehr‬ und Innovation sowie einige weitere Institutionen haben für eine neue gemeinsame Kampagne die Nahverkehrsbusse in Hamburg bekleben lassen.

Quelle: ADFC Hamburg
erstellt: Webmaster, 01.08.2016

Antrag des ADFC an die Fraktionen des Kreistages

zur Bereitstellung finanzieller Mittel zur Umsetzung der Ziele des Radverkehrskonzeptes im Landkreis Harburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist allen bekannt, dass die Infrastruktur für Radfahrende im Landkreis Harburg nicht nur schlecht sondern weitreichend katastrophal ist. Der Fokus im Bereich Mobilität wurde bisher rein auf den MIV (motorisierten Individualverkehr) gelegt. In der Folge fehlen benutzbare Radwege zwischen den Orten im Kreis Harburg, Fahrradparkplätze und gute Schutzstreifen innerorts. Die Beschilderung in den Dörfern ist fast überall 30 Jahre oder älter und entspricht nicht den Vorschriften der seit fast 20 Jahren geltenden Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Der Landkreis hat ein Radverkehrskonzept in Auftrag gegeben, das die Mängel und die Erfordernisse für eine bedarfsgerechte Radverkehrsinfrastruktur aufzeigen wird. Es wird eine Prioritätenliste erarbeitet, die dann auch umgesetzt werden muss. Dafür muss Geld bereitgestellt werden.

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. fordert für einen Anschub zur Umsetzung der ersten Maßnahmen eine Bereitstellung von 10 EUR pro Einwohner und Jahr (2017), um die schwersten Schäden (Gefahrenstellen) zu beheben und Baumaßnahmen der höchsten Priorität zu ermöglichen. Zu lange wurde gar nichts repariert. Für die weiteren Jahre sollten jeweils mindestens 6 EUR pro Einwohner zur Verfügung stehen.

Schon der Nationale Radverkehrsplan 2020 des Bundesministeriums schätzt den Mittelbedarf der Kommunen (Städte und Gemeinden) für den Neubau, der Erhaltung und den Betrieb der Infrastruktur auf etwa 6 bis 15 EUR. Bei dem Ziel, einen guten Standard zu erreichen, wird von 8 bis 19 EUR pro Einwohner ausgegangen (Seite 63). Für die Landkreise geht man von einem Bedarf von 1 bis 6 EUR pro Einwohner und Jahr aus, je nach Ausgangsniveau.

Die ausgewiesenen Radwege im Landkreis sind so schlecht, dass sie größtenteils als Gefahrenstellen beschildert sind. Viele Wege sind so schmal, dass nicht mal die Mindestbreite gemäß ERA 2010 erfüllt wird. Wir gehen im Landkreis Harburg damit von einem untersten Ausgangsniveau aus.

Der Landkreis Harburg gehört zur Metropolregion Hamburg. Velorouten aus Hamburg führen bis an die Stadtgrenze. Der Radverkehr in der Stadt nimmt sehr stark zu. Es wird in Hamburg ein Bündnis für Radverkehr angestrebt (http://hamburg.adfc.de/news/hamburg-strebt-buendnis-fuer-den-radverkehr-an/). Alle Signale für umweltfreundliche Mobilität stehen dort auf grün.

Der Landkreis Harburg kann vom Fahrradboom in Hamburg profitieren. Die Hälfte der Städter hat kein eigenes Auto und großes Interesse an komfortablen Radwegen in die Metropolregion. Fahrräder werden immer schneller. Pedelecs und S-Pedelecs werden die Metropolregion erobern, wenn Infrastruktur da ist.

Viele touristische Ziele im Naturpark Rosengarten, in der Lüneburger Heide und an der Elbe können Tagestouristen oder Wochenendtouristen per Fahrrad aus Hamburg anlocken. Es fehlen dafür nur die guten Wege und sichere Fahrradparkplätze. Die Züge des Metronoms bieten komfortable Fahrradwagen, mit denen man weiter in die Region fahren kann. Heide- und Elbshuttle kosten schon Geld und holen erfolgreich Radfahrer in die Region. Wer allerdings in Buchholz, Winsen oder anderen Haltestellen aussteigt und Radwege zu seinen Zielen benutzt wird kaum wieder kommen. Wer sein Ziel dann mehr schlecht als recht erreicht, weiß nicht, wo er sein Fahrrad sicher abstellen kann. Überall findet man riesige Parkplätze für PKW aber gar keine für Fahrräder. So entsteht ein schlechter Ruf, der schwer zu reparieren ist.

Jeder wird die Erfahrung gemacht haben, dass Infrastruktur genutzt wird, wenn sie angeboten wird. Der ADFC Bundesverband hat gerade die Radreiseanalyse der Bundesbürger veröffentlicht, http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/adfc-radreiseanalyse-11-prozent-mehr-radurlauber-. Danach werden bereits 10% der Gesamtinlandsübernachtungen von Radfahrern gebucht, mit steigender Tendenz. Warum soll der Landkreis auf diese Einnahmequelle verzichten?

Ohne Einsatz von Geld wird dies alles nichts. Deshalb bitten wir alle im Kreistag vertretenen Parteien um die Zustimmung zum Antrag des ADFC Kreisverband Harburg e.V.

Gerne möchten wir auf die AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen) hinweisen und empfehlen dort beizutreten (http://www.agfk-niedersachsen.de/). Hier werden kommunale Radverkehrsinteressen verfolgt und Fördermittel akquiriert.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.


 

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Bett+Bike-App

Jetzt herunterladen!

Die Bett+Bike-App gibt es kostenfrei in der iPhone-Version im App-Store bei iTunes und in der Android-Version im Play Store (demnächst verfügbar)! Lesen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier bitte mehr.

Quelle: bettundbike.de, erstellt: Webmaster 04.03.2016

 

ADFC startet zuversichtlich in die Fahrradsaison 2016

 

Gute Stimmung herrschte auf der Mitgliederversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Kreisverband Harburg e.V. 30 Mitglieder und ein Gast haben sich am 1. Februar abends im Hotel Sellhorn in Hanstedt zur Mitgliederversammlung 2016 eingefunden. Nach den üblichen Formalien berichtete die Vorsitzende Karin Sager über die Aktivitäten des ADFC Kreisverbands im vergangenen Jahr. Neben den beliebten geführten Radtouren der fünf Ortsgruppen gab es viel Aktivität im verkehrspolitischen Bereich. Aktuelle Informationen über Möglichkeiten der Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität konnten durch die Teilnahme an Fahrradkommunalkonferenzen, sowie an ADFC internen Versammlungen und Seminaren gesammelt werden.

 

Hauptthema im Landkreis ist noch immer der schlechte Zustand der vorhandenen Radwege an Landes- und Kreisstraßen. Es gab eine Fahrradtour mit Frau Svenja Stadler (MdB), eine Beteiligung an der Radtour der SPD durch die Samtgemeinde Hanstedt, mehrere Gespräche mit den Verkehrsbehörden und die Teilnahme an den Sitzungen zum Radverkehrskonzept des Landkreises. Der ADFC wurde beteiligt und hat eine Liste mit akuten Forderungen eingereicht.

 

Die schönste Meldung war, dass der Verband im Landkreis Harburg im letzten Jahr die Mitgliederzahl von 801 erreicht hat. Das Radfahren nimmt zu und immer mehr Leute interessieren sich für die Stärkung des Radverkehrs und die Verbesserung der Infrastruktur. Unterstrichen wurde dies durch einen Antrag an die Versammlung, dass der ADFC Kreisverband sich aktiv für die Verlängerung der Velorouten in Hamburg durch Harburg und in den Landkreis einsetzen soll.

 

Die Schatzmeisterin Alexa Vetter berichtete über die Finanzen des Vereins. Der Finanzplan für 2016 wurde besprochen und angenommen.

 

Ein besonderer Dank ging an Familie Dierksen, Hotel Sellhorn. Dort wird der ADFC Fahrradanhänger „rundum“ und unkompliziert betreut.

 

Aus den fünf Ortsgruppen wurde vorwiegend über durchgeführten Radtouren und die intensive Arbeit in den Helferkreisen für Flüchtlinge berichtet. Der ADFC freut sich weiterhin über gespendete Fahrräder, die verkehrssicher aufbereitet werden können (Spendenhotline 04185-80 89 59 / ADFC Infoladen).

 

Die Delegierten zur ADFC Landesversammlung wurden gewählt. Karin Sager (Asendorf), Arno Neumann (Winsen) und Joachim Franke (Neu Wulmstorf) werden den Landkreis Harburg auf Landesebene vertreten.

 

Zum Abschluss der Versammlung wurde über die Planungen zur 25-Jahr-Feier in 2017 gesprochen. Der Festausschuss startet mit den Vorbereitungen.

 

Karin Sager, Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V., Februar 2016


 


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Radwegschäden im Landkreis Harburg gefährden Radfahrer

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. fordert die Beseitigung der erheblichen Radwegschäden im Landkreis.

Es ist beinahe egal, welchen Radweg man außerorts befährt. Mit nur wenigen Ausnahmen kann man andere Orte nur über ausgewiesene Gefahrenstellen erreichen.

Dieser Zustand widerspricht der vom Landkreis angegeben Förderung des Radverkehrs und bedeutet Gefahr für alle Radfahrenden.

Fraglich ist hier die rechtliche Situation. Darf eine Benutzungspflicht für Radfahrer auf Gefahrenstellen überhaupt angeordnet werden.

Wir meinen „NEIN“.  

Es sind nicht nur die Wege der sog. Alltagsradler betroffen. Viele der schadhaften Strecken sind Anfahrtsrouten zu touristischen Wegen oder auch touristische Wege. Die Gastronomie in der Nordheide bietet Fahrradmietsysteme an. Viele Touristen kommen mit teuren Pedelecs und können diese Wege nicht sicher befahren. Unfälle und Unzufriedenheit bei den Gästen sind vorprogrammiert. Pedelecs fahren schneller und benötigen glatte und breite Wege.

Die Anzahl der Radfahrer steigt ohnehin in der Metropolregion, massiv unterstützt durch die große Zahl von Flüchtlingen, die Fahrräder zur Verfügung haben.

Wir sehen hier ein Problem, das unter hoher Priorität in Angriff genommen werden muss. Alle Teile des Landkreises sind betroffen.

Weitere Links zum Thema:

- Öffnet externen Link in neuem FensterFörderung des Radverkehrs in Landkreis Harburg

- Öffnet externen Link in neuem FensterVerfall des Radwegenetzes (Quelle: shz.de)

- Öffnet externen Link in neuem FensterADFC Diepholz


© 2016 ADFC Kreis Harburg


    Neues aus dem KV


  • Vorbeugung gegen Fahrraddiebstahl
    Polizei Winsen
    ermittelt und sucht Geschädigte

  • Leserbrief KV
    Die Lüneburger Heide
    ......erfindet sich neu

  • Pressemitteilung KV
    Velorouten
    durch den Landkreis Harburg...(k)ein Traum?

  • Großer Schritt für ...
    ...smarte Mobilität. Radschnellwege in Bundesverkehrswegeplan aufgenommen