Tourenübersicht Kreisverband Harburg

Sie haben Spaß am Fahrradfahren? Sie interessieren sich für geführte Radtouren in landschaftlich reizvoller Umgebung? Sie möchten wissen, welche ADFC Ortsgruppe wann, wohin und in welcher Länge Radtouren anbietet? Dann schauen Sie auf unseren Öffnet internen Link im aktuellen FensterTerminkalender oder laden Sie sich Leitet Herunterladen der Datei einhier unsere Gesamtübersicht als PDF Datei auf Ihren PC. Aktuelle Tourankündigungen, Touränderungen und Hinweise entnehmen Sie bitte den Seiten der Ortsgruppen.

Wir würden uns freuen, Sie im kommenden Jahr auf unsereren Touren begrüßen zu dürfen.

Neues aus dem Kreisverband / den Ortsgruppen
23.06.2016, Pressemitteilung LK Harburg, "99 Lieblingsplätze für Aktive - Die Jesteburger Radfahrer-Wette für den Seeve-Radweg"
19.06.2016, Pressemitteilung KV Harburg "2. Deutscher Kommunalradkongress"
03.06.2016, Bericht Hamburger Abendblatt mit Karin Sager (ADFC-Kreisvorsitzende)
23.05.2016, Pressemitteilung Bundesverband "ADFC ruft bundesweit Radfahrer zu Fahrrad-Demos auf"

99 Lieblingsplätze für Aktive - Die Jesteburger Radfahrer-Wette für den Seeve-Radweg

Radeln oder Baden gehen – das ist die entscheidende Frage bei dieser Wette, die sich die Jesteburg Touristik im Rahmen der Ausflugskampagne „99 Lieblingsplätze für aktive“ der Metropolregion Hamburg ausgedacht hat: „Wir wetten, dass wir es schaffen, am Freitag, 1. Juli 2016 um 15 Uhr auf dem Spethmann-Platz 99 Radfahrer zu versammeln, mit denen wir dann gemeinsam ein Stück des Seeve-Radwegs bis Lüllau fahren werden.“ 

Als Wettpaten engagieren sich Hans-Heinrich Höper, Samtgemeindebürgermeister Jesteburg, und Udo Heitmann, Bürgermeister der Gemeinde Jesteburg. „Sollten keine 99 Radfahrer zusammenkommen, gehen wir beide zum Baden in die Seeve“, erläutert Hans-Heinrich Höper den Wetteinsatz der beiden Bürgermeister. Unterstützt und mitorganisiert wird die Wettaktion der Gemeinde vom ADFC Kreisverband mit seinen Ortsgruppen und dem VFL Jesteburg, der mit seiner Radsportabteilung teilnimmt.

Hier der Ablaufplan am Veranstaltungstag:

bis 15 Uhr Eintreffen der Radler
15 Uhr Eröffnungsrede Herr Höper
15:05 Uhr Herr Heitmann
15:10 Uhr  MRH, Frau Schirm
15:15 Uhr Karin Sager Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V.
15:20 Uhr Roolfs LHG/Wette
15:30 Uhr Pressefotos, ggf. Presseinterviews
15:30 Uhr Gastronomie (kostenlose Erfrischungsgetränke und Müsliriegel am Infocounter)
15.50 Uhr Startschuss Abfahrt 99 Radler Richtung Lüllau

Leitet Herunterladen der Datei einLesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Quelle: Johannes Freudewald, LK Harburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
erstellt: Webmaster, 23.06.2016

2. Deutscher Kommunalradkongress

Leitet Herunterladen der Datei einFahrräder und E-Bikes erobern die Kommunen.

erstellt: Webmaster, 18.06.2016

Zu viel Auto, zu wenig aktive Mobilität

Öffnet externen Link in neuem FensterADFC kritisiert Strategie des Ministeriums

Quelle: Facebook/ADFC-Niedersachcsen
erstellt: Webmaster, 10.06.2016


ADFC: Die Radwege in Harburg sind katastrophal
Von Bianca Wilkens

Foto: Bianca Wilkens / HA

Eigentlich verpflichtet das blaue Verkehrsschild Karin Sager, den Radweg zu benutzen. Doch der sei so schlecht, dass sie lieber rechts auf der Fahrbahn fährt

43 Prozent der Kreisstraßen im Landkreis Harburg sind sanierungsbedürftig. Kosten für Instandsetzung laut ADFC: 16 Millionen Euro.


Seevetal. Unter Senioren kursiert eine nicht ganz ernst gemeinte Regel: Wer beim Radfahren im Landkreis Harburg plaudern will, sollte lieber das Gebiss rausnehmen. Sonst fällt es raus. Ein Witz mit einem wahren Kern. Jahrelang haben das Land und der Landkreis Harburg die Instandsetzung der Radwege im Landkreis Harburg vernachlässigt.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) im Landkreis Harburg spricht von einem katastrophalen Zustand. Eine Tour mit Karin Sager, Vorsitzende des ADFC im Landkreis Harburg, durch die Gemeinde Seevetal zeigt: das Radfahren ist in der Tat kein Spaß. Das zeigt sich schon am kurzen Abschnitt auf der Hittfelder Landstraße zwischen der Kirchstraße und dem Kreisel Richtung Autobahn 1. Die Wege sind mit tiefen Löchern und Huckel durchzogen. Die Seiten sind zum Teil weggebrochen.

Das Paradoxe: Ein Schild macht auf die Gefahren aufmerksam, zugleich verpflichtet aber ein weiteres Verkehrsschild die Fahrradfahrer, die Holperpiste zu nutzen. "Kann man Radfahrer zwingen, sich auf Gefahrenstellen zu begeben, obwohl es direkt daneben eine glatte Fahrbahn gibt, die sie sich mit Autos teilen können?", fragt Karin Sager. Die zuständige Landesverkehrsbehörde in Lüneburg sagt, ja. "Wo wir Radwege haben, ist es aus unserer Sicht auch sinnvoll, die Radfahrer darauf zu leiten", sagt Annette Padberg, stellvertretende Leiterin der niedersächsischen Verkehrsbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg. Bei den Gefahrenstellen handele es sich um Ausnahmen. "Wenn wir die nicht ad hoc beheben können, müssen wir mit einer Beschilderung darauf hinweisen." Ausnahmen? Keineswegs. Einem Radfahrer begegnen diese Gefahrenschilder allein auf der etwa 15 Kilometer langen Strecke von Hittfeld über Helmstorf, Harmstorf und Ramelsloh wieder zurück nach Hittfeld immer wieder. Auch andernorts im Kreis, ganz gleich, ob es sich um Land- oder Kreisstraßen handelt.

"Größtenteils sind die ausgewiesenen Radwege als Gefahrenstelle beschildert", sagt Karin Sager. "Viele sind außerdem zu eng und von Büschen bewachsen." Sie muss es wissen. Die 57-Jährige aus Asendorf ist seit zehn Jahren autolos. Sie legt jede Strecke bis zu 25 Kilometer mit dem Fahrrad zurück, Sommer wie Winter.

 Foto: Bianca Wilkens / HA
Wer suchet, der findet..

Dem Landkreis Harburg ist der schlechte Zustand der Radwege durchaus bekannt. Schon 2013 erkannte der Kreis, dass 43 Prozent der insgesamt 300 Kilometer Radwege an Kreisstraßen sanierungsbedürftig sind. Doch wegen des angespannten Haushalts wurden die Reparaturen zunächst zurückgestellt. "2017 und 2018 soll es dann richtig los gehen", sagt Johannes Freudewald, Pressesprecher des Landkreises. Hohe Investitionen sind dafür nötig. Nach ersten Schätzungen kostet es 16 Millionen Euro, die 130 Kilometer zu sanieren. "Die Wege sind aber in einem so schlechten Zustand, dass die Summe wahrscheinlich nicht ausreicht", sagt Freudewald. Der Landkreis analysiert derzeit zudem, ob und wie viele Radtouristen im Kreis unterwegs sind und wie viele Menschen das Radverkehrsnetz im Alltag nutzen.

Radfahren liegt im Trend. Der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad wird massiv beworben. Die Stadt Hamburg hat das Ziel ausgerufen, Fahrradstadt zu werden ähnlich wie Amsterdam. Denn mehr Radfahrer bedeuten weniger Autofahrer. Und das wiederum heißt: weniger Stau. "Nur in den Städten und Dörfern im Landkreis hat man das nicht erkannt", sagt Karin Sager. Seit langem fordert der ADFC neben der Sanierung der Radwege, dass der Verkehr innerorts neu aufgeteilt wird und die Radfahrer nicht mehr an die Seite gedrängt werden. "Es muss normal werden, dass sowohl Autofahrer als auch Radfahrer auf der Straße fahren", sagt Sager. Der Landkreis hat inzwischen angekündigt, mehr Fahrradschutzstreifen anzulegen. Doch es ist noch ein langer Weg zu einem Miteinander zwischen Radlern und Autofahrern.

Der Platz auf der Straße ist hart umkämpft. Als Karin Sager auf der Kirchstraße in Hittfeld unterwegs ist, verhält sie sich vorschriftsmäßig, da dort kein Radweg ausgewiesen ist. Ein Autofahrer muss hinter ihr her fahren. Bei jedem Meter steigt seine Ungeduld. Er tritt aufs Gaspedal, bremst wieder ab.Er sitzt ihr im Nacken, bis die Gegenfahrbahn frei ist und er mit aufheulendem Motor knapp neben ihr vorbei fährt. Nichts, was Sager überrascht. "Autofahrer bedrängen einen immer wieder. Daher haben viele Radfahren Angst", sagt Sager  

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Antrag des ADFC an die Fraktionen des Kreistages

zur Bereitstellung finanzieller Mittel zur Umsetzung der Ziele des Radverkehrskonzeptes im Landkreis Harburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist allen bekannt, dass die Infrastruktur für Radfahrende im Landkreis Harburg nicht nur schlecht sondern weitreichend katastrophal ist. Der Fokus im Bereich Mobilität wurde bisher rein auf den MIV (motorisierten Individualverkehr) gelegt. In der Folge fehlen benutzbare Radwege zwischen den Orten im Kreis Harburg, Fahrradparkplätze und gute Schutzstreifen innerorts. Die Beschilderung in den Dörfern ist fast überall 30 Jahre oder älter und entspricht nicht den Vorschriften der seit fast 20 Jahren geltenden Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Der Landkreis hat ein Radverkehrskonzept in Auftrag gegeben, das die Mängel und die Erfordernisse für eine bedarfsgerechte Radverkehrsinfrastruktur aufzeigen wird. Es wird eine Prioritätenliste erarbeitet, die dann auch umgesetzt werden muss. Dafür muss Geld bereitgestellt werden.

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. fordert für einen Anschub zur Umsetzung der ersten Maßnahmen eine Bereitstellung von 10 EUR pro Einwohner und Jahr (2017), um die schwersten Schäden (Gefahrenstellen) zu beheben und Baumaßnahmen der höchsten Priorität zu ermöglichen. Zu lange wurde gar nichts repariert. Für die weiteren Jahre sollten jeweils mindestens 6 EUR pro Einwohner zur Verfügung stehen.

Schon der Nationale Radverkehrsplan 2020 des Bundesministeriums schätzt den Mittelbedarf der Kommunen (Städte und Gemeinden) für den Neubau, der Erhaltung und den Betrieb der Infrastruktur auf etwa 6 bis 15 EUR. Bei dem Ziel, einen guten Standard zu erreichen, wird von 8 bis 19 EUR pro Einwohner ausgegangen (Seite 63). Für die Landkreise geht man von einem Bedarf von 1 bis 6 EUR pro Einwohner und Jahr aus, je nach Ausgangsniveau.

Die ausgewiesenen Radwege im Landkreis sind so schlecht, dass sie größtenteils als Gefahrenstellen beschildert sind. Viele Wege sind so schmal, dass nicht mal die Mindestbreite gemäß ERA 2010 erfüllt wird. Wir gehen im Landkreis Harburg damit von einem untersten Ausgangsniveau aus.

Der Landkreis Harburg gehört zur Metropolregion Hamburg. Velorouten aus Hamburg führen bis an die Stadtgrenze. Der Radverkehr in der Stadt nimmt sehr stark zu. Es wird in Hamburg ein Bündnis für Radverkehr angestrebt (http://hamburg.adfc.de/news/hamburg-strebt-buendnis-fuer-den-radverkehr-an/). Alle Signale für umweltfreundliche Mobilität stehen dort auf grün.

Der Landkreis Harburg kann vom Fahrradboom in Hamburg profitieren. Die Hälfte der Städter hat kein eigenes Auto und großes Interesse an komfortablen Radwegen in die Metropolregion. Fahrräder werden immer schneller. Pedelecs und S-Pedelecs werden die Metropolregion erobern, wenn Infrastruktur da ist.

Viele touristische Ziele im Naturpark Rosengarten, in der Lüneburger Heide und an der Elbe können Tagestouristen oder Wochenendtouristen per Fahrrad aus Hamburg anlocken. Es fehlen dafür nur die guten Wege und sichere Fahrradparkplätze. Die Züge des Metronoms bieten komfortable Fahrradwagen, mit denen man weiter in die Region fahren kann. Heide- und Elbshuttle kosten schon Geld und holen erfolgreich Radfahrer in die Region. Wer allerdings in Buchholz, Winsen oder anderen Haltestellen aussteigt und Radwege zu seinen Zielen benutzt wird kaum wieder kommen. Wer sein Ziel dann mehr schlecht als recht erreicht, weiß nicht, wo er sein Fahrrad sicher abstellen kann. Überall findet man riesige Parkplätze für PKW aber gar keine für Fahrräder. So entsteht ein schlechter Ruf, der schwer zu reparieren ist.

Jeder wird die Erfahrung gemacht haben, dass Infrastruktur genutzt wird, wenn sie angeboten wird. Der ADFC Bundesverband hat gerade die Radreiseanalyse der Bundesbürger veröffentlicht, http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/adfc-radreiseanalyse-11-prozent-mehr-radurlauber-. Danach werden bereits 10% der Gesamtinlandsübernachtungen von Radfahrern gebucht, mit steigender Tendenz. Warum soll der Landkreis auf diese Einnahmequelle verzichten?

Ohne Einsatz von Geld wird dies alles nichts. Deshalb bitten wir alle im Kreistag vertretenen Parteien um die Zustimmung zum Antrag des ADFC Kreisverband Harburg e.V.

Gerne möchten wir auf die AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen) hinweisen und empfehlen dort beizutreten (http://www.agfk-niedersachsen.de/). Hier werden kommunale Radverkehrsinteressen verfolgt und Fördermittel akquiriert.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.


 

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Bett+Bike-App

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Die Bett+Bike-App gibt es kostenfrei in der iPhone-Version im App-Store bei iTunes und in der Android-Version im Play Store (demnächst verfügbar)! Lesen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier bitte mehr.

Quelle: bettundbike.de, erstellt: Webmaster 04.03.2016

 

ADFC startet zuversichtlich in die Fahrradsaison 2016

 

Gute Stimmung herrschte auf der Mitgliederversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Kreisverband Harburg e.V. 30 Mitglieder und ein Gast haben sich am 1. Februar abends im Hotel Sellhorn in Hanstedt zur Mitgliederversammlung 2016 eingefunden. Nach den üblichen Formalien berichtete die Vorsitzende Karin Sager über die Aktivitäten des ADFC Kreisverbands im vergangenen Jahr. Neben den beliebten geführten Radtouren der fünf Ortsgruppen gab es viel Aktivität im verkehrspolitischen Bereich. Aktuelle Informationen über Möglichkeiten der Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität konnten durch die Teilnahme an Fahrradkommunalkonferenzen, sowie an ADFC internen Versammlungen und Seminaren gesammelt werden.

 

Hauptthema im Landkreis ist noch immer der schlechte Zustand der vorhandenen Radwege an Landes- und Kreisstraßen. Es gab eine Fahrradtour mit Frau Svenja Stadler (MdB), eine Beteiligung an der Radtour der SPD durch die Samtgemeinde Hanstedt, mehrere Gespräche mit den Verkehrsbehörden und die Teilnahme an den Sitzungen zum Radverkehrskonzept des Landkreises. Der ADFC wurde beteiligt und hat eine Liste mit akuten Forderungen eingereicht.

 

Die schönste Meldung war, dass der Verband im Landkreis Harburg im letzten Jahr die Mitgliederzahl von 801 erreicht hat. Das Radfahren nimmt zu und immer mehr Leute interessieren sich für die Stärkung des Radverkehrs und die Verbesserung der Infrastruktur. Unterstrichen wurde dies durch einen Antrag an die Versammlung, dass der ADFC Kreisverband sich aktiv für die Verlängerung der Velorouten in Hamburg durch Harburg und in den Landkreis einsetzen soll.

 

Die Schatzmeisterin Alexa Vetter berichtete über die Finanzen des Vereins. Der Finanzplan für 2016 wurde besprochen und angenommen.

 

Ein besonderer Dank ging an Familie Dierksen, Hotel Sellhorn. Dort wird der ADFC Fahrradanhänger „rundum“ und unkompliziert betreut.

 

Aus den fünf Ortsgruppen wurde vorwiegend über durchgeführten Radtouren und die intensive Arbeit in den Helferkreisen für Flüchtlinge berichtet. Der ADFC freut sich weiterhin über gespendete Fahrräder, die verkehrssicher aufbereitet werden können (Spendenhotline 04185-80 89 59 / ADFC Infoladen).

 

Die Delegierten zur ADFC Landesversammlung wurden gewählt. Karin Sager (Asendorf), Arno Neumann (Winsen) und Joachim Franke (Neu Wulmstorf) werden den Landkreis Harburg auf Landesebene vertreten.

 

Zum Abschluss der Versammlung wurde über die Planungen zur 25-Jahr-Feier in 2017 gesprochen. Der Festausschuss startet mit den Vorbereitungen.

 

Karin Sager, Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V., Februar 2016


 


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Radwegschäden im Landkreis Harburg gefährden Radfahrer

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. fordert die Beseitigung der erheblichen Radwegschäden im Landkreis.

Es ist beinahe egal, welchen Radweg man außerorts befährt. Mit nur wenigen Ausnahmen kann man andere Orte nur über ausgewiesene Gefahrenstellen erreichen.

Dieser Zustand widerspricht der vom Landkreis angegeben Förderung des Radverkehrs und bedeutet Gefahr für alle Radfahrenden.

Fraglich ist hier die rechtliche Situation. Darf eine Benutzungspflicht für Radfahrer auf Gefahrenstellen überhaupt angeordnet werden.

Wir meinen „NEIN“.  

Es sind nicht nur die Wege der sog. Alltagsradler betroffen. Viele der schadhaften Strecken sind Anfahrtsrouten zu touristischen Wegen oder auch touristische Wege. Die Gastronomie in der Nordheide bietet Fahrradmietsysteme an. Viele Touristen kommen mit teuren Pedelecs und können diese Wege nicht sicher befahren. Unfälle und Unzufriedenheit bei den Gästen sind vorprogrammiert. Pedelecs fahren schneller und benötigen glatte und breite Wege.

Die Anzahl der Radfahrer steigt ohnehin in der Metropolregion, massiv unterstützt durch die große Zahl von Flüchtlingen, die Fahrräder zur Verfügung haben.

Wir sehen hier ein Problem, das unter hoher Priorität in Angriff genommen werden muss. Alle Teile des Landkreises sind betroffen.

Weitere Links zum Thema:

- Öffnet externen Link in neuem FensterFörderung des Radverkehrs in Landkreis Harburg

- Öffnet externen Link in neuem FensterVerfall des Radwegenetzes (Quelle: shz.de)

- Öffnet externen Link in neuem FensterADFC Diepholz


© 2016 ADFC Kreis Harburg


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    für Aktive am 01.07.2016

  • Pressemitteilung
    2. Kommunalradkongress