Das E-Bike überrollt die Städte – jetzt muss man reagieren

Drei Millionen E-Bikes gibt es in Deutschland – jährlich kommt über eine halbe Million hinzu. Das entlastet die Städte und die Umwelt, es fragt sich nur: Wo sollen die schnellen Räder eigentlich fahren... (mehr)

Quelle: stern.de
erstellt: Webmaster, 19.07.2017

Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad

Lüneburg. Einfach mal das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren: Dass sich das Umsteigen lohnt, schon weil Bewegung und frische Luft für gute Laune sorgen, das Radfahren zudem die Umwelt schont, weil Abgase und Lärmbelastung wegfallen, das möchte der Landkreis Lüneburg mit weiner Aktion untermauern: Er sucht nun alle vier Wochen den Umsteiger des Monats: Menschen, die sich entschieden haben, weitgehend aufs Auto zu verzichten und stattdessen mit dem Rad unterwegs zu sein.... (mehr)

Quelle: landeszeitung.de
erstellt: Webmaster, 18.07.2017

Ein offener Brief an den Landrat Rainer Rempe

Lesen Sie bitte den offenen Brief des ADFC Kreisverbandes Harburg.

Dieser wurde an den Landrat Rainer Rempe zum Thema Landkreis lässt illegale Radwegschilder stehen sowie Radwegebenutzungspflicht verschickt.

Lesen bzw. laden Sie hier die komplette PDF-Datei auf Ihren PC. 

erstellt: Webmaster, 11.07.2017

Radschnellweg von Stade nach Hamburg soll kommen

Metropolregion sieht großes Potenzial für Trasse über Buxtehude und Neu Wulmstorf. Neue ADFC-Ortsgruppe gegründet.µ

Das Fahrradfahren liegt im Trend. Schon längst haben Freizeitradler es als Sport für sich entdeckt, weil es gesund und umweltfreundlich ist. Zunehmend sehen auch Berufspendler das Radfahren als wunderbares Mittel, um verstopfte Straßen zu umgehen. Mit E-Bikes lassen sich zudem weite Strecken in hohem Tempo zurücklegen. Doch jeder Radfahrer verliert die Lust, wenn das Radwegenetz lückenhaft ist und über holprige Strecken führt.

Die Lösung: der Radschnellweg. Überall in der Metropolregion Hamburg wird die neue Form des Radverkehrsnetzes diskutiert. Die Radschnellwege sollen Pendler, die täglich einen Arbeitsweg von zehn bis zwanzig Kilometern zurücklegen, zum Umstieg aufs Fahrrad bewegen. Für 33 Routen im Hamburger Umland hat die Metropolregion das Potenzial ermittelt. Dabei wurde unter anderem untersucht, ob Bahnhöfe mit Hilfe von Radschnellwegen in kürzerer Zeit erreicht werden können, ob sich die Anfahrt zu Schulen und Einkaufsläden verkürzt und wie viele zusätzliche Arbeitsplätze über die Radschnellwege angesteuert werden können.

Im Landkreis Harburg wurden diese Strecken unter die Lupe genommen: Stade-Buxtehude-Neu Wulmstorf-Hamburg; Lüneburg-Winsen-Hamburg sowie Tostedt-Buchholz-Hamburg. Potenzial haben laut Metropolregion alle drei Routen. Da mehr Arbeitsplätze und mehr Einrichtungen wie Bahnhöfe, Supermärkte und Schulen erreicht werden, steigen die Chancen für den Umstieg aufs Fahrrad. "Was wir bislang nicht angeschaut haben, ist die Situation vor Ort", sagt Jakob Richter, Leiter der Geschäftsstelle Metropolregion Hamburg. "Jetzt gucken wir uns an, was geht und was nicht."

Das wird innerhalb einer Machbarkeitsstudie ermittelt. Welche Routen aufgenommen werden, entscheidet die Metropolregion im September. Richter geht allerdings davon aus, dass die Strecke von Stade über Buxtehude und Neu Wulmstorf bis Hamburg mit dabei sein wird. "Die Route ist unter vielen Gesichtspunkten eine richtig gute Strecke und lässt sich gut nach Hamburg reinführen", sagt er. Zudem eigne sich die Strecke, an die Velorouten in Hamburg anzuknüpfen.

Fahrradstellplätze sind zu 175 Prozent ausgelastet

Parallel arbeitet auch der Landkreis Harburg daran, sein Radwegenetz auszubauen und zu sanieren. Dafür hatten Mitarbeiter eines Fachbüros aus Hannover im vergangenen Herbst 1400 Radwege an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie Radwege für Touristen abgefahren. Sie machten sich ein Bild, welche Strecken saniert werden müssen, wo Fahrradstellplätze fehlen und wo sich Lücken in den Verbindungen zwischen Gemeinden und Städten auftun. Darauf soll jetzt eine Rangliste folgen, welche Radwege sich der Landkreis zuerst vornehmen soll.

Auch auf Gemeindeebene rückt der Radverkehr verstärkt in den Fokus. Wie beliebt das Radfahren ist, macht allein die Überbelegung der Fahrradboxen am S-Bahnhof Neu Wulmstorf deutlich. Dort gibt es 60 Stellplätze, die laut Verwaltung zu 175 Prozent ausgelastet sind. "Es gibt eine ständige Diskussion darüber, vorhandene Stellanlagen auszubauen, um mehr Fahrräder unterbringen zu können", sagt Thomas Saunus, Fachbereichsleiter Ortsentwicklung in der Gemeinde Neu Wulmstorf. Im Zuge des Neubaus der Park-and-ride-Anlage hat die Gemeinde es allerdings versäumt, zusätzliche Fahrradboxen aufzustellen. Sie waren ursprünglich geplant, wurden dann aber aus finanziellen Gründen gestrichen.

Künftig sollen die Interessen der Radfahrer in Neu Wulmstorf aber stärker vertreten werden. Nach sieben Jahren Pause haben die Radfahrer jetzt wieder eine eigene Interessenvertretung. Joachim Franke, ehemaliger Fraktionschef der Grünen im Gemeinderat, und Elisabeth Steinfeld aus Neu Wulmstorf, beide leidenschaftliche Radfahrer, haben einen Neustart gewagt und eine neue ADFC-Ortsgruppe für Neu Wulmstorf gegründet. Ihr Ziel ist, das Radfahren in Neu Wulmstorf attraktiver und sicherer zu machen. "Wenn die Politik es mit dem Radverkehrskonzept im Landkreis ernst meint, muss auch die Gemeinde Neu Wulmstorf nachziehen und das Radwegenetz verbessern", sagt Joachim Franke, Vorsitzender vom ADFC Neu Wulmstorf. Steinfeld und Franke wollen jetzt daran arbeiten, dass deutlich mehr Menschen das Rad im Alltag für kurze Strecken, beispielsweise zum Bahnhof und zum Einkaufen, nutzen und so den CO2-Ausstoß senken.

Beide fahren fast alle Strecken mit dem Fahrrad. Dabei mussten sie feststellen, dass sich Rad- und Autofahrer selbst in einer vergleichsweise kleinen Gemeinde wie Neu Wulmstorf einen unerbittlichen Kampf um den Platz auf der Straße liefern. "Viele Autofahrer handeln nach dem Motto, die Straße gehört mir!", sagt Steinfeld, stellvertretende Vorsitzende des ADFC Neu Wulmstorf. Längst setzt sich der ADFC dafür ein, dass Radfahrer innerorts nicht mehr an die Seite auf Radwege gedrängt werden, sondern dass sowohl Auto- als auch Radfahrer auf der Straße fahren dürfen.

Die Straßenverkehrsordnung sieht das auch vor. Wenn vorhandene Rad- und Gehwege nicht über die nötige Breite verfügen, sind Radfahrer in der Regel nicht verpflichtet, den Radweg zu benutzen. Doch es gibt auch Ausnahmen – wenn Sicherheitsgründe dagegen sprechen. Beispiel: die Wulmstorfer Straße (Landstraße 235) in Neu Wulmstorf. Im Mai hatte der Landkreis Harburg an dieser Straße die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben. Das bedeutete, dass auch Radfahrer ab elf Jahren die Straße benutzen mussten. Die Einwohner Neu Wulmstorfs reagierten mit Unverständnis und Unmut und sorgten sich vor allem um die Sicherheit der Schüler. Der ADFC schaltete sich ein und auch der SPD-Fraktionschef Tobias Handtke.

Inzwischen hat der Landkreis Harburg reagiert. Wer will, darf den Gehweg der Wulmstorfer Straße Richtung Elstorf mit dem Fahrrad befahren. "Wir haben die Bedenken und Hinweise der Verkehrsteilnehmer vor Ort eingehend geprüft und den Gehweg zumindest in einer Richtung für Radfahrer freigegeben", sagt Susanne Wermuth, Abteilungsleiterin Bürgerservice und Verkehr des Landkreises. Der ADFC ist zufrieden. "Das macht das Fahren deutlich sicherer", sagt Steinfeld.

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Abnehmen mit Radfahren: So fahren Sie die Kilos weg

Radfahren eignet sich hervorragend zum Abnehmen und hat viele positive Nebeneffekte. Das Fahrrad ist nicht nur umweltfreundlich – beim Fahren purzeln die Pfunde regelrecht und gleichzeitig wird Ihr Immunsystem an der frischen Luft gestärkt. Wenn Sie dabei ein paar wichtige Tipps berücksichtigen, wird Ihr Körper es Ihnen danken und Sie können mit besserem Gewissen auf die Waage steigen... (mehr)

Quelle: t-online.de
erstellt: Webmaster, 04.07.2017

Revierkampf auf der Straße

Kaum ein Konflikt im Straßenverkehr ist so gefährlich wie der zwischen Radlern und Autofahrern – und kaum eine Auseinandersetzung wird so aggressiv geführt. Woran liegt das? Und wie lässt es sich verhindern? Verkehrspsychologe Haiko Ackermann über vermeidbaren Streit, vergessene Schulterblicke und fehlendes Einfühlungsvermögen... (mehr)

Quelle: runtervomgas.de
erstellt: Webmaster, 04.07.2017

"Jeder Liter Treibstoff wird mit zwei Euro subventioniert"

Stefan Gössling und Daniel Metzler haben 1.500 Tanktagebücher analysiert. Ihre Ergebnisse zeigen, wie die Autobauer mit PS-starken Modellen die Klimaziele unterwandern... (mehr)

Hinweis zum Text: Das Fahrrad bringt der Gesellschaft ca. 16 Cent pro Kilometer, das Auto kostet der Gesellschaft ca. 15 Cent pro Kilometer.

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 28.06.2017

Mit der Verkehrswende unsere Mobilität sichern

Der Verbrennungsmotor hat spätestens 2030 ausgedient. Die Verkehrsteilnehmer der Zukunft kombinieren Rad, Bus, Bahn und E-Auto – und schützen dabei Jobs und Klima... (mehr)

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 28.06.2017

1980: Fahrradfahrer erobern Hamburg

20.000 Fahrradfahrer haben im Juni 1980 im Kampf um die Straße den Verkehr lahmgelegt. Der Protest stieß auf Unverständnis. Mit der "Critical Mass" wird er heute fortgeführt.... (mehr)

Quelle: ndr.de
erstellt: Webmaster, 27.06.2017

9 gute Gründe, Autos in allen deutschen Innenstädten zu verbieten

Die Stadt Stuttgart möchte den Autoverkehr in der Innenstadt massiv einschränken. Wir finden: Der Rest Deutschlands sollte nachziehen. Und vielleicht sogar noch einen drauflegen.... (mehr)

Interessanter Denk- und Diskussionsansatz auch für Buchholz und Winsen? Manches Stau- und Verkehrsproblem ließe sich lösen.

Quelle: ze.tt
erstellt: Webmaster, 22.06.2017

Berlin steht still, wenn dieser Mann es will

Heinrich Strößenreuther (49) hat am Mittwoch eine Rad-Blockade auf der Leipziger Straße organisiert. Er will so den Druck auf den Senat erhöhen.... (mehr)

Warum nicht auch mal im Kreis Harburg???

Quelle: bz-berlin.de
erstellt: Webmaster, 22.06.2017

Mehr Radwege: Sie soll Hamburg zur Fahrradstadt machen

Das sagt Pfaue über Kritik an ihrem Job. Lesen Sie das interessante Interview mit der Hamburger Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue.

Quelle: mopo.de
erstellt: Webmaster, 03.05.2017

Pressemitteilung "Kreismitgliederversammlung 2017"

ADFC: Gute Rad-Infrastruktur für alle. Jetzt!

Die Mitgliederversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Kreisverband Harburg e.V. am 30. Januar im Hotel Sellhorn in Hanstedt brachte neuen Schwung in den ehrenamtlich arbeitenden Verband. Knapp 30 Mitglieder legten die Richtung der Aktivitäten fest. Vor Beginn der Versammlung wurde an Nele Dierksen (Hotel Sellhorn) ein Blumenstrauß als kleines Dankeschön für die Unterstützung des ADFC überreicht.

Nach der Begrüßung durch Karin Sager, Vorsitzende des ADFC Kreisverbands, berichtete der Erste Kreisrat, Kai Uffelmann, von neuer Mobilität im Landkreis Harburg. Zur E-Mobilität gehöre nun das Pedelec, das Fahrrad mit Motorunterstützung, zum täglichen Bild auf den Straßen. Eine Fahrt zur Arbeit im Anzug wäre mit so einem Fahrrad bei Strecken um die fünf Kilometer ganz einfach möglich. Freizeitradler könnten mit schnellen Pedelecs sogar die Entfernung von Hamburg in den Landkreis Harburg überwinden.

Vom ADFC Landesverband war der Vorsitzende Dieter Schulz angereist. Er lobte den ADFC Kreisverband Harburg wegen des aktiven Einsatzes für umweltfreundliche Mobilität im ländlichen Raum und berichtete vom neuen Fachausschuss Radverkehr auf Landesebene. Schulz sagte, dass der Fahrradboom die Arbeit des ADFC enorm unterstütze und alle Kommunen gefordert seien, Infrastruktur für alle Radfahrer zu schaffen.

Sager berichtete dann von vielen Erfolgen, die der ADFC im Landkreis Harburg auf den Weg bringen konnte. Dazu gehören u.a. die Mitgliedschaft des Landkreises in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) und die Beteiligung an der Fortschreibung des Radwegkonzeptes an den Landesstraßen. Es wurden mehrere Stellungnahmen zu aktuellen Baumaßnahmen abgegeben und die Zusammenarbeit mit dem ADFC im Bezirk Hamburg Harburg zum Thema Velorouten und Tempo 30 aufgenommen. Die Hauptthemen für 2017 sind die Infrastruktur zum Radfahren, das Fahrradparken und die Veloroute von Lüneburg nach Buchholz auf der ehemaligen Bahnstrecke.

Schatzmeisterin Alexa Vetter konnte von hohen Umsätzen im Kreisverband berichten. Die meisten ADFC Ortsgruppen waren bis Ende 2016 mit den Fahrradwerkstätten für Flüchtlinge beschäftigt. Kreisweit konnten über 500 gespendete Fahrräder mit Ersatzteilen wieder verkehrssicher gemacht und an Flüchtlinge übergeben werden. Es wird für die Fahrradcodierung geworben und ein neues Gerät soll dafür angeschafft werden. Weitere Kosten entstehen durch die Ausbildung zertifizierter Tourenleiter/innen im ADFC Kreisverband Harburg e.V.

Nach Abstimmung über den neuen Haushaltsplan, der Entlastung des Vorstandes und diversen Satzungsänderungen standen die turnusmäßigen Wahlen an. Klaus Boenert schied aus und wurde mit viel Beifall und einem schönen Blumenstrauß belohnt. Karin Sager (Asendorf) wurde wieder für zwei Jahre als Vorsitzende des ADFC Kreisverbandes bestätigt. Alexa Vetter (Buchholz), Arno Neumann (Winsen) und Joachim Franke (Neu Wulmstorf) wurden als stellvertretende Vorstände gewählt.

Die Vertreter der inzwischen sechs ADFC Ortsgruppen im Kreis Harburg berichteten von geführten Radtouren, Codieraktion und weiteren Aktivitäten vor Ort. Gerade vor einer Woche wurde die Ortsgruppe in Neu Wulmstorf wieder gegründet.

In diesem Jahr wird das Fahrrad 200 Jahre alt und der ADFC Kreisverband Harburg e.V. hat 25jähriges Jubiläum. Nach einer Sternfahrt aller Ortsgruppen wird am 21. Mai in Hanstedt auf dem Alten Geidenhof gefeiert.

Karin Sager für den ADFC Kreisverband Harburg e.V., 31. Januar 2017

erstellt: Webmaster, 01.02.2017

Darum geht es...

Dankeschön Hotel Sellhorn

Karin Sager bei der Begrüßung - Landesvorsitzender Dieter Schulze hört aufmerksam zu

Erster Kreisrat Kai Uffelmann

Aufmerksame Mitglieder

verfolgen interessiert die Versammlung

"Kleine" Belohnung für die alte und neue Kreisvorsitzende für die geleistete Arbeit

Klaus Boenert verabschiedet sich aus dem Kreisvorstand. Danke Klaus für die geleistete Arbeit

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© 2017 ADFC Kreis Harburg


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    offener Brief an den Landrat des LK Harburg zum Thema "Radwegebenutzungspflicht"
  • 09.07.2017
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