Tourenübersicht Kreisverband Harburg e.V.

Sie haben Spaß am Fahrradfahren? Sie interessieren sich für geführte Radtouren in landschaftlich reizvoller Umgebung? Sie möchten wissen, welche ADFC Ortsgruppe wann, wohin und in welcher Länge Radtouren anbietet? Dann schauen Sie auf unseren Öffnet internen Link im aktuellen FensterTerminkalender oder laden Sie sich Leitet Herunterladen der Datei einhier unsere Gesamtübersicht als PDF Datei auf Ihren PC. Aktuelle Tourankündigungen, Touränderungen und Hinweise entnehmen Sie bitte den Seiten der Ortsgruppen.

Wir würden uns freuen, Sie im kommenden Jahr auf unsereren Touren begrüßen zu dürfen.

Städte fordern Verkehrswende: "Wir ersticken teilweise im Verkehr"

Stau, Luftverschmutzung und kaum Platz vor lauter Parkplätzen: Die großen deutschen Städte fordern eine grundlegend andere Verkehrspolitik. Der Deutsche Städtetag hat jetzt ein Positionspapier vorgelegt.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: tagesschau.de
erstellt: Webmaster, 25.06.2018

Pressemitteilung Bundesverband: Tödliche Unfälle mit abbiegenden LKW nehmen weiter zu – Scheuer muss jetzt handeln!

Berlin, 14. Juni 2018

015/18

Am 16. Juni ist Tag der Verkehrssicherheit. Der ADFC prangert an, dass die Zahl der durch abbiegende Lastwagen getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer drastisch steigt, obwohl erhältliche Fahrzeugtechnik das verhindern kann. Besonders häufig sterben durch LKW Frauen, Kinder und Senioren. Zuletzt kam am Mittwoch ein 8-jähriger Junge in Berlin durch einen abbiegenden LKW ums Leben. Der ADFC fordert die Nachrüstung aller Lastwagen ab 3,5 Tonnen mit elektronischen Abbiegehilfen („LKW-Abbiegeassistent“) und die Verbannung  von LKW mit schlechter Sicht aus den Innenstädten.             

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Bundesverkehrsminister Scheuer macht es sich zu einfach, bei der Einführung von LKW-Abbiegeassistenten allein auf EU und UNECE zu verweisen. Bis diese lebensrettenden Systeme verpflichtend kommen, brauchen wir ad hoc-Maßnahmen! Die Städte müssen ihre Müll- und Reinigungsfahrzeuge schnellstens umrüsten, die Speditionen müssen bei öffentlichen Bauaufträgen entsprechende Auflagen bekommen. Rewe, Lidl, Aldi – die großen Lebensmittelketten müssen Verantwortung für die Verkehrssicherheit übernehmen und ihre Trucks umrüsten! LKW mit schlechter Sicht sind Todesfallen für Radfahrende und gehören verbannt!“

35% mehr Tote seit 2013

Die Zahl der durch abbiegende LKW getöteten Radfahrenden steigt seit einigen Jahren an – von 28 in 2013 auf 38 in 2017. Schuld in allen Fällen 2017 war der Lastwagen-Fahrer. 21 Todesfälle dieser Art gab es bereits in diesem Jahr, darunter 5 Kinder. Der ADFC rechnet 2018 mit bis zu 45 Todesfällen dieser Art. Denn sowohl der Radverkehr als auch der Straßengüterverkehr in den Städten nehmen zu.

60 % könnten durch Abbiegeassistenten verhindert werden

Laut Unfallforschung der Versicherer könnten LKW-Abbiegeassistenten 60 Prozent dieser schweren Unfälle verhindern. Entsprechende Produkte sind sowohl für Neufahrzeuge als auch als Nachrüstsystem auf dem Markt, werden aber aus Kostengründen äußerst selten eingebaut. Stork: „Wir haben 2011 den runden Tisch Abbiegeassistent beim Bundesverkehrsministerium initiiert, wir haben wegen der jüngsten Zuspitzung der Unfallzahlen eine Task Force zur Entwicklung eines Maßnahmenplans gefordert – und der Verkehrsminister zeigt auf die EU und ein offenbar wirkungsloses Förderprogramm. Das ist verantwortungslos!“  

Bessere Ampelschaltungen, Sichtbeziehungen, Schrittgeschwindigkeit

Weitere Maßnahmen müssen nach Auffassung des ADFC die Sicherheit von Radfahrenden erhöhen. Dazu gehören getrennte Ampelschaltungen für Geradeaus- und Abbiegeverkehr, bessere Sichtbeziehungen an Kreuzungen und eine Pflicht zum Abbiegen mit Schrittgeschwindigkeit für LKW. „Wenn LKW-Fahrer mit dem sicheren Abbiegen überfordert sind, muss Technik und Regelwerk helfen!“

Radfahrende müssen sich auf Gefahr durch Abbieger einstellen

Radfahrenden selbst rät der ADFC an Kreuzungen und Einmündungen zu großer Vorsicht, da Kraftfahrer häufig den Schulterblick unterlassen, mit der Rundumsicht überfordert oder abgelenkt sind – und Radfahrenden die Vorfahrt nehmen. Hier fordert der ADFC verstärkte polizeiliche Kontrollen und Fahrer-Schulungen. An Auto- und LKW-Fahrer appelliert ADFC-Bundesgeschäftsführer Stork: „Maximale Vorsicht beim Abbiegen! Ein Kraftfahrzeug kann Menschen töten, das muss bei allem Stress auf der Straße immer im Bewusstsein bleiben.“    

In Deutschland stirbt alle 23 Stunden ein Radfahrer

79.704 Radfahrerinnen und Radfahrer verunglückten 2017 auf deutschen Straßen, 383 von ihnen kamen zu Tode. An drei Vierteln der Unfälle mit Personenschaden waren ein Auto oder ein Lastwagen beteiligt. An nur einem Viertel dieser Unfälle waren Radfahrende schuld. Weitere Unfalldaten gibt es auf den Seiten des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.

Hinweise für Redaktionen: Die Liste der diesjährigen Todesfälle finden Sie in unserer Twitter-Timeline. Ein Themenfoto „Abbiegeunfall mit LKW“ gibt es in unseren Pressefotos. Diese Pressemitteilung sowie unser Archiv finden Sie in unserem Pressebereich.

erstellt: Webmaster, 14.06.2018

Nach oben

Nachhaltige Mobilität im Landkreis Harburg

Termin: 7. Juli 2018 im Marstall (Winsen/Luhe)

Die ADFC Ortsgruppe Winsen lädt ein zur Informationsveranstaltung rund um das Thema „Landschaftsradweg Veloroute von Buchholz nach Lüneburg“ unter Nutzung der stillgelegten Bahntrasse der Buchholzer Bahn. 

Das Projekt wurde vom Initiator Eckehardt Scheibler (Salzhausen) in Zusammenarbeit mit dem ADFC Kreisverband Lüneburg und dem ADFC Kreisverband Harburg e.V. ins Leben gerufen. Aus den Beteiligten der Vereine ist inzwischen die Bürgerinitiative (BI) „Landschaftsradweg Veloroute Buchholzer Bahn“ e.V. i.G. entstanden. 

In Übereinstimmung mit der BI begrüßen wir die Schaffung dieser Querverbindung der Städte Buchholz und Lüneburg durch einen Landschaftsradweg, der die größte Stadt im Landkreis Harburg mit dem Oberzentrum Lüneburg auf ideale Weise verbinden kann. Die ca. 40 Km lange Strecke könnte bei zügiger Fahrweise mit dem Fahrrad in zwei Stunden bewältigt werden. 

Da die Realisierung einer Radschnellwegeverbindung im Korridor Harburg - Buchholz durch die Metropolregion Hamburg laut Studie der TU Hamburg als wichtige Nord-Süd-Verbindung im Landkreis Harburg auf der Agenda steht, käme der Trasse Buchholz-Lüneburg eine besondere Bedeutung zu. Neben einer Erschließung wichtiger touristischer Ziele der Nordheideregion bestünde die Möglichkeit, der Achse Buchholz-Harburg Berufspendler zuzuführen. Zudem könnten über den Radfernweg "Alte Salzstraße" vom nahen Elberadweg, dem bedeutsamsten deutschen Radfernweg, neue radtouristische Potentiale für die Region Lüneburg-Buchholz erschlossen werden. 

Eine Beeinträchtigung von Natur und Umwelt durch die Realisierung der Veloroute sehen wir nicht. Ein positives Beispiel für die Koexistenz von Bahnradwegen und Linienbiotopen sind die beliebten Bahnradwege im Kreis Stormarn und den Vier- und Marschlanden. Unsere Veloroute würde direkt an den schon bestehenden Fahrradweg auf dem Bahndamm von Buchholz bis Drestedt anbinden. 

Hinzu kommt die Erhaltung vieler eisenbahntechnischer Baudenkmale, die sich auf der ganzen Strecke befinden und teilweise bereits unter Denkmalschutz stehen. Diese Route verbindet Denkmalschutz, Naturschutz, Klimaschutz, Informationen der Heidekultur mit umweltfreundlicher nachhaltiger Mobilität. Ein Highlight für die Nordheide, die Metropolregion und das nordöstliche Niedersachsen würde entstehen. 

Am 7. Juli wollen wir diese Thematik mit unseren Gästen besprechen und für die Verkehrswende plädieren. Wenn Infrastruktur angeboten wird, wird sie auch genutzt. 

Wir freuen uns auf die Worte von Frau Dr. Julia Verlinden (MdB) zum Thema „Es ist Zeit für eine bessere Fahrradpolitik“ und auf den Vortrag von Dipl. Ing. Eckehardt Scheibler zum Stand des Projektes „Buchholzer Bahn“.

ADFC Ortsgruppe Winsen, Juni 2018

erstellt: Webmaster, 05.06.2018

Leitet Herunterladen der Datei einLesen bzw. laden Sie hier die komplette PDF-Datei auf Ihren PC. 

Pressemitteilung KV: Tempo 30 vor Schulen

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. (ADFC) kritisiert: Dörfer und Städte im Landkreis Harburg halten den Kfz - Verkehrsfluss für wichtiger als die Verkehrssicherheit vor Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen....

Leitet Herunterladen der Datei einLesen bzw. laden Sie hier die komplette PDF-Datei auf Ihren PC. 

Nachtrag: Leitet Herunterladen der Datei einhier finden sie den Bericht im Winsener Anzeiger (WA) v. 07.06.2018 zum genannten Thema

erstellt: Webmaster, 01.06.2018

Offener Brief eines Radfahrers: Ihr seht mich einfach nicht

Seit einem halben Jahr fährt unser Autor mit dem Rad zur Arbeit – dass noch alle Knochen heil sind, liegt nicht an aufmerksamen Autofahrern, sondern guten Bremsen. Ein offener Brief.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: rp-online.de
erstellt: Webmaster, 28.05.2018

Fahrradwege: Wie können Radfahrer gefahrlos radeln

Ob die Verkehrswende gelingt, hängt auch davon ab, mehr Menschen fürs Radfahren zu begeistern. Doch der Platz auf den Straßen ist begrenzt - der Weg zur Fahrradstadt weit..... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr im Videobeitrag)

Quelle: ndr.de
erstellt: Webmaster, 23.05.2018

© 2018 ADFC Kreis Harburg






    Neues aus dem KV


  • Wichtiges aus der StVO
    finden Sie auf der Seite "StVO für Radfahrende"
  • Aktuelles und interessantes finden
    Sie auf der Seite "Presseberichte"


  • 14.06.2018
    Pressemitteilung Bundesverband: Tödliche Unfälle mit abbiegenden LKW nehmen weiter zu – Scheuer muss jetzt handeln!

  • 05.06.2018
    Informationsveranstaltung zur Buchholzer Bahn am 07.07.2018

  • 01.06.2018
    Pressemitteilung Kreisverband: Tempo 30 vor Schulen

  • 25.04.2018
    Pressemitteilung zur Gründung der Bürgerinitiative (BI) Landschaftsradweg Veloroute Buchholzer Bahn e.V. i.G.

  • 09.04.2018
    neues im Bereich GPS