Mehr Komfort für Radfahrer an Ampelkreuzungen

Wer kennt das nicht? Die morgendliche Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit wird zurm stop-and-go-Trip durch Hamburg. Jede Ampel steht auf rot: anhalten, warten, anfahren - und an der nächsten Kreuzung das gleiche Dilemma.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: polizei.hamburg
erstellt: Webmaster, 13.02.2018

Leserbrief zu "Zwischen Kieslastern und Co." Wochenblatt vom 31.1.2018

Wie schnell sollen Pedelec fahren?

Eine Nachrichtenagentur hat sich den steigenden Unfallzahlen mit Pedelec-Beteiligung gewidmet und dazu auch meine Meinung eingeholt. Aus einigen Kommentaren in den sozialen Netzwerken schließe ich, dass ich vielleicht nicht richtig verstanden wurde. Mag sein, dass der journalistische Text mit seiner Verkürzung dazu beigetragen hat. Deshalb will ich hier gern meinen Vorschlag nochmals ausführen.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: udv.de
erstellt: Webmaster, 28.01.2018

Das dürfen Pedelec-Fahrer

Inzwischen überholen Freizeitradler auf dem Pedelec nicht nur Menschen auf filigranen Rennrädern, sondern immer häufiger auch solche mit einem Hilfsmotor. Dürfen die das?... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 18.08.2017

Welche Ampel gilt für den Radverkehr

Öffnet externen Link in neuem FensterNach welchem Ampelsignal muss sich ein Radfahrender richten? Das ist komplizierter zu beantworten als die Frage, welche Ampel gerade für einen Autofahrer gilt. Es hängt nämlich davon ab, auf welcher Art von Radverkehrsführung man sich bewegt und wo genau diese liegt. Außerdem verkompliziert die indirekte Führung beim Linksabbiegen die Situation.

Quelle: hamburg.adfc.de
erstellt: Webmaster, 13.06.2017

In falscher Richtung auf Radweg: Hauptschuld bei Unfall

Mal eben in falscher Richtung auf dem Radweg radeln - ein Kavaliersdelikt? Nein, denn kommt es dabei zu einem Unfall, muss der Fahrradfahrer unter Umständen zum überwiegenden Teil haften.

Im verhandelten Fall fuhr ein Radler auf einem kombinierten Geh- und Radweg - aber gegen die Fahrtrichtung. Bei einer Straßeneinmündung fuhr er achtlos weiter und wurde von einem Auto erfasst.

Das Oberlandesgericht München (Az.: 10 U 4616/15) sprach dem Radler 75 Prozent der Haftung zu. Er sei ohne "rechtfertigenden, entschuldigenden oder wenigstens nachvollziehbaren Grund" in falscher Fahrtrichtung gefahren. Er hätte wie ein Fußgänger anhalten und auf das Auto warten müssen. Der Autofahrer musste die restlichen 25 Prozent des Schadens übernehmen.

Quelle: abendblatt.de
erstellt: Webmaster, 06.04.2017

Wird das Fahrrad zum Roller, gelten andere Regeln

Klar, man kann sein Fahrrad durch die Fußgängerzone schieben. Aber dürfte man es auch wie einen Roller benutzen?

Lesen Sie hier mehr.

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 30.03.207

Neue Lichtspiele am Fahrrad - Nicht jeder Spaß ist erlaubt

Vorne weiß und hinten rot? Von wegen! Bei der Beleuchtung treibt es die Fahrradbranche mittlerweile ganz schön bunt. Verschiedene Start-ups haben ebenso kreative wie innovative Lichtsysteme entwickelt. Doch nicht alles was gefällt, ist bei uns erlaubt... (mehr)

Quelle: rnz.de (Rhein-Neckar-Zeitung)
erstellt: Webmaster, 16.02.2017

Bußgeldkataloge und Bußgeldrechner zum Thema „Fahrrad“

Öffnet externen Link in neuem FensterHier finden Sie den aktuellen Bußgeldkatalog Fahrrad 2017, der die spezifischen Bußgelder einzelner Verstöße mit dem Rad im Straßenverkehr definiert.

Quelle: bussgeld-info.de
erstellt: Webmaster, 02.02.2017

Folgenschwerer Crash auf dem Radweg

Ist auf einem Radweg ein Überholen mit ausreichendem Seitenabstand nicht möglich, so muss der schnellere Radler gegebenenfalls darauf verzichten, an dem Vorausfahrenden vorbeizufahren. Das geht aus einem kürzlich bekannt gewordenen Beschluss des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 30. Mai 2016 hervor (9 U 115/15).

Die Klägerin befuhr mit ihrem Fahrrad Anfang Mai 2014 einen zwei Meter breiten, als Radweg ausgewiesenen Sand- und Schotterweg. Dabei hielt sie eine Fahrlinie von etwa 80 Zentimeter zum rechten Rand des Weges ein.

Als sie der von hinten kommende Beklagte mit seinem Fahrrad überholen wollte, berührte er die Klägerin mit seiner rechten Schulter. Sie kam dadurch zu Fall und zog sich eine komplizierte Oberschenkelfraktur zu, welche zwei Operationen erforderlich machte.

Unzureichender Sicherheitsabstand?

In ihrer gegen den Beklagten eingereichten Schadenersatz- und Schmerzensgeldklage machte die Klägerin ausschließlich diesen für den Unfall verantwortlich. Hätte er, was auf dem zwei Meter breiten Radweg durchaus möglich gewesen wäre, beim Überholen einen ausreichenden Sicherheitsabstand eingehalten, so wäre es zu dem durch die Berührung verursachten Sturz nicht gekommen.

Der Beklagte hingegen behauptete, dass der Unfall in erster Linie darauf zurückzuführen sei, dass die Klägerin gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen habe. Ihre Fahrweise sei außerdem schwankend gewesen. Beides habe den Sicherheitsabstand beim Überholen verkürzt.

Die Argumente des Beklagten vermochten jedoch weder das in erster Instanz mit dem Fall befasste Landgericht Karlsruhe noch das von diesem in Berufung angerufene Oberlandesgericht der Stadt zu überzeugen. Die Richter beider Gerichte gaben der Klage der verletzten Radlerin statt.

Verstoß gegen Straßenverkehrsordnung

Die Richter schlossen sich dem Vorwurf der Klägerin an, dass es zu dem Unfall nur deswegen gekommen sei, weil der Kläger bei dem Überholvorgang keinen ausreichenden Sicherheitsabstand eingehalten hat. Der Abstand der Fahrlinien der Fahrräder habe zwar etwa 32 Zentimeter betragen. Unter Berücksichtigung der Ellenbogenbreite der Beteiligten müsse jedoch von einem Abstand beim Überholen von nur zehn Zentimetern ausgegangen werden. Das sei eindeutig zu gering gewesen.

Die Verpflichtung von Verkehrsteilnehmern, gemäß § 5 Absatz 4 Satz 2 StVO beim Überholen einen Sicherheitsabstand einzuhalten, der eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausschließt, gelte im Übrigen auch im Verhältnis zwischen zwei Radfahrern.

Es gebe zwar keine festen Regeln, welcher Abstand ausreichend ist. Ein überholender Radler müsse aber mit mehr oder weniger unvermeidbaren Schwankungen des Vorausfahrenden rechnen. Das gelte insbesondere auf unebenen Sand-Schotter-Wegen.

„Außerdem muss ein überholender Radfahrer berücksichtigen, dass der überholte Radfahrer – anders als bei einem überholenden Kraftfahrzeug – nicht ausreichend durch Geräusche des sich von rückwärts nähernden Fahrrads vorgewarnt wird“, so das Gericht.

Kein Mitverschulden

Vor dem Überholvorgang gab es auch nach Aussage des Beklagten keine Verständigung zwischen den Parteien, aus welcher dieser hätte entnehmen können, dass ihn die Klägerin wahrgenommen hat. Deshalb hätte er nach Ansicht der Richter auf jeden Fall einen größeren Seitenabstand einhalten oder auf ein Überholen verzichten müssen.

Denn bei Radwegen mit einer begrenzten Breite sei es oft sinnvoll und in der Praxis auch vielfach üblich, erst dann zu überholen, wenn der Überholer sicher ist, dass der andere Radler sein Fahrverhalten auf den Überholvorgang einrichtet.

Den Vorwurf des Beklagten, dass die Klägerin den Unfall zumindest mitverschuldet habe, indem sie gegen das Rechtsfahrgebot verstieß, hielten die Richter für unbegründet. Der behauptete Abstand von 80 Zentimeter zum rechten Rand des Radweges sei angesichts der Unebenheiten und der üblichen Schwankungen von Radfahrern durchaus angemessen gewesen.

Quelle: versicherungsjournal.de
erstellt: Webmaster, 26.01.2017

Nach oben

Abstand halten – auch von Radlern auf Schutzstreifen

Öffnet externen Link in neuem FensterDie schmalen Schutzstreifen für Radfahrer bergen durchaus Risiken. Etwa, wenn Autofahrer zu nah daran vorbeifahren. Oder dürfen Radler die volle Breite gar nicht nutzen?

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 10.11.2016

Fahrradfahrer überholen: Wie viel Abstand muss sein?

Das Konfliktpotential zwischen Radfahrern und Autofahrern ist hoch. Besonders viel Streit gibt es beim Thema Überholen. Öffnet externen Link in neuem FensterWir verraten, was auf zwei und auf vier Rädern rechtlich zu beachten ist.

Quelle: anwaltauskunft.de
erstellt: Webmaster, 12.10.2016

Wer hat Vorfahrt im Kreisel?

Die Öffnet externen Link in neuem FensterVorfahrtsregeln in einem Kreisverkehr sind eigentlich klar. Doch Radfahrer fühlen sich mitunter verunsichert – und manches Schild verwirrt auch Autofahrer zusätzlich.

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 07.10.16

© 2018 ADFC Kreis Harburg






    Neues aus dem KV


  • Wichtiges aus der StVO
    finden Sie auf der Seite "StVO für Radfahrende"
  • Aktuelles und interessantes finden
    Sie auf der Seite "Presseberichte"


  • 07.02.2018
    Pressemitteilung Bundesverband - „ADFC zu Groko-Koalitionsvertrag - Verkehrswende vergessen“

  • 05.02.2018
    Projekt "Buchholzer Bahn" jetzt auf Wikipedia

  • 30.01.2018
    Pressemitteilung Kreisverband Harburg - „ADFC im Landkreis Harburg geht selbstbewusst ins neue Jahr“