Landkreis Harburg gewinnt den silbernen Pannenflicken 2019

Die Mitglieder der bundesweit aktiven Radverkehrsinitiative Cycleride wählten die Nominierung:

Landkreis Harburg auf den zweiten Platz der Wahlperiode 2018/2019 und kürten Sie somit zum Preisträger des„Silbernen Pannenflicken“. Die Urkunde sowie die Erläuterungstexte erhalten Sie im Anhang.

Alle Preisträger können Sie in der Galerie betrachten:http://www.cycleride.de/component/joomgallery/pannenflicken-18/19.html

Die offizielle Pressemitteilung können Sie hier entnehmen:http://www.cycleride.de/aktionen/pannenflicken/2018.html

Bitte lesen Sie auch die Kommentare unserer Fachjuroren:http://www.cycleride.de/aktuelles/news/107-fachjuroren.html

Über den Pannenflicken im Allgemeinen können Sie sich hier informieren:http://www.cycleride.de/aktionen/pannenflicken.html

In Erwartung auf eine umfassende Überprüfung sämtlicher Radverkehrsplanungen und -einrichtungen in Ihrem Einzugsgebiet mit entsprechender Korrektur sowie einer verkehrssicheren Zukunft verbleiben wir mit freundlichen Grüßen.

Das Pannenflicken-Team der Initiative Cycleride unter Leitung von Eric Liebold.

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erstellt: Webmaster, 17.06.2019

Pressemitteilung ADFC Bundesverband: Minister-Entwurf fahrradfreundliche StVO

ADFC: Guter Anfang, aber dicke Brocken kommen noch

Berlin, 11. Juni 2019
019/19

Den Entwurf von Bundesverkehrsminister Scheuer für eine fahrradfreundliche Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung sieht der Fahrradclub ADFC verhalten positiv. Er lobt die große Bandbreite an Reformvorschlägen und die Ankündigung, auch das übergeordnete Straßenverkehrsgesetz ab 2020 entsprechend zu reformieren. Der ADFC vermisst allerdings größere Handlungsmöglichkeiten für Kommunen, dem Radverkehr mehr Platz im Straßenraum einzuräumen.   

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die Vorschläge des Ministers für eine fahrradfreundliche StVO sind ein guter Anfang. Auch, dass er an den dicken Brocken des Straßenverkehrsgesetzes ran will, ist gut. Denn noch fehlt der große Wurf, der es Städten ermöglicht, den Platz zugunsten des Fahrrads neu aufzuteilen. Es gibt immer noch zu viele Hürden für die Einrichtung von geschützten Radwegen und Fahrradstraßen.“

Die ADFC-Bewertung der Vorschläge im Einzelnen:

  • Generelles Halteverbot auf Schutzstreifen und Erhöhung der Bußgelder: Überfälliger Schritt. Höhere Bußgelder müssen aber auch für Radfahrstreifen und bauliche Radwege gelten, nicht nur auf Schutzstreifen.

  • Mindestüberholabstand für Kfz: Überfälliger Schritt. Das gemeinsame Fahren von Auto- und Radverkehr auf der Fahrbahn sollte allerdings die Ausnahme sein. Ziel müssen durchgängige Netze aus vom Autoverkehr getrennten Radwegen sein.

  • Schrittgeschwindigkeit für rechtsabbiegende LKW: Zu zaghafter Schritt. Echte Schrittgeschwindigkeit - zwischen 4 und 7 km/h - hilft, einen sicherheitsfördernden Geschwindigkeitsunterschied zwischen Lkw und Radfahrenden herzustellen. 11 km/h sind immer noch zu schnell.

  • Grüner Pfeil für Radfahrer: Überfälliger Schritt. Freies Rechtsabbiegen für Radfahrende ist in den Niederlanden, Dänemark und Frankreich bereits erfolgreich erprobt.

  • Einrichtung von Fahrradzonen: Guter Schritt, funktioniert aber nur, wenn gleichzeitig die Einrichtung von Fahrradstraßen erleichtert wird. Das ist bisher nicht vorgesehen.    

  • Nebeneinanderfahren erleichtern: Guter Schritt. Wichtig ist, dass motorisierte Verkehrsteilnehmer diese Regeln auch kennen. Bisher werden Radfahrende auf der Fahrbahn oft angehupt und abgedrängt.

  • Parkverbot an Kreuzungen: Zu zaghafter Schritt. Kreuzungen sollten mit einem Abstand von 10 Metern (statt 5 Metern) von parkenden Fahrzeugen frei gehalten werden, um freie Sicht zwischen Rad- und Autoverkehr zu ermöglichen. So ist es auch in den Niederlanden.

  • Piktogramm Lastenräder: Guter Schritt. Auch für die zunehmende Zahl von Spezialrädern braucht es genügend große, sichere Abstellplätze.

  • Verkehrszeichen für Radschnellwege: Überfälliger Schritt. Radschnellwege müssen durchgängig gut ausgeschildert sein, damit sie als attraktive Schnellverbindung z.B. für Pendler funktionieren. 

  • Überholverbot an Engstellen: Guter Schritt, muss aber mit deutlicher Sensibilisierung der motorisierten Verkehrsteilnehmer einhergehen, von denen Radfahrende häufig als Störfaktor und nicht als gleichberechtigt wahrgenommen werden.  

  • Innovationsklausel: Sehr guter Schritt, der es Kommunen ermöglicht, beispielsweise flächendeckend Tempo 30 oder ein Einfahrverbot für schwere LKW in Pilotprojekten zu erproben

  • Vereinfachte Öffnung von Einbahnstraßen: Kleiner, aber richtiger Schritt, der aber erst 2020 mit der neuen Verwaltungsvorschrift zur StVO kommen soll.

Es fehlt nach Auffassung des ADFC nach wie vor:   

  • Abschaffung des Begründungszwangs für manche Typen von Radverkehrsanlagen

  • Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts

  • Leichtere Einrichtung von Fahrradstraßen

  • Verpflichtung zur Einrichtung von Radverkehrsanlagen an allen Straßen über Tempo 30

  • Vorrang für die Einrichtung von Radverkehrsanlagen vor Kfz-Parkplätzen

Hierfür hatte der ADFC Anfang Mai einen eigenen Vorschlag für ein „Gute-Straßen-für-alle-Gesetz“ vorgelegt und Minister Scheuer beim Nationalen Radverkehrskongress in Dresden überreicht.

Stork: „Minister Scheuer muss an einigen Stellen nochmal nachlegen – und schnell an das übergeordnete Straßenverkehrsgesetz ran. Dort muss er festschreiben, dass nicht mehr die Flüssigkeit des Autoverkehrs alleinige Priorität hat, sondern die Gleichstellung aller Verkehrsarten und das Ziel „Vision Zero“, also null Tote im Straßenverkehr. Es ist nicht mehr zeitgemäß, Klima, Umwelt und Gesundheit dem Primat des motorisierten Verkehrs unterzuordnen. Städte müssen die Möglichkeit haben, das freie Parken einzuschränken, um Platz für den Radverkehr zu gewinnen, das Verkehrstempo zu reduzieren und Beschränkungen für den Autoverkehr einzurichten, wo es zur Förderung von Auto-Alternativen sinnvoll ist.“

erstellt: Webmaster, 12.06.2019

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Radtour mit dem niedersächsischen Verkehrsminister Dr. Althusmann

Am 22. Juni um 10.00 Uhr startet die politische ADFC Radtour rund um Hittfeld mit unserem Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Herrn Dr. Bernd Althusmann (CDU), in Hittfeld am Parkplatz Ecke Jesteburger Straße/Lindhorster Straße.

Wir haben hier beispielhaft für den ganzen Bereich Seevetal einige markante Punkte für unsere kleine Radtour ausgesucht. 

Seit 2014 gibt es bereits ein Radverkehrskonzept für Seevetal, das leider tief in den Schubladen schlummert. Auf Nachfrage hat uns Frau Oertzen, die Bürgermeisterin, erklärt, dass man Radfahrer nicht auf der Fahrbahn haben will. Wir hoffen sehr, dass unsere Bereisung nun einen Sinneswandel herbeiführt und man den Radverkehr endlich auch in Seevetal als eine wichtige Verkehrsart ansieht und fördert. Dazu gehört auch die Bereitstellung von sicheren Fahrradparkplätzen.

In Seevetal gibt es kaum benutzbare Radwege und fast noch keine erkennbaren Fahrbahnführungen durch die Orte. Wie sollen Alltagsradfahrer hier zügig fahren und sich mehr Alltagsverkehr entwickeln? Dazu kommen im Sommer die E-Tretroller. Wenn Autofahrer sich bisher noch nicht an die Fahrräder gewöhnt haben, weil in Seevetal noch alles auf den schmalen Fußwegen stattfindet, wie sollen sie dann erst Recht damit fertig werden?

Es wird allerhöchste Zeit für #mehrPlatzfuersRad. Nur mit Verbesserungen auch im Raum Seevetal kann Niedersachsen zum Fahrradland Nr. 1 werden. Da machen wir alle mit! Komfortable Radwege sollten von hier an die Velorouten 10 und 11 in Hamburg anschließen.

Zur Abschlussbesprechung bei einem Kaffee hat uns das Hotel Krohwinkel (Prange) ab ca. 11.00 Uhr den Clubraum zur Verfügung gestellt.

Ein Fahrrad für Herrn Dr. Althusmann stellt freundlicherweise die Cycle-team GmbH & Co. KG aus Buchholz zur Verfügung.

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erstellt: Webmaster, 05.06.2019

 

 

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ADFC Pressemitteilung II zum Ausbau der Vierhöfener Straße

Am Dienstag (21.5.) hat der ADFC Kreisverband Harburg e.V. eine spontane Radtour auf der Vierhöfener Straße unternommen. Es sollte probiert werden, wie es sich nach dem geplanten Ausbau der Strecke auf 5,50m Fahrbahn mit dem Rad fährt, wenn beidseitig nach weiteren 25cm Befestigungsstreifen die neuen Leitplanken stehen; Gesamtbreite 6,00m....

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erstellt: Webmaster, 22.05.2019

Foto: Karin Sager

Foto: Karin Sager

Für mehr freie Wege und Plätze für Alle: Bußgelder für Falschparker drastisch erhöhen!

Falsches Parken gefährdet oder behindert andere Menschen. Daher muss es noch im Jahr 2019 auf mindestens 100 Euro angehoben werden und gleichzeitig einen Punkt in Flensburg kosten.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: vcd.org
erstellt: Webmaster, 21.05.2019

"Radfahrerfreundliche" StVO-Novelle

Die Bundesregierung plant "radfahrerfreundliche" Änderungen in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Noch in diesem Jahr werde die StVO-Novelle kommen, kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann (CDU) am Mittwoch im Verkehrsausschuss während der Diskussion zum "Fahrradklimatest 2018 des ADFC" an.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: bundestag.de
erstellt: Webmaster, 17.05.2019

Online-Beteiligung "Zukunft Radverkehr"

„IHRE ZUKUNFTSVISIONEN UND PRAKTISCHEN VORSCHLÄGE FÜR DEN RADVERKEHR IN DEUTSCHLAND"

Sagen Sie uns wieso! 

Was benötigt Deutschland, um beim Thema Radverkehr ganz vorne mitzufahren? Für die Weiter­entwicklung des Nationalen Radverkehrs­plans sind Sie gefragt. Nennen Sie uns jetzt Ihre Ideen und geben Sie wichtige Impulse für den Nationalen Radverkehrs­plan!

Sie sind leidenschaftliche Radlerin, Schönwetter­fahrer oder steigen vielleicht überhaupt nicht auf‘s Rad? 

Öffnet externen Link in neuem FensterHier kommen Sie direkt zu den Umfragen.

Quelle: zukunft-radverkehr.bmvi.de
erstellt: Webmaster, 14.05.2019

Autominister dreht am Rad

Verkehrsminister Andreas Scheuer präsentiert beim Radverkehrskongress in Dresden einen Acht-Punkte-Plan. Eines der Ziele: mehr Radstreifen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kümmert sich nicht nur um Autos. „Ich werde den Radverkehr in den nächsten Jahren deutlich stärken“, verkündete er beim 6. Nationalen Radverkehrskongress in Dresden. Er präsentierte den 800 Teilnehmern eine Acht-Punkte-Agenda. Dabei geht es um Vorschriften und Fördermöglichkeiten, die in der Kompetenz des Bundes liegen.

Beifall fand die neue Begründungsumkehr beim Bau von Bundesstraßen. Künftig müssen sich die Planer rechtfertigen, wenn sie auf Radwege verzichten. Mit einer Verschärfung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) soll dem Rad mehr Bedeutung beigemessen und Halten und Parken von Autos auf Schutzstreifen empfindlicher geahndet werden. Der Abbau hinderlicher Standards soll den Radwegebau erleichtern. In Deutschland gibt es derzeit mit 78 Millionen etwa so viele Fahrräder wie Einwohner. Mit einem Anteil von 10 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen liegt Deutschland knapp über dem europäischen Durchschnitt.

Mit Wochenbeginn hat das Verkehrsministerium die Online-Beteiligungsphase für den neuen Radverkehrsplan 3.0 eröffnet. Bis Ende Juni sammelt es Vorschläge. Ende 2020 soll dem Bundeskabinett eine Vorlage präsentiert werden. Ab 2021 könnte der Plan umgesetzt werden. Auf der Wunschliste der Teilnehmer des Kongresses standen sowohl ideelle Faktoren als auch materielle Forderungen nach einer besseren Mittelausstattung und praktischeren Vorschriften. Dazu gehörte „Gerechtigkeit für alle Verkehrsteilnehmer“, ebenso wie Verkehrserziehung in der Schule oder die Wiederbelebung der Fernsehsendung „Der 7. Sinn“.

Exkursionen führten Kongressteilnehmer am Dienstag in eine Gastgeberstadt, die im Begriff steht, verkehrspolitisch das Rad Richtung „autogerechter Stadt“ zurückzudrehen. Vier Überläufer von SPD und Linken sorgen seit November 2018 für eine reaktionäre Mehrheit im Dresdner Stadtrat, die bei den Kommunalwahlen am 26. Mai bestätigt werden könnte. Pläne für Radwege und Radstreifen sind bereits gekippt worden. Bei der Verleihung der Fahrradpreise fiel auf, dass die prämierten Projekte alle im Westen Deutschlands liegen.

Quelle: taz.de
erstellt: Webmaster, 15.05.2019

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Scheuer stellt grüne Welle für Radfahrer in Aussicht

Neue Radwege, mehr Sicherheit:

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will mehr Radfahrer auf deutschen Straßen sehen. Dafür plant er eine lückenlose Radinfrastruktur..... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 14.05.2019

ADFC fordert Sicherheit für Radverkehr an der L213 zwischen Helmstorf und Harmstorf

Der Umbau von Landesstraßen darf nicht mehr dazu führen, dass sicherer Radverkehr verhindert wird. Die Baustelle an der Landesstraße L213 zwischen Helmstorf und Harmstorf ist fast beendet. Autos haben eine komfortable, ganz glatte Fahrbahn. Der marode Radweg daneben wurde aufgerissen, es mussten Muffen an der Wasserleitung gesetzt werden, wie Herr Möller von der zuständigen Landesbehörde auf Nachfrage mitteilte. Deswegen kann der Radweg nicht erneuert werden und muss ein komplettes Jahr so liegen bleiben. So was wäre bei Straßen für Autos überhaupt nicht denkbar.... 

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erstellt: Webmaster, 08.05.2019

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Wie der Nachwuchs auf dem Fahrrad mitfährt

Pressemitteilung Bundesverband: 40 Jahre ADFC Kein Grund zum Feiern?

Berlin, 16. April 2019
015/19

Am 18. April wird der ADFC 40. Doch anders als andere Jubilare gibt der heute größte Fahrradclub der Welt keine Party, sondern startet eine bundesweite Mitmach-Kampagne unter dem Motto #MehrPlatzFürsRad. Denn: Die Bedingungen für den Radverkehr in Deutschland sind unbefriedigend. Es fehlt der politische Mut, dem Radverkehr genügend Platz einzuräumen. 

1979 – Gründung und schnelles Wachstum
Am 18. April 1979 gründet Verkehrsberater Jan Tebbe mit 17 Mitstreitern an seinem Wohnzimmertisch in Bremen den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, kurz ADFC, als fahrradpolitisches Gegengewicht zu den starken Interessensverbänden des Automobils. Am 26. Oktober wird der ADFC-Bundesverband ins Vereinsregister Bremen eingetragen. Schnell gründen sich weitere Ortsgruppen in Dortmund und Erlangen. Nach nur einem Jahr hat der ADFC über 3.000 Mitglieder, heute sind es mehr als 175.000. Damit ist der ADFC die größte Interessensvertretung für das Alltagsradfahren weltweit – und wächst, entgegen dem allgemeinen Trend, kontinuierlich weiter.

1980 – Internationale Velo-city-Konferenz in Bremen
Der ADFC veranstaltet die erste Fahrradkonferenz Velo-city in Bremen mit 400 Teilnehmenden, um den internationalen Austausch zur Radverkehrsförderung anzukurbeln. Mittlerweile organisiert der vom ADFC mitgegründete Europäische Fahrrad-Verband (ECF) diese weltweit bedeutendste fahrradpolitische Konferenz, an der regelmäßig über 1.500 Menschen aus über 60 Nationen teilnehmen. 2019 richtet das irische Dublin die Velo-city-Konferenz aus.

1988 – Erster ADFC-Fahrradklima-Test
1988 organisiert der ADFC erstmals eine bundesweite Befragung der Radfahrerinnen und Radfahrer: den ADFC-Fahrradklima-Test. Mittlerweile wird der Test regelmäßig alle zwei Jahre mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt und hat sich als „Zufriedenheitsindex der Radfahrenden in Deutschland“ politisch und in den Medien einen bedeutenden Namen gemacht. An der aktuellen Befragung nahmen mehr als 170.000 Menschen teil. Die fahrradfreundlichsten Städte laut ADFC-Fahrradklima-Test 2018 wurden am 9. April 2019 von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ausgezeichnet.

1995 – Bett+Bike geht an den Start
Radurlaub wird von Jahr zu Jahr beliebter – und Radreisende wünschen sich Unterkünfte, die auf ihre Bedürfnisse eingestellt sich. Deshalb ruft der ADFC das Qualitätssiegel Bett+Bike für fahrradfreundliche Gastbetriebe vom Campingplatz bis zum Sternehotel ins Leben. Auf www.bettundbike.de finden sich heute über 5.800 ausgezeichnete Betreibe in Deutschland und den Nachbarländern. Das ganze Verzeichnis mit komfortablen Suchfunktionen gibt es auch in der Bett+Bike-App.

1997 – Die erste „Radwelt“ erscheint
Seit 1997 erhalten ADFC-Mitglieder das Magazin Radwelt als eigenständiges Heft. Sie erscheint alle zwei Monate und überschreitet 2018 die Marke von 100.000 Exemplaren. Damit ist die Radwelt das erfolgreichste Tourenradmagazin in Deutschland.

1997 – Fahrradfreundliche Novelle der StVO
Mit der „Fahrradnovelle“ der Straßenverkehrsordnung werden erstmals deutliche Verbesserungen für den Radverkehr verbindlich: Städte und Gemeinden können Einbahnstraßen für Radfahrende in Gegenrichtung öffnen, Fahrradstraßen einrichten und den Radverkehr auf Busspuren ermöglichen. Die Radwegebenutzungspflicht ist ab sofort an Qualitätskriterien gebunden.

1998 – ADFC-Radreiseanalyse auf der ITB
Trends und Zahlen zum Radtourismus in Deutschland präsentiert der ADFC seit 1998 jährlich auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin. Da die Bedeutung des Radurlaubs von Jahr zu Jahr wächst, nimmt auch die Beliebtheit dieses Trendbarometers immer weiter zu.

2002 – Erster Nationaler Radverkehrsplan
Auf Betreiben des ADFC verabschiedet die Bundesregierung im Jahr 2002 ein erstes fahrradpolitisches Programm, den Nationalen Radverkehrsplan 2002-2012. Ziele sind ein gutes und alltagstaugliches Radverkehrsnetz, die Steigerung des Radverkehrsanteils und mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende. Bei der 2019 anstehenden Fortschreibung des Plans will der ADFC auf eine konkrete Maßnahmenplanung und ambitionierte, messbare Ziele beim Modal Split hinwirken.

2004 – Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit der AOK
ADFC und die Krankenkasse AOK rufen erstmals bundesweit zur Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf. Dadurch werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer motiviert, in den Sommermonaten an mindestens 20 Tagen ihren Arbeitsweg per Rad zurück zu legen – und das Auto stehen zu lassen. Viele Beteiligte steigen nach dem Aktionszeitraum dauerhaft auf das Rad um.

2006 – Erste ADFC-Qualitätsradrouten
Der ADFC kann sich rühmen, ein Qualitätsmanagementsystem für den Radtourismus in Deutschland etabliert zu haben. Seit 2006 prüft er nach einem einheitlichen Kriterien Radfernwege auf Wegequalität, Ausschilderung und Verfügbarkeit von fahrradfreundlichen Unterkünften. 36 ADFC-Qualitätsradrouten mit bis zu fünf Sternen sowie fünf ADFC-RadReiseRegionen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Radtouristen und Tagesausflüglern aus dem In- und Ausland. Mittlerweile gibt es das Klassifizierungssystem auch in Österreich.

2016 – ADFC-Pannenhilfe kommt
Seit knapp drei Jahren bietet der ADFC seinen Mitgliedern die erste mobile Pannenhilfe für Fahrräder und Pedelecs an. 2018 löste die ADFC-Pannenhilfe rund 750 Fälle. Viele Radurlaube und Fahrten zur Arbeit konnten dadurch gerettet werden.

2016 – Radschnellwege im Bundesverkehrswegeplan
Als großen bundespolitischen Erfolg kann der ADFC die Aufnahme von Radschnellwegen in den Bundesverkehrswegeplan verbuchen. Demnach wird der Bund sich in Zukunft stärker am Bau von Radschnellwegen beteiligen. Bisher lehnte der Bund seine Zuständigkeit für diese neue Form von Premium-Radinfrastruktur ab. Seit 2018 stehen im Etat des Bundesverkehrsministeriums auch Mittel für den Radschnellwegebau bereit.

2019 – Kein Grund zum Feiern, sondern zum Protest
Während sich die Probleme auf der Straße zuspitzen – Staurekorde, Feinstaubalarme, Fahrverbote, Stress – kommt die Verkehrspolitik mit dem Umsteuern zugunsten der umweltfreundlichen Mobilität nicht voran. Der Radverkehrsanteil stagniert, die Fahrradinfrastruktur ist katastrophal, in immer mehr Städten gründen sich mit Unterstützung des ADFC kämpferische Bürgerinitiativen, die sich die autofokussierte Verkehrspolitik nicht mehr gefallen lassen wollen. Der ADFC wird das Jubiläumsjahr deshalb nicht primär zum Feiern nutzen, sondern für eine weithin sichtbare politische Kampagne mit Aktionen im ganzen Bundesgebiet. Er fordert: #MehrPlatzFürsRad!

erstellt: Webmaster, 18.04.2019

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Pressemitteilung Kreisverband Harburg: "Ausbau Vierhöfen Straße"

Für den Kreisverband Harburg waren dabei:
Elke Hamann (2. v.l.) und Gerhard Hahn (3. v.l.)

Fahrradklima in Lüneburg - LZ vom 12.4.2019

Das Ergebnis dürfte die Verkehrsplaner nicht aus dem Sattel holen: Lüneburg ist zwar fahrradfreundlich, doch die Noten haben sich leicht verschlechtert. 777 Lüneburger hatten an der bundesweiten Befragung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) teilgenommen. Unzufrieden sind sie vor allem mit der Breite der Radwege und den Pisten selbst, das Urteil: zu holprig und uneben.... 

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Quelle: Landeszeitung Lüneburg
erstellt: Webmaster, 12.04.2019

© Landeszeitung Lüneburg

Fahrradklima-Test: Hamburger geben ihrer Stadt mäßige Note

Radfahren in Hamburg scheint nicht so gut zu klappen. Laut der neuesten Umfrage des ADFC geben die Hamburger ihrer Stadt in dieser Hinsicht gerade einmal die Schulnote 4,2. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat das Ergebnis einer Umfrage gerade in seinem jährlichen Fahrradklima-Test ermittelt. Hamburg landet in dieser Umfrage auf einem abgeschlagenen Platz 25 der 39 deutschen Großstädte. Was die Hamburger an ihrer Fahrradstadt stört und was der ADFC zu diesem Ergebnis zu sagen hat, erfahren Sie im Beitrag.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr und Video)

> Die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 

Quelle: sat1regional.de
erstellt: Webmaster, 11.04.2019

Pressemitteilung Kreisverband Harburg zum Fahrradklimatest

ADFC Klimatest – ein Ergebnis mit Frust

Nun ist es raus: Das Radfahrklima hat sich verschlechtert. In Niedersachsen rutschte die Durchschnittsnote mit der Umfrage 2018 von 3,7 auf 3,8 nach unten ab. Das ist nicht der Trend, der ein politisch gewolltes und beworbenes Fahrradland Nr. 1 erkennen lässt.

Wer das Radfahren vom Frust zur Lust bringen will, muss eindeutig mehr tun. Die Bevölkerung erwartet viel mehr Maßnahmen, Platz für das sichere Radfahren zu schaffen. Es muss mit mutigen Entscheidungen vorangebracht werden. Der Klimaschutz in bei allen angekommen und der Verkehrssektor ist noch immer der Teil, der sich nicht ändert.

Wir brauchen gute, breite Radwege, sichere Querungen und Ortsdurchfahrten, gute Wegweisung, durchgängige Netze, die intuitiv zu befahren sind. Pendler*innen müssen aus den Staus umsteigen und mit Direktverbindungen zwischen Orten, Siedlungsgebieten und Bahnhöfen gelockt werden. Dazu gehören selbstverständlich sichere Abstellanlagen mit ausreichendem Platz.

Gute Noten gab es in Niedersachsen für die Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung. Mit 2,9 wurde das Fahrrad als Verkehrsmittel für alle Bevölkerungsschichten bewertet. Ganz schlechte Werte wurden vergeben für zugeparkte Radwege und die fehlende Breite der vorhandenen Wege. Der Stellenwert des Radfahrens und der mangelnde Komfort führten zu  Noten von 4,4 und 4,2. Hier ist mit vereinten Kräften anzupacken, denn die gleichen Kriterien wurden im vorhergehenden Klimatest bereits kritisiert.

Im Landkreis Harburg haben die Städte Buchholz und Winsen nicht genügend Teilnehmer*innen gefunden und sind gar nicht erst in die Wertung gekommen. Die Kategorie der Orte unter 20.000 Einwohner wurde landesweit entweder stagnierend oder mit Verschlechterung benotet. Kein gutes Bild für unsere Gemeinden. 

Der ADFC Kreisverband und die ADFC Ortsgruppen im Landkreis Harburg setzen auf unsere Politiker in den Räten und die Verkehrsbehörden, um weitere Verbesserungen und deutlich mehr Sicherheit zu gewinnen. Mehr Radverkehr wird es nur so geben können. Das kann helfen, den Klimaschutz zu unterstützen und unsere Gemeinden lebenswerter zu machen. 

Karin Sager, Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V., April 2019

Fahrradklima-Test: Schlechte Stimmung auf Deutschlands Radwegen

Autofahrer sind ihre sichere Infrastruktur gewohnt, doch für Radfahrer gibt es die oft nicht. Ein ADFC-Test zeigt, dass sie sich heutzutage unsicherer fühlen als früher.

Die Mehrheit der Radfahrerinnen und Radfahrer fühlt sich auf deutschen Straßen unsicher und nicht ernst genommen. Und sie stellt Verkehrsplanern und Politikern in ihren Städten und Kommunen mit einer Schulnote von 4,2 ein schlechtes Zeugnis aus. Das geht aus dem aktuellen ADFC-Fahrradklima-Test hervor, den der Fahrradclub an diesem Dienstag gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium veröffentlicht hat. Das Ministerium finanziert den Test seit Jahren.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 09.04.2019

E-Roller aus Hamburg

Die Elektromobilität soll zukünftig viele Umweltprobleme lösen. Der Hamburger Florian Walberg ist Pionier auf dem Weg zu einer anderen Art der Elektromobilität - er setzt auf E-Roller.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: ndr.de
erstellt: Webmaster, 02.04.2019

Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2018 im Landkreis Harburg

Im Jahr 2018 erfasste die Polizei im Landkreis Harburg 6496 Verkehrsunfälle, das sind 43 Unfälle mehr als im Vorjahr. 15 Menschen wurden bei Unfällen getötet, einer weniger als im Vorjahr. Bei insgesamt 118 (Vorjahr: 135) Unfällen wurden Menschen schwer verletzt.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: presseportal.de
erstellt: Webmaster, 26.03.2019

Warnwesten "1,5m Sicherheitsabstand zu Radfahrern"

Kraftfahrzeuge müssen mindestens 1,5m Abstand beim Vorbeifahren an Radfahrer*innen einhalten.

Nicht nur beim Überholen, sondern auch im Gegenverkehr. Entscheidend sind nicht die Mitte des Autos und die Mittelachse des Fahrrads, sondern der rechte Außenspiegel am Fahrzeug und das Ende des Lenkers am Fahrrad.

Auch auf Fahrbahnen mit Fahrrad-Schutzstreifen oder an Radwegen muss ein Sicherheitsabstand von 1,5m eingehalten werden.

Damit alle Verkehrsteilnehmer*innen immer wieder an den Sicherheitsabstand erinnert werden, kann man im ADFC Infoladen in Brackel oder bei den Ortsgruppen diese Westen erwerben.

Der Preis beträgt 5,00 Euro pro Stück, für ADFC Mitglieder 4,00 Euro. 

erstellt: Webmaster, 01.02.2019

Presseberichte zum Thema: "Radschnellwege in der Metropolregion"

Lesen Sie hier den Bericht der Leitet Herunterladen der Datei einLandeszeitung Lüneburg und Leitet Herunterladen der Datei einHamburger Abendblatt zum Thema "Radschnellwege (RSW) in der Metropolregion Hamburg".

Quellen: Lüneburger Zeitung und Hamburger Abendblatt
veröffentlicht: Webmaster, 31.01.2019

10,56 pro Kopf gibt Hamburg für den Radverkehr aus

Politische Radtour an Landesstraßen am 25.8.2018

Die Verkehrswende passiert auch im Landkreis Harburg, ob man will oder nicht – sollte man meinen. Auf die Infrastruktur für den Radverkehr im Landkreis Harburg trifft das allerdings noch lange nicht zu.... Leitet Herunterladen der Datei ein(mehr)

Öffnet externen Link in neuem FensterLesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung von Detlev Schulz-Hendel.

erstellt: Webmaster, 01.09.2018

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Leserbrief zum Wochenblatt vom 22.8.2018 "Viele Radwege sind marode"

© 2019 ADFC Kreis Harburg






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