Kopenhagen: So geht Fahrradstadt

Öffnet externen Link in neuem FensterInterview mit Morten Kabell von Copenhagenize...

Quelle: hamburg.adfc.de
erstellt: Webmaster, 13.12.2018

Bericht von der Fahrradkommunalkonferenz 2018 in Osnabrück

12. Fahrradkommunalkonferenz 2018 - Deutschlands Radverkehrsexpertinnen und -experten tagen in Osnabrück

Die 12. Fahrradkommunalkonferenz, die am 19. und 20. November 2018 in Osnabrück stattfand, stand unter dem Motto "Radverkehr in der Stadt-Umland-Beziehung". Rund 300 Fachleute aus kommunalen Verwaltungen, Landkreisen, Regionen und Landesbehörden trafen sich zu diesem bundesweiten Forum der Radverkehrsverantwortlichen. Die Fahrradkommunalkonferenz wird jährlich vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt. Gastgeber 2018 waren die Stadt Osnabrück, der Landkreis Osnabrück und das Land Niedersachsen.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: nationaler-radverkehrsplan.de
erstellt: Webmaster, 05.12.2018

Pressemitteilung Bundesverband ADFC: Deutschlands Radwege taugen nicht für massenhaft E-Roller

Berlin, 5. Dezember 2018

031/18
E-Roller als Baustein der Verkehrswende?  

Während das Bundesverkehrsministerium noch an der Zulassungsverordnung für sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge arbeitet, drängen schon erste Anbieter von E-Scooter-Verleihsystemen auf den Markt. Diese selbstfahrenden Tretroller bis 20 km/h werden aller Voraussicht nach Radwege benutzen dürfen. Der ADFC warnt vor chaotischen Zuständen auf der ohnehin schon überlasteten Fahrrad-Infrastruktur und fordert ein bundesweites Investitionsprogramm für sichere und breite Radwege.  

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Deutsche Radwege taugen nicht einmal für die sichere Abwicklung des vorhandenen Radverkehrs. Wenn ab 2019 zusätzlich eine Welle von E-Scooters durch die Innenstädte holpert, werden wir sehr unschöne Szenen und viele Unfälle erleben. Wenn Minister Scheuer die Radwege für Elektrofahrzeuge freigibt, dann muss er auch für Hunderttausende Kilometer neuer Radwege mit top-gepflegtem Belag und Überholbreite sorgen.“ 

E-Roller als Baustein der Verkehrswende?

Deutschland braucht weniger Autofahrten, mehr Platz und bessere Luft in Städten, da sind sich in der aufgeheizten verkehrs- und umweltpolitischen Debatte fast alle einig. Das Fahrrad ist zwar schon das perfekte Verkehrsmittel für die kürzeren Strecken, aber der ADFC sieht durchaus Potenzial für intelligente neue Kleinstfahrzeuge, die die Menschen aus den Autos herauslocken und wenig Platz verbrauchen. Für die letzte Meile von der S-Bahn ins Büro oder zwischen mehreren Terminen in der Stadt, kann man sich E-Scooter gut vorstellen. Das ultimative Stadtfahrzeug wird der E-Roller nach Einschätzung des ADFC aber nicht, dafür hat er zu viele Nachteile. Man steht ziemlich steif und unbequem auf so einem Roller, kann nichts mitnehmen und wird bei schlechter Wegesituation ganz schön durchgeschüttelt. Stork: „Ein weiterer Nachteil mit Blick auf die Gesundheit ist: Der Roller fährt auf Knopfdruck! Man ist also zwar an der frischen Luft, muss sich aber überhaupt nicht bewegen – und wenn die Deutschen eins tun sollten, dann wäre es, sich im Alltag mehr zu bewegen!“ 

Nicht ohne Investitionen in Rad-Infrastruktur

Das größte Problem aber ist die fehlende Infrastruktur für diese neue Fahrzeugkategorie. Das Bundesverkehrsministerium will nicht, dass E-Scooter auf der Straße fahren, weil sie als Hindernis für den schnelleren Autoverkehr wahrgenommen werden. Auf die Gehwege sollen sie berechtigter Weise nicht, weil es dort gefährliche Konflikte mit Fußgängern geben würde. Nun werden aller Voraussicht nach die Radwege für Elektroscooter freigegeben – und das wird das bekannte Problem weiter verschärften: Die Radwege sind jetzt schon viel zu schmal und zu zerschlissen – oder einfach gar nicht vorhanden.

erstellt: Webmaster, 05.12.2018

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Unfallentwicklung auf deutschen Strassen 2017

Im Jahr 2017 kamen 3 180 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben. Das ist der niedrigste Stand seit mehr als 60 Jahren. Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung – bei täglich etwa 7200 polizeilich erfassten Verkehrsunfällen, knapp 1100 Verletzten und fast 9 Todesopfern im Straßenverkehr..... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: destatis.de (Statistisches Bundesamt)
erstellt: Webmaster, 29.11.2018

Pressemitteilung Bundesverband ADFC: ADFC mit Frauenquote und mehr Vorstandspower fit für die Verkehrswende

39. ADFC-Bundeshauptversammlung

ADFC mit Frauenquote und mehr Vorstandspower fit für die Verkehrswende 

Berlin, 12. November 2018
028/18  

Die 39. ADFC-Bundeshauptversammlung hat die Weichen für die Verkehrswende und ambitioniertes Wachstum des Fahrradclubs gestellt. Mit vier neuen Vorstandsmitgliedern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, einer modernisierten Satzung und einer Frauenquote für den Bundesvorstand ist der weltgrößte Fahrradclub für die politische Debatte zur Zukunft der Mobilität bestens aufgestellt. 

Bundesvorsitzender Ulrich Syberg, Ingenieur für Vermessungstechnik aus Herne, wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Syberg: „Deutschland hat die Verkehrswende schon fast verschlafen, jetzt müssen schnell Lösungen her – aber die Politik hat noch nicht verstanden, dass das nur mit weniger Autos geht. Der Radverkehr bietet jede Menge ungehobenes Potenzial, jetzt müssen wir ihm den Platz verschaffen, den er braucht. Mit frischem Wind im Vorstand, einer zukunftsfähigen Verbandsverfassung und einer klaren Vision für die Verkehrswende mit dem Rad im Zentrum wird uns das gelingen!“ 

Bundesvorstand mit Zusatz-Power von extern

Mit Ulrich Syberg starten Ludger Koopmann, zuletzt Sozialarbeiter aus Bremen, Mario Junglas, zuletzt Leiter des Berliner Büros des Caritasverbandes aus Berlin, Birgit Kloppenburg, Controllerin aus Kiel, und Dr. Gereon Broil, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bonn aus Sankt Augustin, in eine weitere Amtszeit.

Neu in den ADFC-Bundesvorstand gewählt wurden

  • Rebecca Peters, Studentin der Stadtentwicklung und Verkehrsgeographie, aus Bonn
  • Ralf Puslat, Unternehmensberater und ehem. Geschäftsführer der PUKY GmbH & Co KG, aus Solingen
  • Michael Schroeren, zuletzt Kommunikationschef im Bundesumweltministerium, aus Berlin
  • Frank Hofmann, Marketingdirektor 4yourbooking, aus Burgdorf. 

Mehr Frauen und junge Menschen an die Macht

Die Bundeshauptversammlung verabschiedete mit einer neuen Satzung auch eine Frauenquote für den Bundesvorstand. Diese Regelung gilt ab dem Jahr 2019. Syberg: „Wir wollen das Radfahren für alle voranbringen – deshalb müssen auch unsere Gremien diverser werden. Mit einer Frauenquote für den Vorstand und einer Fachgruppe Junge Menschen im ADFC stellen wir hierfür die richtigen Weichen.“

erstellt: Webmaster, 12.11.2018

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Verschläft Deutschland die Verkehrswende?

Elektrobusse statt Dieselfahrzeuge, Fahrradschnellwege statt Verkehrsstau - so stellen sich Forscher die Zukunft auf den Straßen vor. Doch soweit ist es noch lange nicht.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: tagesschau.de
erstellt: Webmaster, 08.11.2018

10,56 pro Kopf gibt Hamburg für den Radverkehr aus

ADFC fordert Verkehrsrecht für alle - statt Stückwerk-Reform der StVO

Am 18./19. Oktober beschäftigen sich die Verkehrsminister der Bundesländer mit einer fahrradfreundlichen Reform der Straßenverkehrs-Ordnung. Der Fahrradclub ADFC begrüßt die Grundidee, fordert aber einen umfassenderen Ansatz.

Notwendig sei, das Verkehrsrecht insgesamt neu auszurichten, so dass alle Verkehrsarten davon profitierten, nicht in erster Linie das Auto.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: adfc.de
erstellt: Webmaster, 29.10.2018

Landkreis Harburg für den Pannenflicken 2018/2019 nominiert

Was ist der Pannenflicken?

Die Initiative Cycleride verleiht seit 2006 jährlich die Auszeichnung "Pannenflicken" an Städte, Gemeinden und Landkreise, die sich allzu offensichtlich - mitunter grob fahrlässig - nicht an die Gesetze, Vorschriften und Empfehlungen in Bezug auf Radverkehr und Radverkehrsanlagen halten und damit die Gesundheit von Radfahrern und deren Rechtssicherheit gefährden. Hierbei geht es nicht nur um überwucherte oder permanent zugeparkte Radwege, sondern auch um Radwege, die nie benutzungspflichtig ausgeschildert werden hätten dürfen, da sie nicht den Bestimmungen entsprechen oder keine konkrete Gefahr auf der Fahrbahn vorliegt. Gefährliche Kreuzungen, verwirrende Verkehrssituationen, inakzeptable Radverbotsschilder, schikanöse Ampelschaltungen, unnötige Streckensperrungen und dergleichen werden mit aufgenommen. Nach der Wahl der Cycleride-Mitglieder und deren Fachjuroren erhalten die siegreichen Nominierten am Jahresende die entsprechenden Gemeinden, Kreise oder Länder den "Goldenen, Silbernen und Bronzenen Pannenflicken".

Auch der Landkreis Harburg wurde für die Auszeichnung nominiert. Lesen Sie nachstehend (in Auszügen) den Ankündigungstext an den Landkreis sowie die örtliche Presse:


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Jahr 2006 verleiht die bundesweit aktive Initiative Cycleride den Negativpreis Pannenflicken für unzureichende, unzumutbare, unnötige, unbenutzbare und gefährdende Radverkehrsanlagen. Unterstützt wird die Initiative Cycleride dabei seit 2014 von einer Fachjury aus vier anerkannten Radverkehrsexperten, siehe cycleride.de/aktionen/<wbr>pannenflicken.html. Benutzungspflichtige Radwege, die nie als solche hätten ausgewiesen werden dürfen, unsinnige Führungen, gefährdende Kreuzungen, benachteiligende Vorrangregelungen, miserable Oberflächen, politische Einflussnahme auf die Straßenverkehrsbehörden und generell unzureichende Radverkehrsanlagen stehen genau so zur Wahl wie Streckensperrungen und gängelnde Ampelschaltungen. Wir möchten Ihnen mitteilen, dass der Landkreis Harburg für den Pannenflicken 2018/2019 nominiert ist. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter cycleride.de/component/<wbr>joomgallery/pannenflicken-18-<wbr>19/1801-dierkshausen.html.....

...Im Frühjahr 2019 werden die Mitglieder der Initiative Cycleride gemeinsam mit der Fachjury aus allen Einsendungen die "Gewinner" des Pannenflickens 2018/2019 ermitteln und damit Mitarbeiter von Straßenverkehrsbehörden und/oder Politiker "ehren", die - oft wider besseres Wissens - den Radverkehr durch ihre besondere und häufig rechtswidrige Art der Verkehrsraumgestaltung behindern oder gefährden...

erstellt: Webmaster, 20.10.2018

Nachtrag 23.10.2018
Leitet Herunterladen der Datei einHier der Bericht WA. 
Leitet Herunterladen der Datei einHier der Bericht WA(1)

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ADFC Landesverband Niedersachsen: "Große Radverkehrsanfrage inkl. Antworten"

Große Radverkehrsanfrage inkl. Antworten.

Diese wurde im Juni von den Grünen an die Landesregierung gestellt und liegt seit Freitag vor. Darin musste sich die aktuelle Landesregierung zu vielfältigen Themen rund um den Radverkehr äußern.

Leitet Herunterladen der Datei einLesen bzw. laden Sie hier die Medieninformation auf Ihren PC. 

Leitet Herunterladen der Datei einLesen bzw. laden Sie hier die Radverkehrsanfrage auf Ihren PC. 

Quelle: ADFC-Landesverband Niedersachsen
erstellt: Webmaster, 17.10.2018

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Radschnellwege sollen 2019 in Niedersachsen nicht mehr gefördert werden

Mit dem Fahrrad zur Arbeit, auch wenn es 20 Kilometer sind? Für manchen könnte das Zweirad eine Alternative zum Auto sein - wenn es Radschnellwege gäbe. 

Nur: Das Land will solche "Fahrradautobahnen" nicht mehr födern.

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Quelle: Osnabrücker Zeitung
erstellt: Webmaster, 16.10.2018

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Leserbrief zum Bericht im WA vom 11.10.2018 „Krankenhaus hat jetzt 130 Parkplätze mehr“

500.000 Euro für 130 Parkplätze – kein Grund zum Feiern.

Wenn es nicht so traurig wäre, hätten wir uns über den Bericht im WA von gestern amüsiert.Wir (ADFC und Bürgerinitiative Veloroute Buchholzer Bahn) erleben es gerade andersherum: Die Verwaltung ist überlastet, alles was irgendwie mit Radverkehr zu tun hat ist zu teuer, es gibt keine Planer, es wird dagegen gestimmt oder verschoben. So die Situation seit Jahren im Kreistag und in der Verwaltung.

Wie überrascht haben wir dann diesen Bericht gelesen. Einmal Schnippen und schon wird mal eben eine halbe Mio. Euro vom Landkreis und von der Stadt Winsen in die Hand genommen, um 130 leere Autos abzustellen. Hier sind noch nicht mal die Kosten für Grunderwerb berücksichtigt.

Das ist der gleiche Betrag, der im Landkreis Harburg für ein komplettes Jahr für die Reparatur von maroden Radwegen bereitgestellt wurde, und 2018 nicht mal verbraucht wird.

Welch ein krasses Missverhältnis.

Andere Städte (die Presse ist tagtäglich voll davon) bauen Parkplätze ab, verteuern die Abstellzeit deutlich, lassen mehr Stellplätze und Käfige für hochwertige Fahrräder installieren, versuchen, sich an die Verkehrswende heranzutasten und bieten ÖPNV mit besserer Taktung. Im Landkreis Harburg feiert man diese 130 Parkplätze für Autos, die eine Person für ein paar Kilometer transportieren, um sie den Rest des Tages kostenfrei abzustellen. Das ist 70er/80er Mentalität und nicht Investition in die Zukunft. Kein BUND e.V. RV Elbe-Heide und kein NABU wurde hierzu befragt oder hat sich gekümmert. Schon erstaunlich, denn neue Radwege werden verhindert.

Es fällt manchmal schwer, sich ehrenamtlich bei derartigen Entscheidungen immer wieder für umweltfreundliche, nachhaltige Mobilität und lebenswerte Kommunen einzusetzen.

Politikverdrossenheit – ist wohl das richtige Wort. Ein Großteil daran scheint mittlerweile tatsächlich die starre Verbindung von Politik und Automobilität auszumachen. Es wird auch bei uns allerhöchste Zeit, die Mobilität vom Auto zu trennen. Ich drücke die Daumen weiterhin für unsere schöne Veloroute Buchholzer Bahn und die vielen Radfahrer, die diese Strecke dann nutzen.

Karin Sager, Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V., 12.10.2018

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erstellt: Webmaster, 13.10.2018

Leitet Herunterladen der Datei einNachtrag: Lesen Sie hier den Leserbrief im Winsener Anzeiger (WA) vom 16.10.2018

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Leserbriefe zum Bericht im Hamburger Abendblatt v. 04.10.2018

Sehr geehrte Redaktion,
zum Artikel mein Leserbrief:

Wer hätte das gedacht, das Abendblatt kritisiert den Landkreis. Das ist richtig so, und auch der Zeitpunkt passt genau. Diese „Klatsche“ für die Kreisverwaltung und den Kreistag selbst ist hoch verdient.

Gerade hat der Kreistag das selbst in Auftrag gegebene Radverkehrs-Gutachten in der Schublade verschwinden lassen und sich gegen die Einrichtung eines Radweges auf der Trasse der Buchholzer Bahn ausgesprochen. Der Landkreis Harburg bleibt weiter Entwicklungsland in Sachen Radverkehrs-Förderung. Nur bei den Schildern, die auf Radweg-Schäden hinweisen bleiben wir auf einem Spitzenplatz. Ob sich das je ändert? 

mit freundlichen Grüßen,
Joachim Franke


Nutzen des Radverkehrs beachten!

Im Landkreis Harburg wird von der Politik und der Verwaltung von den Kosten, von maroden Brücken und über die Gefährdung von Tieren durch Radfahrer auf der stillgelegten Trasse der Buchholzer Bahn gesprochen. Über den Nutzen des Radfahrens spricht keiner!

Die WHO hat neulich zum Ausdruck gebracht, dass sich die Menschen zu wenig bewegen und es dadurch zu schwerwiegenden Krankheiten und Todesfällen komme.

Radfahren wird als Ausdauersport von den Ärzten empfohlen und fördert die Mobilität bis ins hohe Alter - entsprechend entstehen weniger Krankentage und geringere Kosten für die Krankenkassen!

Was zeichnet nun die Buchholzer Bahn als Fahrradstrecke aus: Im nördlichen Niedersachsen, in den Landkreisen Harburg und Lüneburg, ist die Strecke ein Solitär, denn ohne Steigungen in einer Länge von ca. 41 km autofrei durch eine schöne Landschaft und ohne Abgase zu radeln ist stressfrei und Freude pur. Sie kann als Arbeitsweg oder als touristischer Radweg an Bedeutung gewinnen. Bahntrassenradeln ist unter Radfahrern beliebt und wird als Urlaubsziel gerne gewählt. Sie ist das Bindeglied zwischen Lüneburg und der nördlichen Heideregion und damit die küzeste Verbindung. Ohne den Autoverkehr ist sie ein Teil der Verkehrswende und fördert den Klimaschutz durch Radverkehr.

Gerhard Hahn, Mitglied der BI "Veloroute Buchholzer Bahn" 05.10.2018

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Leserbrief "Veloroute Buchholzer Bahn – direkte Verbindung von Buchholz nach Lüneburg"

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Abendblatt - zur Veloroute und Radverkehr im LK Harburg - eine Klatsche für den Landkreis

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Quelle: Hamburger Abendblatt
erstellt: 04.10.2018

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Pressemitteilung Bundesverband ADFC: „In Deutschland fehlen Millionen Fahrradparkplätze an Bahnhöfen!“

ADAC-Test Bike+Ride-Anlagen 2018
ADFC: „In Deutschland fehlen Millionen Fahrradparkplätze an Bahnhöfen!“
Berlin, 26. September 2018

021/18 

Heute veröffentlicht der ADAC einen bundesweiten Test von Bike+Ride-Anlagen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) unterstreicht die Bedeutung von hochwertigen Fahrrad-Parkplätzen für das Gelingen der modernen Mobilität, kritisiert aber die drastische Unterversorgung an deutschen Bahnhöfen mit solchen Abstellanlagen. Er fordert großzügige Fahrradparkhäuser und ausreichend Kurzzeit-Radparkplätze an allen Bahnhöfen und appelliert an Kommunen, Verkehrsverbünde und Deutsche Bahn, das Thema Fahrradparken als Baustein der Verkehrswende endlich ernst zu nehmen.  

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die DB hat bei der Planung des Berliner Hauptbahnhofs die Fahrradabstellanlagen komplett vergessen, Münster wartet seit Jahren auf das angekündigte zweite Fahrradparkhaus auf der Rückseite des Hauptbahnhofs. Die Geschichte des Fahrradparkens in Deutschland ist eine Horrorstory. Wer die Städte und Pendlerstrecken vom Dauerstau entlasten will, muss den Menschen attraktive Alternativen bieten! Und das bedeutet, dass ich an jedem Bahnhof mein Zubringer-Fahrrad schnell, komfortabel und sicher parken kann – dann in die Bahn steige – und danach für die letzte Meile noch zwischen Carsharing und öffentlichem Leihrad wählen kann. Das Ganze natürlich komfortabel im ÖPNV-Abo und über eine App!“

Fahrrad ist natürlicher Partner der Schiene

Während in den Niederlanden mindestens 40 Prozent der Pendler das Fahrrad als Zubringer zur Bahn benutzen, kombinieren in Deutschland nur rund fünf Prozent Fahrrad und Bahn. Gründe: Schlechte Radwege und fehlende Fahrrad-Parkplätze. An fast allen Bahnhöfen gibt es erhebliche Kapazitätsengpässe beim diebstahlsicheren Abstellen von Fahrrädern. Nur wenige Bahnhöfe verfügen über moderne Radstationen oder diebstahlsichere Fahrradabstellboxen. Stork: „Wenn ich mein Rad am Bahnhof nicht hell, sicher und möglichst trocken abstellen kann, nehme ich lieber das Auto. Und wenn ich eh schon im Auto sitze, kann ich auch schnell bis zum Arbeitsplatz weiterfahren. So denken die meisten Menschen – und deshalb haben wir die Pendlerprobleme. Das Rad ist der natürliche Partner der Schiene! Nur zusammen wird eine echte Auto-Alternative draus!“

Vorbild Niederlande

Was in den Niederlanden selbstverständlich ist, muss in Deutschland noch reifen: Die Weiterentwicklung von Bahnhöfen zu Mobilitäts-Hubs, in denen die Alternativen zum Privatauto – also Bahn, Carsharing und öffentliche Leihräder - eng und komfortabel miteinander verzahnt sind. Das neu errichtete Fahrradparkhaus in Utrecht beispielsweise wartet über 12.000 Stellplätzen, einer großen Leihrad-Flotte und einem Komfort auf, den man in Deutschland vergeblich sucht. Deutschlands größtes Fahrradparkhaus steht in Münster, umfasst rund 3.000 Plätze – und platzt aus allen Nähten. Der Bahnhof der Bundeshauptstadt verfügt über gar keine Dauer-Parkplätze für Fahrräder.

erstellt: Webmaster, 26.09.2018

 

ERGEBNISSE DES MODELLPROJEKTS SCHUTZSTREIFEN AUSSERORTS

Fahrradschutzstreifen dürfen außerorts nicht angeordnet werden. Als Alternative dafür stehen gemeinsame Geh- und Radwege zur Verfügung. Über die Auswirkungen von Schutzstreifen außerorts auf die Verkehrssicherheit und Attraktivität des Radverkehrs gab es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Dieses Erkenntnisdefizit zu schließen war Zweck eines vom Bundesministerium für Verkehr und digitaleInfrastruktur geförderten Forschungsprojektes im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans „Schutzstreifen außerorts“. Ergebnis: Schutzstreifen bedeuten keine zusätzlichen Gefahren, wenn die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h reduziert ist und die Kfz-Belastung pro Tag bei unter 2.000 liegt. Keinesfalls ersetzen Schutzstreifen aus Sicherheitsgründen erforderliche getrennte Radwege....Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: dstgb.de
erstellt: Webmaster, 21.09.2018

MEHR RAD IN STADT UND LAND

„Die Debatte um Diesel-Fahrverbote zeigt, dass die Städte, Gemeinden und ihr Umland dringend auf eine umweltfreundliche Mobilität angewiesen sind. Der Schlüssel dazu sind eine konsequente Förderung des Radverkehrs und die Schaffung innovativer Radverkehrsangebote, die die Menschen mitnehmen und begeistern. Anstatt um Fahrverbote muss es aktuell darum gehen, gute Alternativen zum Auto zu schaffen, damit die Bürgerinnen und Bürger umsteigen“, erklärte Roland Schäfer, 1. Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Bürgermeister der Stadt Bergkamen anlässlich des heutigen 3. Deutschen Kommunalradkongresses in Göttingen.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: dstgb.de
erstellt: Webmaster, 20.09.2018

Politische Radtour an Landesstraßen am 25.8.2018

Die Verkehrswende passiert auch im Landkreis Harburg, ob man will oder nicht – sollte man meinen. Auf die Infrastruktur für den Radverkehr im Landkreis Harburg trifft das allerdings noch lange nicht zu.... Leitet Herunterladen der Datei ein(mehr)

Öffnet externen Link in neuem FensterLesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung von Detlev Schulz-Hendel.

erstellt: Webmaster, 01.09.2018

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Leserbrief zum Wochenblatt vom 22.8.2018 "Viele Radwege sind marode"

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