Fridays For Future: ADFC ruft Radfahrerinnen und Radfahrer zur Klima-Demo auf

Berlin, 13. März 2019
009/19

Der Fahrradclub ADFC ruft Radfahrerinnen und Radfahrer im ganzen Land dazu auf, sich an den Freitags-Demonstrationen für die Verkehrswende, für saubere Luft und besseres Klima zu beteiligen. An Bundeskanzlerin Angela Merkel richtet der ADFC zugleich den Appell, im für morgen geplanten Gespräch mit Bundesverkehrsminister Scheuer auf eine echte Verkehrswende und die Vermeidung überflüssiger Autofahrten zu pochen, anstatt sich in Technikträume zu versteigen.

ADFC-Bundesvorstand Rebecca Peters sagt: „Verkehrsminister Scheuer träumt von Stadt-Flugzeugen und ferngesteuertem Verkehr anstatt mal ernsthaft darüber nachzudenken, wie man 40 Millionen Autofahrten unter zwei Kilometer pro Tag vermeidet. Das ist doch Realitätsverweigerung! Der Minister muss jetzt sofort anfangen, die Menschen aus den Autos raus zu locken – und das geht nur mit kräftigen Investitionen in die aktive Mobilität und viel mehr Platz für Rad und Fuß!“

#CyclistsForFuture wollen #MehrPlatzFürsRad

Zur Unterstützung der Freitags-Demonstrationen für besseres Klima ruft der ADFC jetzt auch Radfahrerinnen und Radfahrer auf. In Hamburg und Nordrhein-Westfalen sind gemeinsame Aktionen von ADFC und Fridays for Future geplant. Weitere Städte und Regionen sollen folgen. Peters: „Wir unterstützen die Forderungen der Aktivisten nach einem Ausstiegsdatum für Verbrennermotoren sowie Tempolimits. Und wir setzen noch einen drauf: Für die dringend notwendige Verkehrswende brauchen wir viel mehr Platz für breite, hochwertige Radwege überall, sichere Kreuzungen und hervorragende Fahrradparkhäuser! Eine Verdreifachung des Radverkehrs und ein gewaltiger Beitrag für bessere Luft sind mit überschaubaren Mitteln möglich. Das muss das erste sein, was Minister Scheuer jetzt anpackt!“       

Hinweis für Redaktionen: Ein Porträt von ADFC-Bundesvorstand Rebecca Peters sowie Themenfotos „schlechte Radwege“ finden Sie in unserem Pressebereich. Das ADFC-Booklet „So geht Verkehrswende“ finden Sie in unserem Experten-Bereich.

erstellt: Webmaster, 13.03.2019

Fuss e.V.: Offener Brief an Bundesverkehrsminister Scheuer wegen Elektrokleinstfahrzeugen

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

die Unterzeichner dieses Öffnet externen Link in neuem FensterBriefs begrüßen Elektrokleinstfahrzeuge auf Fahrbahnen als umwelt- und flächenschonende Alternative zum konventionellen Kraftfahrzeug. Wir warnen jedoch dringend davor, durch die Elektrokleinstfahrzeugverordnung (eKFV) und die in Arbeit befindliche Ausnahmeverordnung zur eKFV einen Teil dieser Fahrzeuge auch für Gehwege zuzulassen. Lenkstangenlose Elektrokleinstfahrzeuge sollen nach unseren Informationen auf Gehwegen mit einer Geschwindigkeit bis zu 12 km/h zugelassen werden – das ist dreifache Fußgängergeschwindigkeit. Technisch können sie bis zu 35 km/h schnell sein; die Manipulation von Temposperren ist möglich.

Dies würde ausgerechnet den schutzbedürftigsten Verkehrsteilnehmern den letzten, heute zumindest rechtlich fast fahrzeugfreien Raum nehmen. Es würde Zufußgehenden ständige Aufmerksamkeit und Konzentration abverlangen, die viele allein aufgrund ihres Alters und ihrer Sinneseinschränkungen nicht erbringen können. Es würde für Seniorinnen und Senioren die Gefahr eines Oberschenkelhalsbruchs deutlich verschärfen, dessen Folgen häufig zum Tod führen. Solche zusätzlichen, völlig unnötigen Gefahrenquellen widersprächen der von der Bundesregierung und vielen Landesregierungen angestrebten „Vision Zero“. Probleme hätten auch weitere große Bevölkerungsgruppen, etwa Kinder, Rekonvaleszente von Schlaganfällen, Menschen mit kognitiven Behinderungen und andere.Zum ersten Mal würden motorisierte Fahrzeuge den Gehweg nutzen dürfen. Es wäre, wie nach der Freigabe von Gehwegen für kinderbegleitende radfahrende Erwachsene, zu befürchten, dass diese Regelung auch von zahlreichen Unberechtigten missbraucht würde. Zwar ist von einem befristeten Versuch die Rede. Aber dieser ist nach den schlechten internationalen Erfahrungen unnötig und wir wehren uns entschieden dagegen, dass ausgerechnet die Schwächsten hier ungefragt als Versuchsobjekte missbraucht werden sollen.

Lenkstangenlose Elektrokleinstfahrzeuge gelten selbst innerhalb ihrer Anbieterschaft nicht als Verkehrsmittel, sondern als Spielzeuge. Der Gehweg ist kein Ort für schnelle, riskante Spiele. Wer z.B. Fußball spielen will, muss dafür geeignete Plätze aufsuchen. Auch elektrische Fahrspielzeuge wären auf dem Gehweg fehl am Platz. Wer sie nutzen will, sollte geeignete Orte aufsuchen, auf denen keine anderen gefährdet und belästigt werden. Wir bitten Sie darum, in der eKFV und (soweit zusätzlicher Regelungsbedarf besteht) in der Ausnahmeverordnung folgende Regelungen zu treffen:

1. Der Gehweg bleibt frei von Motorfahrzeugen – mit der schon heute bestehenden Ausnahme von Elektrorollstühlen und ähnlichen Fahrzeugen bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h. Dies gilt auch für Gehwege, die zum Radfahren freigegeben sind, sowie für gemeinsame Geh- und Radwege. Beide genügen schon heute häufig nicht dem Stand der Technik, der von der FGSV in der RASt, den EFA und den ERA definiert ist. Mit einer zusätzlichen Fahrzeugbelastung auf dem oft normwidrig schmalen Raum würde sich dieses Problem noch verschärfen. 

2. Elektrokleinstfahrzeuge dürfen nicht auf Gehwegen geparkt und abgestellt werden. Dies wäre eine zusätzliche Belastung für alle Gehenden; für Seniorinnen und Senioren sowie für blinde und sehbehinderte Menschen birgt es besonders starke Stolper- und Verletzungsgefahren. Nach allen Erfahrungen in anderen Ländern sind insbesondere Anbieter und Kunden von Leihfahrzeugen nicht in der Lage oder willens, hier für ungefährliche Zustände zu sorgen.Wir bitten um eine Anhörung oder einen Gesprächstermin, um unsere Bedenken und Anliegen näher zu erläutern. Mit der eKFV und der Ausnahmeverordnung steht eine Richtungsentscheidung zugunsten oder zulasten der schwächsten und verletzlichsten Verkehrsteilnehmer an. Gegenüber blinden und sehbehinderten Menschen, Seniorinnen und Senioren, Zufußgehenden und in der breiten Öffentlichkeit werden wir Ihre Politik daran messen, ob Sie dem Schutz aller Gehenden Vorrang geben oder den gefährlichen Spielwünschen einer Minderheit.

Mit freundlichen Grüßen

Sozialverband VdK Deutschland e.V.                       Verena Bentele, Präsidentin

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband    Klaus Hahn, Präsident

FUSS e.V. Fachverband für Fußverkehr                    Stefan Lieb, Geschäftsführer

LSBB Landesseniorenbeirat Berlin                           Eveline Lämmer, Vorsitzende

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Wenn eine Verwaltung uneinsichtig ist.....

kostet es Geld - des Steuerzahlers.....

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Quelle: Winsener Anzeiger
erstellt: Webmaster, 11.02.2019

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Warnwesten "1,5m Sicherheitsabstand zu Radfahrern"

Kraftfahrzeuge müssen mindestens 1,5m Abstand beim Vorbeifahren an Radfahrer*innen einhalten.

Nicht nur beim Überholen, sondern auch im Gegenverkehr. Entscheidend sind nicht die Mitte des Autos und die Mittelachse des Fahrrads, sondern der rechte Außenspiegel am Fahrzeug und das Ende des Lenkers am Fahrrad.

Auch auf Fahrbahnen mit Fahrrad-Schutzstreifen oder an Radwegen muss ein Sicherheitsabstand von 1,5m eingehalten werden.

Damit alle Verkehrsteilnehmer*innen immer wieder an den Sicherheitsabstand erinnert werden, kann man im ADFC Infoladen in Brackel oder bei den Ortsgruppen diese Westen erwerben.

Der Preis beträgt 5,00 Euro pro Stück, für ADFC Mitglieder 4,00 Euro. 

erstellt: Webmaster, 01.02.2019

Presseberichte zum Thema: "Radschnellwege in der Metropolregion"

Lesen Sie hier den Bericht der Leitet Herunterladen der Datei einLandeszeitung Lüneburg und Leitet Herunterladen der Datei einHamburger Abendblatt zum Thema "Radschnellwege (RSW) in der Metropolregion Hamburg".

Quellen: Lüneburger Zeitung und Hamburger Abendblatt
veröffentlicht: Webmaster, 31.01.2019

Bericht Landeszeitung Lüneburg

Bericht der Landeszeitung Lüneburg zur Veranstaltung des ADFC mit Prof. Dr. Monheim.

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erstellt: Webmaster, 28.01.2019

Hamburger Abendblatt: Kreis setzt auf Fahrrad-Koordinator

Fahrradclub kritisiert fehlende und schadhafte Wege im Landkreis.

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Quelle: Hamburger Abendblatt
erstellt: Webmaster, 23.01.2019

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Gutachten der Versicherer: Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als sie denken

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Seitenabstand zu Radlern halten - selbst wenn diese auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind. Diese Einschätzung in einem Gutachten könnte gravierende Folgen haben

Wer einen Radfahrer überholt, muss 1,5 Meter Seitenabstand halten - oder eben warten. Doch diese Regel beachten Autofahrer - wenn überhaupt - meist nur, wenn die Radfahrer direkt auf der Straße und nicht auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind.

Dieses Verhalten ist laut einem Gutachten des Verkehrsrechtsprofessors Dieter Müller allerdings nicht rechtskonform. Der Abstand gelte immer, "unabhängig von der angeordneten Art der Radverkehrsführung" - also auch, wenn Radfahrer auf einem Radweg oder einem Schutzstreifen fahren. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, gelte "faktisches Überholverbot".... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: spiegel.de
erstellt: Webmaster, 18.01.2019

Gezeichneter Vergleich

Das Video stellt einen Vergleich zwischen dem Fahrrad- und dem Autofahren dar. Es wird die Frage gestellt, welches der beiden Verkehrsmittel (im urbanen Raum) zeitsparender ist.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: vimeo.com
erstellt: Webmaster, 07.01.2019

Deutscher Städtetag will Milliarden für E-Bikes und Radwege

Überdachte Radwege, mehr Subventionen für E-Bikes: Der Präsident des Deutschen Städtetages, Markus Lewe, hat im Kampf gegen die drohenden Diesel-Fahrverbote unkonventionelle Ideen. E-Autos hält er hingegen für einen Flopp.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: rp-online.de
erstellt: Webmaster, 03.01.2019

Zeitgemäße Verkehrspolitik - Deutscher Städtetag warnt vor Verkehrskollaps

Wird 2019 das Jahr der Diesel-Fahrverbote? Der Deutsche Städtetag kritisiert, Politik und Autobranche hätten zu wenig dagegen getan. Die Herausforderung liegt woanders.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: zdf.de
erstellt: Webmaster, 01.01.2019

10,56 pro Kopf gibt Hamburg für den Radverkehr aus

Politische Radtour an Landesstraßen am 25.8.2018

Die Verkehrswende passiert auch im Landkreis Harburg, ob man will oder nicht – sollte man meinen. Auf die Infrastruktur für den Radverkehr im Landkreis Harburg trifft das allerdings noch lange nicht zu.... Leitet Herunterladen der Datei ein(mehr)

Öffnet externen Link in neuem FensterLesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung von Detlev Schulz-Hendel.

erstellt: Webmaster, 01.09.2018

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Leserbrief zum Wochenblatt vom 22.8.2018 "Viele Radwege sind marode"

© 2019 ADFC Kreis Harburg






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  • Fuss e.V.: Offener Brief an Bundesverkehrsminister Scheuer wegen Elektrokleinstfahrzeugen

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