Buchholz und angeschlossene Gemeinden
Die Ortsgruppe Buchholz des ADFC Kreisverband Harburg e.V. hat die Spitzenkandidaten aus den Wahlbereichen aufgefordert, zu einigen Fragen bezüglich der Radverkehrspolitik in Buchholz Stellung zu nehmen. Die Ergebnisse dieser Befragung haben wir hier auf unserer Webseite zusammengetragen.
Es handelt sich um Aussagen der Kandidaten, mit anderen Worten, es sind keine offiziellen Aussagen von amtlicher oder behördlicher Seite, sondern im rechtlichen Sinne eher unverbindliche, aber nach bestem Wissen und Gewissen gemachte Angaben.
Die den Kandidaten schriftlich vorgelegten Fragen sieht man weiter unten. Die Antworten werden sichbar, wenn man auf die Frage klickt. Wir haben die Möglichkeit, den Beitrag zu kommentieren bzw. zu bewerten, entfernt, weil die ADFC Webseite keine Plattform für Kämpfe irgendeiner Form sein soll, auch nicht für Wahl-Kämpfe.
Einige der Kandidaten haben (leider) nicht auf die Fragen im einzelnen geantwortet, sondern eher allgemeine politische "Statements" zur Radverkehrspolitik, oder auch (nur) zum Radwegebau, angegeben. Diese Schreiben haben wir ebenfalls veröffentlich und, zusammen mit allen anderen Schreiben, im Volltext als PDF Dateien abgespreichert. Man findet diese Dateien hier. Mancher Antworten haben auf die "Fraktionsmeinung" verwiesen - dies haben wir dann in den Antworten erkennbar gemacht.
Welcher von den 37 angeschriebenen Kandidaten geantwortet hat, sieht man in ---> dieser Tabelle
Durch ein redaktionelles Versehen wurde den Spitzenkandidaten des Wahlbereiches Buchholz 2 leider keine Wahlprüfsteine zugesandt. Dafür können wir nur um Entschuldigung bitten. Einige der Betroffenen haben sich die Fragen von ihren Parteikollegen geben lassen, und uns die Antworten geschickt. Den anderen Betroffenen steht noch die Möglichkeit offen, die Fragen per e-Mail an den Kreisvorstand zu beantworten, wir weden dies dann nachträglich auf der Webseite veröffentlichen.
Die Fragen
Die Stellungnahmen der Kandidaten zu den einzelnen Fragen werden sichtbar, wenn man auf die jeweilige Frage klickt
- Der Radverkehrsanteil in Niedersachsen liegt heute bei gut 13%. Ist der Radverkehrsanteil in Buchholz bekannt? Gibt es Überlegungen bei Ihnen, wie dieser Anteil gesteigert werden kann?
- Die Reduzierung der Kfz-Geschwindigkeit erhöht die Verkehrssicherheit, mindert den Verkehrslärm und verbessert die Wohn- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt. Gibt es Pläne zur Reduzierung der Kfz-Geschwindigkeit in Buchholz?
- Die vorhandenen Radwege in Buchholz entsprechen zum Teil bzgl. Beschaffenheit und Beschilderung nicht den Anforderungen. Welche finanziellen Mittel planen Sie für entsprechende Maßnahmen in den nächsten Jahren in den Haushalt einzustellen? Wird es weiterhin eine Haushaltsstelle Radverkehr geben?
- Immer mehr Bürger fahren hochwertige Fahrräder, die am jeweiligen Ziel sicher und ohne Gefahr von Beschädigungen oder Diebstahl abgestellt und angeschlossen werden müssen. Planen Sie die Errichtung von neuen und zusätzlichen Fahrradbügeln, ggf. auch überdacht, z.B. am neuen Einkaufszentrum? Gibt es dazu Absprachen mit Händlern? Beispielsweise fehlen an der Post geeignete Abstellbügel. An dem dort vorhandenen „Felgenkiller“ können Fahrräder nicht sicher angeschlossen werden; zudem engt er den Gehweg ein. Auch beim Mehrgenerationenhaus gibt es keine Bügel, um Fahrräder anzuschließen
- Um mehr Bürger aufs Fahrrad zu bringen sind Öffentlichkeitskampagnen erforderlich, die Emotionen wecken: Radfahren macht Spaß! Radfahren ist modern! Radfahren ist gesund und schont die Umwelt! Haben Sie Ideen, wie Ihre Partei eine entsprechende Kampagne unterstützen könnte?
- Eine flächendeckende Fahrradwegweisung erleichtert es den Radfahrern, die schönsten und sichersten Wege abseits des Kfz-Verkehrs zu finden. Nicht zu unterschätzen ist auch der Werbeeffekt, häufiger das Rad zu benutzen. Planen Sie die Weiterentwicklung und Verbesserung der bestehenden Ausschilderungen? Dabei sollte darauf geachtet werden, die Beschilderung eindeutig und gesetzeskonform zu realisieren.
- Wie planen Sie unter dem Aspekt Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer die Situation beispielsweise im „Steinbecker Mühlenweg“, in der „Bremer Straße“ oder in der „Soltauer Straße“ hinsichtlich einer eindeutigen, rechtlich abgesicherten Beschilderung zu gewährleisten?
- Wie stehen Sie zur Umsetzung der Radwegebenutzungspflicht nach der Änderung der gesetzlichen Grundlage im November 2010
- Werden Sie sich dafür einsetzen, dass das Radverkehrskonzept der Stadt Buchholz umgesetzt und fortgeschrieben wird?
- Werden Sie den ADFC daran beteiligen?
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