Projekt "Buchholzer Bahn" jetzt auch auf Wikipedia zu finden

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Tourenübersicht Kreisverband Harburg e.V.

Sie haben Spaß am Fahrradfahren? Sie interessieren sich für geführte Radtouren in landschaftlich reizvoller Umgebung? Sie möchten wissen, welche ADFC Ortsgruppe wann, wohin und in welcher Länge Radtouren anbietet? Dann schauen Sie auf unseren Öffnet internen Link im aktuellen FensterTerminkalender oder laden Sie sich Leitet Herunterladen der Datei einhier unsere Gesamtübersicht als PDF Datei auf Ihren PC. Aktuelle Tourankündigungen, Touränderungen und Hinweise entnehmen Sie bitte den Seiten der Ortsgruppen.

Wir würden uns freuen, Sie im kommenden Jahr auf unsereren Touren begrüßen zu dürfen.

Verkehrswende: Bürgermeister, fangt einfach an!

Vom Bund ist in absehbarer Zeit keine Verkehrswende zu erwarten. Das bevorstehende Fahrverbote-Urteil zeigt: Der Umbruch muss "von unten" kommen.

In der Verkehrspolitik könnte es in dieser Woche zu grundstürzenden Veränderungen kommen. Womöglich setzt das Bundesverwaltungsgericht in der Frage der städtischen Luftqualität Verbraucherrechte durch, deren Legitimität und Dringlichkeit hier nicht erneut begründet werden müssen und die doch von Politik und Industrie ignoriert werden – und zwar mit einer Dreistigkeit und einer Bereitschaft zur Unwahrheit und zum Betrug, die einen sprachlos lässt....Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 20.02.2018

Dieselfahrzeuge: Städtetag rechnet mit Fahrverboten

Kommen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge? Das Bundesverwaltungsgerichts am kommenden Donnerstag könnte das so entscheiden. Die Städte und Kommunen wundert es nicht.

Der Deutsche Städtetag rechnet damit, dass die hohe Belastung durch Stickoxide in Städten zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge führen wird. "Ich würde mich wundern, wenn wir an Fahrverboten vorbeikommen würden", sagte Städtetags-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem Spiegel. Dedy appellierte an die künftige Bundesregierung, eine blaue Plakette einzuführen. Damit könnten Autos mit besonders sauberen Dieselmotoren gekennzeichnet werden, die dann nicht von Fahrverboten betroffen wären.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: zeit.de
erstellt: Webmaster, 20.02.2018

Demo vor dem Bundesverwaltungsgericht

ADFC: „Radwege statt Fahrverbote!“

Berlin, 19. Februar 2018
004/18

Am Donnerstag entscheidet das Bundesverwaltungsgericht über die Zulässigkeit von Diesel-Fahrverboten in deutschen Städten. Der ADFC begleitet das Urteil mit einer großen Klingel-Demo in Leipzig. Laut Fahrradclub hätten verpestete Luft und Zwangsmaßnahmen vermieden werden können, wenn Politik und Verwaltung schon vor Jahrzehnten auf die Förderung von Alternativen zum Auto gesetzt hätten. Er fordert Sofortinvestitionen und mehr Platz für den Radverkehr – und das verkehrspolitische Umsteuern zugunsten von Rad, Fuß und ÖPNV.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Jetzt rächt sich die Denkfaulheit deutscher Verkehrs- und Städtebaupolitik. Anstatt wie Dänemark und die Niederlande schon seit den 80er-Jahren auf den kräftigen Ausbau des Radverkehrs zu setzen, hat man in Deutschland weiter dem Auto als Verkehrsmittel für alle Lebenslagen gehuldigt und die Tricksereien der Automobilindustrie wohlwollend unter den Teppich gekehrt. Dass über Maßnahmen für bessere Luft und Lebensqualität jetzt Gerichte entscheiden, ist ein bitterer Treppenwitz der Geschichte. Attraktive Angebote für ÖPNV und Fahrrad sind der Halm, nach dem Politik und Verwaltung jetzt endlich greifen müssen!“

ADFC-Arbeitshilfe „Saubere Luft“

Für von Fahrverboten betroffene Städte hat der ADFC die Arbeitshilfe „Saubere Luft“ entwickelt. Sie informiert über kurzfristig realisierbare Maßnahmen zur Fahrradförderung sowie über verfügbare Fördermöglichkeiten. Zu den besonders schnell umzusetzenden Vorschlägen gehören „Popup-Bikelanes“, Leihrad-Angebote, bewachte Abstellanlagen an wichtigen ÖPNV-Stationen, Kaufprämien für gewerblich genutzte Lastenräder und das Freihalten von Radspuren von illegal parkenden Fahrzeugen. Stork: „Natürlich schafft man mit ein paar Sofortmaßnahmen noch keine nachhaltig fahrradfreundlichen und lebenswerten Städte. Mittelfristig brauchen wir in allen Städten und Gemeinden durchgängige, top-ausgestattete Radverkehrsnetze, großzügige Fahrradparkhäuser und Abstellanlagen an den neuralgischen Punkten, Bürgermeisterinnen auf dem Rad und vieles mehr. Und, ja: Dafür wird der Autoverkehr Platz abgeben müssen.“

Jede 4. Autofahrt ist kürzer als 2 Kilometer!

Deutschland hat einen Radverkehrsanteil von etwa 11 Prozent am Gesamtverkehr, die Niederlande mit 27 Prozent deutlich mehr als das Doppelte. Dass auch Deutschland in solche Dimensionen vorstoßen könnte, zeigt ein Blick in die Verkehrsstatistiken. Laut einer Studie des Fraunhofer ISI auf Basis von „Mobilität in Deutschland 2008“ sind etwa 50 Prozent der Autofahrten kürzer als 5 Kilometer. Etwa 25 Prozent sogar kürzer als 2 Kilometer. Das bedeutet: Jedes vierte Auto auf der Straße ist weniger als 2.000 Meter unterwegs. Stork: „Ein Wahnsinn – wir Deutschen benutzen das Auto nicht in erster Linie für unvermeidlichen Fahrten über größere Distanzen und mit viel Gepäck, sondern in geradezu absurdem Ausmaß für Trips um die nächste Ecke. Das muss nicht sein! Die Menschen steigen um auf das Fahrrad, wenn man ihnen dafür einladende Verhältnisse bietet!“

Gratis-ÖPNV reicht nicht

Die aktuellen Ideen der Bundesregierung zur Einführung eines kostenlosen Nahverkehrs hält der ADFC für nicht ausreichend. Stork: „Man muss ja schon dankbar sein, dass die Bundesregierung überhaupt mal über das Thema Verkehrswende nachdenkt. Aber kostenloser ÖPNV ist nicht die Silberkugel, die alle Probleme löst. Dafür ist der Nahverkehr selbst bei optimaler Förderung nicht leistungsfähig genug. Es gilt, von 160 Millionen Autofahrten pro Tag mindestens 40 Millionen zu ersetzen. Der ÖPNV wird derzeit für 24 Millionen Fahrten täglich genutzt. Eine Kapazitätssteigerung in diesem Ausmaß ist nicht darstellbar. Hier muss und kann der Radverkehr helfen!“

erstellt: Webmaster, 19.02.2018

Oberverwaltungsgericht kippt Radwegzwang in Kleinmachnow

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am Dienstag ein wegweisendes Urteil gefällt: Radfahrer sollen in Kleinmachnow nicht mehr auf den Radweg gezwungen werden.... Öffnet externen Link in neuem Fenster(mehr)

Quelle: tagesspiegel.de
erstellt: Webmaster, 15.02.2018

Pressemitteilung ADFC-Bundesverband: "ADFC zu Groko-Koalitionsvertrag"

ADFC zu Groko-Koalitionsvertrag - Verkehrswende vergessen

Berlin, 7. Februar 2018

002/18

Die verkehrsbezogenen Passagen des heute von Union und SPD unterzeichneten Koalitionsvertrages nimmt der ADFC als Fortschritt gegenüber den ersten Sondierungsergebnissen wahr. Der ADFC lobt einige wegweisende Vorhaben im Bereich Bahnverkehr. Das Bekenntnis zur Förderung der individuellen Mobilität ohne Auto fehlt allerdings. Auch die Verbesserungen für den Radverkehr bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück. 

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Ja, es ist gut, dass der Bund auch Radwege abseits von Bundesstraßen finanzieren will. Denn nur getrennt vom schnellen Autoverkehr ist das Radfahren attraktiv. Richtig ist auch, dass die Bundesförderung für Radschnellwege vereinfacht werden soll. Und es ist ein ausgesprochen wichtiger Schritt, dass die Koalition die Straßenverkehrsordnung fahrradfreundlich umgestalten will. Oberste Prämisse muss ‚Null Verkehrstote‘ werden. Das schwache Bekenntnis, die Bundesmittel für den Radwegebau „als Testlauf“ zu erhöhen, ist eine Frechheit. Schon im ersten Dieselgipfel waren 200 Mio. versprochen worden. Die wären immer noch deutlich unterdimensioniert. Deutschland hat einen Infrastruktur-Rückstand von 30 bis 40 Jahren aufzuholen! Vergeblich suchen wir auch das Bekenntnis zu mehr Qualität im Radwegebau. Was in Deutschland als Radspur gilt, würde man in den Niederlanden oder Dänemark bestenfalls als Behelfs-Parkstreifen durchgehen lassen!“ 

Konkret fordert der ADFC von der neuen Bundesregierung: 

  • Die Bundesmittel für den Ausbau der Radinfrastruktur auf mindestens 800 Millionen Euro p.a. anzuheben (vereinbart sind: von bisher 125 Millionen Euro “erhöhen“)
  • Radschnellwege umfassend zu fördern und ihnen in Ballungsräumen Vorrang vor dem Autobahnausbau zu geben (letzteres nicht vorgesehen)
  • Zweckgebundene Finanzmittel für Kommunen zum Ausbau des Radverkehrs zur Verfügung zu stellen (bisher nicht geregelt)
  • „Vision Zero“ (null Tote im Straßenverkehr) als oberstes Ziel in die Straßenverkehrsordnung aufzunehmen (bisher nicht vereinbart, aber denkbar)
  • Orientierung der kommunalen Verkehrspolitik am Leitbild der lebenswerten Stadt (nicht vereinbart, aber Ziel der selbstbestimmten Mobilität für alle)

Hinweise für Redaktionen

In unserem Pressebereich finden Sie Themenfotos „Mehr Platz für den Radverkehr“. 

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 165.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

erstellt: Webmaster, 07.02.2018

Pressemitteilung zur Kreismitgliederversammlung 2018

ADFC im Landkreis Harburg geht selbstbewusst ins neue Jahr

Am Montag (29.01.2018) veranstaltete der ADFC Kreisverband Harburg e.V. seine Mitgliederversammlung im Hotel Sellhorn in Hanstedt. 30 Vereinsmitglieder und zwei Gäste waren gekommen, um die Berichte zu den wichtigsten Aktivitäten im Jahr 2017 zu hören und vor allem, die Marschrichtung durch das Jahr 2018 mitzubestimmen. 

Nach Eröffnung der Versammlung durch die Vorsitzende des Kreisverbandes, Karin Sager, sprach der Erste Kreisrat Kai Uffelmann ein Grußwort des Landkreises. Gelobt wurde die gute Zusammenarbeit der Verwaltung an vielen Stellen mit den Ehrenamtlichen aus dem Kreise des ADFC. Gemeinsame Ziele sind die Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrende und die Anpassung der Beschilderung innerhalb von Ortschaften an die aktuellen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO). Das beim Landkreis beschlossene Radverkehrskonzept soll dies unterstützen. 

Im Bericht des Vorstandes ging es um die vielen Termine mit Politik und Verwaltung im Jahr 2017. Der ADFC wurde von den Behörden erheblich mehr beteiligt. Es wurden Schulungen zu Verkehrsthemen angeboten, eine Vielzahl von Presseberichten geschrieben und mehrere Anfragen über die Parteien an die Kreis- und Ortsräte gestellt. Ein Highlight war wieder die Fahrradsternfahrt nach Hamburg, um den Radverkehr auch im Landkreis Harburg deutlich sichtbar zu machen. 

Das besondere Projekt „Buchholzer Bahn – Wandlung zur Veloroute … JETZT!!!“ wurde vom Initiator und technischen Berater Eckehardt Scheibler (Mitglied im VCD im Landkreis Harburg) vorgestellt, der hier mit dem ADFC Kreisverband Harburg e.V. und dem ADFC Kreisverband Lüneburg eng zusammenarbeitet. Dargestellt wurde die Strecke von Buchholz nach Lüneburg als Über-Land-Radweg, von Marxen bis Lüneburg auf dem noch vorhandenen Schotterbett der stillgelegten Buchholzer Bahntrasse verlaufend, mit wassergebundener Oberfläche und einer durchgehenden Fahrbreite von 3,50 Meter. Touristische Radfahrer und auch der Alltagsverkehr zwischen den Städten Buchholz und Lüneburg sollen abseits vom Autoverkehr komfortabel Rad fahren können. Profitieren werden auch Einwohner im Landkreis von einer kürzeren Fahrradverbindung zum Standort Winsen. Die meisten Querverbindungen sind schon vorhanden. Dieses Projekt wird 2018 intensiv weiter verfolgt. 

Elke Hamann berichtete zum Stand der Anträge auf Neuverbescheidung an die Verkehrsbehörden wegen illegaler Beschilderung von Fußwegen im ganzen Landkreis. Schwierig ist, überhaupt die zuständige Behörde aufzuspüren und Antwort zu bekommen. Hier wird aber nicht locker gelassen und auch im Jahr 2018 sollen weitere Radwegschilder in den Ortschaften fallen. Ziel ist eine durchgängige und sicher erkennbare Radwegführung für alle Verkehrsteilnehmer. 

Die Schatzmeisterin Alexa Vetter berichtete über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Schnell konnte für das Jahr 2018 der neue Finanzplan vorgestellt werden, der mit breiter Zustimmung angenommen wurde. Für diese tolle Arbeit seit vielen Jahren wurde ein kleines Präsent aus dem Bioladen überreicht. 

Nach der Entlastung des Vorstandes wurde einige Satzungsänderungen beschlossen. Zukünftig können die Mitglieder per E-Mail zu den Versammlungen eingeladen werden. Schriftliche Einladungen gibt es nur noch auf besondere Anforderung. 

Die Wahl der Stellvertreter im Vorstand von 2017 musste wegen einer unzulässigen Blockwahl wiederholt werden. Alexa Vetter (Buchholz), Arno Neumann (Winsen) und Joachim Franke (Neu Wulmstorf) wurden jeweils einstimmig im Amt bestätigt. 

Letzter Punkt war die Wahl der Delegierten zur ADFC Landesversammlung im März 2018 in Oldenburg. Dieter Hamann (Toppenstedt), Gerhard Hahn (Hanstedt) und Renate Witte (Tostedt) wurden gewählt, um die Richtung im ADFC auf Landesebene mitzubestimmen. Weitere drei Vertreter konnten gefunden werden. Damit war die ADFC Mitgliederversammlung gegen 22 Uhr zu Ende. 

Karin Sager, Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V. im Januar 2018

Radfahrer sollen auf die Strasse

Ein interessanter Bericht aus dem Winsener Anzeiger (WA) vom 25.01.2018 der die Gesetzeslage für alle Verkehrsteilnehmer sachlich beleuchtet und erklärt.

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Quelle: Winsener Anzeiger
erstellt: Webmaster, 25.01.2018

© 2018 ADFC Kreis Harburg






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