Feierabendtour ab Asendorf am 12. April 2017

„Die erste Feierabendtour 2017 ab Asendorf ist leider ins Wasser gefallen. Dauerregen und starker Wind haben unsere abendliche Tour verhindert.“

eingestellt: Webredakteur Hanstedt, 13.04.2017

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Tolle Tour zum Hamburger DOM am 9. April 2017

Der Wettergott hat Wort gehalten. Am Sonntag Mittag, 9. April, starteten wir mit einer Gruppe von 14 Teilnehmern ab Hittfeld in Richtung Hamburg. Die Kälte vom Morgen war durch den strahlenden Sonnenschein schon am Vormittag verdrängt. Über Nebenwege, vorbei an blühenden Gärten, bogen wir in Harburg ab in den Park am Außenmühlenteich. Die Temperatur hatte schon gute 20 Grad erreicht, viele Spaziergänger und Radfahrer kreuzten unseren Weg. Wir fuhren sehr vorsichtig durch die Anlagen.

An der Wilstorfer Straße mussten wir uns dann an die Fahrradampeln gewöhnen. Seit Januar 2017 gelten Fußgängerampeln nicht mehr für Radfahrende. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, soll sich im Mischverkehr im Straßenraum bewegen und hat sich dann nach den Ampeln für den Kraftverkehr zu richten. Wenn im Ausnahmefall das Radfahren auf separaten Radwegen vorgeschrieben ist, sind Fahrradampeln vorgeschrieben. Hamburg ist wie andere Städte auch noch immer dabei, den Umbau fertigzustellen. Öffnet externen Link in neuem FensterSiehe auch ADFC / neue Regeln für Radfahrer:

Leider sind diese Ampeln schwer zu finden. Viele Radfahrer schauen gewohnheitsgemäß auf die Fußgängerampel und bemerken nicht, dass die Radfahrerampel noch grün anzeigt, wenn es für Fußgänger schon rot geworden ist. In einer Gruppe führt dies leicht zur Verwirrung und es kommt zu Rufen „rot“, „grün“, „rot“, „grün“. Hier ist von allen Konzentration gefordert. Die große Kreuzung haben wir in zwei Etappen überquert und konnten dann nach kurzer Weiterfahrt auf der alten Harburger Elbbrücke in praller Sonne die erste kleine Pause einlegen. Ein Schluck aus der Wasserflasche, ein kleiner Becher Kaffee oder Tee wurde zur Stärkung bei guter Stimmung genommen. Nach 10 Minuten saßen alle wieder im Sattel, in der Ferne die Skyline von Hamburg vor Augen. Wilhelmsburg war erreicht. Von der Hauptstraße bogen wir auf den Loop (Veloroute 11) ab. Eine breite, glatte Fahrbahn von mindestens drei Metern, gekennzeichnet durch blaue Quadrate am Rand, ließ die Fahrt bis zum Hafengelände wie im Fluge vergehen.

Nächstes Ziel war die Aussichtsplattform am Alten Elbtunnel. Die letzten Kilometer auf dem Weg dahin waren durch mehrfachen Wechsel der Straßenseite unkomfortabler zu fahren. Die Veloroute ist hier noch nicht ausgebaut. Die letzten Kilometer vor dem Alten Elbtunnel fuhren wir wegen des Kopfsteinpflasters auf der Fahrbahn auf dem für Radfahrer freigegebenen Fußweg. Das schöne Wetter hatte viele Fußgänger und Radfahrende auf den Weg gebracht; man musste hier sehr aufpassen. Die Aussichtsplattform war erreicht. Die Elbphilharmonie glitzerte in der Sonne. Der Michel, die Elbe, die Landungsbrücken und weitere Sehenswürdigkeiten zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Fotos wurden gemacht, ein paar Snacks geholt und das Ambiente an der Elbe genossen.

Nach einer Weile machten wir uns auf zum Fahrstuhl in die Tiefe. Auf der anderen Elbseite war der Ausgang des großen Fahrstuhls als Treffpunkt vereinbart. Die Tour durch den kühlen Tunnel ging zügig, denn alle Fahrstühle waren in Betrieb. In der Sonne oben wurde gezählt und dann fuhren wir direkt weiter zum Ziel, dem Hamburger DOM. An der Glacischaussee stellten wir unsere Fahrräder ab. Für knapp eine Stunde konnten alle Teilnehmer eine kleine Tour über den großen Jahrmarkt machen. Probiert wurden Fischbrötchen, Brezel, Süßes und Saures. Um 15 Uhr traten wir unsere Rückfahrt an. Mit den Eindrücken der verschieden Fahrgeschäfte und anderen Buden fuhren wir durch die Hamburger Altstadt zurück.

Gerhard Hahn konnte die Erfahrung aus seiner Taxifahrerzeit in Hamburg nutzen und uns über Schleichwege in Richtung Hafencity leiten. Beeindruckend war die Vorbeifahrt am Michel, imposant ragte der große Bau neben uns in den Himmel. Die Fahrt durch Martin-Luther-Str. und Herrengraben war interessanter als im Verkehr der Hauptachsen durch Hamburg zu radeln. Über die erste Brücke fuhren wir in die Speicherstadt und „Am Sandtorkai“ entlang zum „Großen Grasbrook“. Es gab noch mal einen tollen Blick auf die Elbphilharmonie und wir radelten weiter in Richtung Elbbrücken. Der Radweg über die Brücken ist viel zu schmal und bei Gegenverkehr nicht einfach zu befahren.

Leider kommen wir bei unseren geführten Touren immer wieder an Gefahrenstellen und teils sehr schlechte Wegstrecken und stellen fest, dass für einen komfortablen und sicheren Radverkehr noch ganz viel zu tun ist.

Die Sonne war aber noch immer unser Begleiter, so dass wir eine kleine Pause am Ernst-August-Kanal einlegen wollten. Unser Ziel „Zum Anleger“ war leider noch nicht im Betrieb. Kurzentschlossen änderten wir unseren Weg und radelten zum gerade neu eröffneten Öffnet externen Link in neuem FensterWasserwerk im Inselpark Wilhelmsburg.  Wie erwartet, war dies bei dem schönen Wetter ein Ziel für viele Ausflügler. Auf den Terrassen konnte man gut sitzen und so verbrachten wir noch eine Weile bei verschiedenen Getränken und netten Gesprächen in der Sonne.

Auf der Rückfahrt durften wir die Fahrradampeln in Harburg noch mal genießen. Weiter ging es am Seevekanal entlang und auf gewohnter Tour erreichten wir Hittfeld nach 51 Kilometer rechtzeitig am frühen Abend. Es war eine sehr schöne Tour, die wir im Jahr 2018 sicherlich wiederholen.

Tourenleiterin Karin Sager für die ADFC Ortsgruppe Hanstedt-Salzhausen im April 2017.

eingestellt: Webredakteur Hanstedt, 13.04.2017

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